Kontextorientierte Aufgaben im Chemieunterricht

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Die Forschung in den letzten Jahren zeigt, dass Schüler mehr und besser lernen, wenn sie selbstständig an Probleme herangehen und diese (mit Hilfen) lösen. Hier bieten sich Aufgaben an, die an einem Kontext-Thema orientiert sind. Sie sollen dabei im Gegensatz zu den klassischen Kurz-Abfragen, die sich auf den momentanen Unterrichtsstoff konzentrieren, auf "altes" Wissen zurückgreifen und verschiedene Kompetenzen fördern.

Inhaltsverzeichnis

Woher bekommt man solche Aufgaben?

Es gibt da zwei generelle Möglichkeiten:

  1. Man nimmt eine der Beispielaufgaben.
  2. Man denkt sich selber welche aus.

Beispielaufgaben

Selber ausdenken

Da Ausdenken von kontextorientierten Aufgaben ist gar nicht so schwer. Was einem als Chemiker leicht fallen sollte, ist das Erkennen/Wissen der Situationen im Alltag, wo Chemie vorkommt. Je alltäglicher desto besser.

Im Allgemein gehört zu einer solchen Aufgabe auch Informationstext über ein Thema. Als Quellen kann man da verwenden:

  • Allgemein das Internet ... man sucht zu dem Stichwort und findet vielleicht Informationen von einem Fachmann, Verband, Firma oder ähnliches.
  • Wikipedia ... einen Artikel verwenden, bei Bedarf kürzen und alle Begriffe ersetzen, die zu kompliziert sind.
  • Werbung ... bei den entsprechenden Firmen nachschauen, welche Informationen gegeben werden.
  • Wissenschaftsnews ... das ein oder andere Thema ist auch für Schüler interessant. Wenn man die News per RSS-Feeds abonniert hat, braucht man nicht suchen.

Fragen kann man dann zu diesem Thema stellen. Mögliche Frage-Typen:

  • Verständnisfragen zum Inhalt des Textes.
  • Fragen über vorkommende Fachbegriffe (Wiederholung aus dem Unterricht).
  • Reaktionsgleichungen aufstellen, wie sie im Text angesprochen werden.
  • Stöchiometrische Aufgaben.
  • Ist das giftig?


Siehe auch