Diskussion:ß-Regel

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Wow, klasse. Dieser Artikel ist sehr schön - hab ihn mal per Babel befördert! Vor allem hat er mir geholfen, mein Praxiswissen mit Theorie zu füllen. Ich schlage einen weiteren Artikel vor, bei dem ch leider kaum helfen kann: dass-Regel. Ugh 10:07, 21. Mai 2006 (CEST)

Freut mich, dass solch ein Artikel ganz konkret hilfreich sein kann. - Werde mal den ersten Schrittt, zur dass-Regel machen. --Karl.Kirst 10:24, 21. Mai 2006 (CEST)

Habe mir erlaubt, die Regeln etwas vollständiger darzustellen. Einige Gesichtspunkte fehlten bisher. Es sieht vielleicht auf den ersten Blick etwas unübersichtlicher aus, doch ich finde die oder der Lehrende sollte den Gesamtüberblick haben. Wenn man im Unterricht nur auf den Unterschied ß - ss abheben möchte, ist die Regelung nicht komplizierter dargestellt. Vielmehr scheint es mir so noch einfacher: es reicht sich den Gebrauch von "ss" klar zu machen: nicht anders als andere Doppelkonsonanten wird "ss" verwendet. - Ansonsten "ß". Überhaupt scheint mir die Analogiebildung zum Gebrauch anderer Konsonanten ein bisher zu wenig beachteter Aspekt zu sein. Martin Beesk 22:51, 23. Mär 2007 (CET)

Hallo Martin, vielen Dank für deine Ergänzungen! Deinen Anmerkungen hier kann ich nur zustimmen. Ein Problem ist in der Praxis nur, dass vielen Menschen nicht bewusst ist, was kurze und was lange Vokale sind und dass das eine Rolle bei der Schreibung von Doppelkonsonanten spielt; so meine ich, dass z.B. die Schreibung "Spass" manchmal auch damit zusammenhängt, dass man halt (ich übertreibe jetzt) "Spasss" und eben nicht "Spaaaß" haben möchte ;-) --Karl.Kirst 23:03, 23. Mär 2007 (CET)
Hallo Karl, erstmal vielen Dank für eure Begrüßung hier beim ZUM-Wiki! Du hast m.E. Recht, dass das mit der Vokallänge vielen nicht bewusst ist [schön, dass es noch Lernziele gibt! ;-) ]. Eine Möglichkeit sich dem Thema zu nähern, besteht ja in dem Weg über die Silbengrenze (doppelt dargestellte Konsonanten als Silbengelenk, z.B. Mat-te, Mas-se). Aber auch das Silbengelenk muss nicht jedem "automatisch" zugänglich sein. Deshalb scheint es mir vor allem wichtig, an bekannten Schreibungen im Analogieverfahren anzuknüpfen. Dazu müssen aber die Lehrenden wissen, welche Schreibungen in welche Kategorien gehören, eben z.B. Masse wie Matte, Macke usw., aber Straße wie Strafe und weiß wie weit (und nicht z.B. *weiss - weil es ja auch nicht *weitt heißt). Solche Vergleiche/Listen können dann auch im Unterricht gemeinsam erarbeitet werden. Martin Beesk 00:39, 24. Mär 2007 (CET)
Hallo Martin, ich finde deine Erklärungen und Beispiele sehr einleuchtend. - Leider gibt es häufig eher zwar richtige, aber nicht immer unmittelbar einleuchtende Merkhilfen. So nützt z.B. der Hinweis, einen Dativ erkenne man darin, dass man nach ihm mit "Wem?" fragen könne, überhaupt nichts, wenn man kein Gefühl für die Kasus oder ein grundlegendes Wissen darüber hat; das war zumindest meine Erfahrung im Ausland, bei der Vermittlung von Deutsch als Fremdsprache, aber auch hier (im Ruhrgebiet zumindest) nützt die genannte Frage wenig, wenn die Mehrheit (zumindest sehr, sehr viele!) der Schülerinnen und Schüler mit "Herr" Kirst und nicht mit "Herrn" Kirst sprechen möchte. --Karl.Kirst 19:42, 24. Mär 2007 (CET)

Link zur Zeitung NZZ

Ist es möglich, den direkten Link zur Zeitung NZZ bezüglich des "ß" anzugeben? Meine suche danach blieb leider ohne Ergebnisse. Da ich in der Schweiz geboren, aufgewachsen bin, interessiert mich das natürlich sehr. Zumal mir die neue Rechtschreibung sehr viel Mühe bereitet. --Mabba 19:57, 13. Okt. 2007 (CEST)

Hallo Mabba, in der gesamten NZZ gibt es kein "ß". Deshalb gibt es nur den Link auf die Startseite. - Man kann sich also einen beliebigen Artikel heraussuchen und wird feststellen, dass dort, wo in einer deutschen Zeitung ein "ß" stehen müsste, in einer Schweizer Zeitung ein "ss" steht.
Zu den neuen Regeln der deutschen Rechtschreibung schaue doch einmal unter Rechtschreibreform nach. Dort findest du brauchbare Links zu den aktuellen Regeln.
Ansonsten sollte man sich nicht zu viele Sorgen um die aktuelle Rechtschreibung machen. Die neuen Regeln sind für den Unterricht verbindlich, aber in privaten Briefen oder Mails wird wohl kaum jemand ein Problem damit haben, wenn jemand davon abweicht. - Ich als Deutschlehrer schlage übrigens immer wieder mal im Wahrig oder im Duden nach (so wie ich das früher auch immer wieder machen musste). --Karl.Kirst 08:27, 14. Okt. 2007 (CEST)
Vielen Dank für die Links, die werde ich mir gerne zu Gemüte ziehen.--Mabba 11:19, 14. Okt. 2007 (CEST)