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Computer in der Schule

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Inhaltsverzeichnis

Mit SchülerInnen am Computer

Zehn einfache und grundlegende Regeln für die Arbeit mit SchülerInnen am Computer, deren Beachtung viel Ärger ersparen hilft.
Noia 64 apps kontour.png   Meinung

Ich schlage sieben Regeln vor:

  1. Erst in den Computerraum gehen, wenn im Klassenzimmer alles geklärt ist (Was ist zu tun, wer arbeitet mit wem, wie soll das Ergebnis aussehen, was passiert danach?)
  2. Erst schreiben, dann tippen (Bei Schreibaufträgen: Nicht ohne Konzept an die Tastatur!)
  3. Erst der Text, dann die Gestaltung (Zeitfresser WordArt !)
  4. Erst gucken, dann drucken (Kontroll- und Papierverlust: Drucker-Icon in Symbolleiste vermeiden).
  5. Die Programm-Funktionen beim Namen nennen (Nicht: Klickt da mal auf den Pinsel drauf ...)
  6. Sicher ist sicher! (Gleich zu Beginn Speicherort und Datei-Name festlegen)
  7. Mit dem Ausdruck ist die Arbeit nicht beendet! (Arbeitsergebnisse präsentieren, nachbearbeiten, ausstellen ...)
( Klaus Dautel )

Bitte ändere den Inhalt dieses Beitrags nicht. Denn er gibt eine persönliche Meinung wieder.

Weitere Vorschläge...

  1. Essen und Trinken teilt man nicht mit einem Computer, allenfalls die Tastatur sollte ab und zu mit Cola und Butter geölt werden.
  2. In der allerersten Stunde auf "Herunterfahren" und "Monitor aus" aufmerksam machen. Das scheint nicht trivial zu sein.

Für Fortgeschrittene...

  1. Ebay Passwörter etc. sind in Computerräumen hoch brisant. Anonymität ist begrenzt, da die IP-Adresse gespeichert wird (Fall: Schülerin schrieb Beleidigungsmail an offizielle Stelle und dachte, es sei ja anonym, da es in einem Computerraum geschah).
  2. Virenschutz ist wichtig, wenn man Daten zwischen Schule und zu Hause austauscht (für beide Seiten).

Tipps und Trick

  • So banal es klingt: Der "Monitor-aus"-Trick senkt den Ablenkungsfaktor in Computerräumen. Dies erfordert die Installation von sog. Lehrertools (Didaktisches Netzwerk), wie unter Schulnetz beschrieben.
  • Wenn möglich, sollte optimalerweise die Anordnung der Computer so sein, dass ein Arbeiten ohne Computer auch möglich ist (z.B. in der Mitte Tische, Computer außen herum). Das erfordert leider sehr große Räume, steigert aber auch die Attraktivität von Computerräumen für andere Fächer.
  • Ein Festplattenschutz ist eine Hardware- oder Softwarelösung, die es ermöglicht, Partitionen bei jedem Booten wieder in einen ursprünglichen Zustand zu bringen. Siehe hierzu mehr unter Schulnetz.
  • Trotzdem sollte man als LehrerIn die "Verfügungsgewalt" über den Internetzugang haben, um den SchülerInnen nur dann den Zugriff auf das Internet zu ermöglichen, wenn dies im jeweiligen Unterricht auch gewollt und pädagogisch sinnvoll ist. Um den LehrerInnen die Möglichkeit der Internetfreigabe für die Schülerrechner im Unterricht zu geben, empfiehlt sich die Installation sogenannter Lehrertools mit speziell dieser gewünschten Funktion.
Bekannte Software für diesen Zweck ist:
  • Stop`N`Go für die Internetfreigabe oder MonitorRemote+ mit zusätzichen Funktionen, wie z.B. Bildschirmübertragung, Dunkelschaltung der Bildschirme u.ä. von SchoolNetTools

Benutzerordnungen

"Hier können Sie einen Mustertext herunterladen, der Ihnen als Grundlage für eine Computer-Nutzungsordnung für Schülerinnen und Schüler dient."

Linkliste

Grundlagen

Artikel in Zeitungen und Zeitschriften

Am 22. Juni dieses Jahres hätte Konrad Zuse seinen 100. Geburtstag gefeiert. Das Jahr 2010 ist deshalb zum Zuse-Jahr ausgerufen worden, in dem dem Erfinder des Computers durch zahlreiche Veranstaltungen gedacht wird. Am Deutschen Technikmuseum in Berlin fand der Auftakt dazu statt.

Siehe auch