Diskussion:Gestern war heute: Hundert Jahre Gegenwart

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@Klaus Dautel: Zunächst in Unkenntnis Ihrer Seite habe ich hier einen Artikel angelegt und dann ein wenig bei Ihnen geräubert. Wenn Sie Gelegenheit haben, ihn anzusehen, können Sie vielleicht das Allerwichtigste, was ich übersehen habe, noch ergänzen. Gruß --Fontane44 18:51, 8. Dez 2005 (CET)

Hallo Fontane, der Artikel ist gut angelegt und geräubert werden darf ruhig. Allerdings bin ich von diesem Roman schon eine Weile weg, sodass ich alles wohl so stehen lassen werde, wie Sie es hingesetzt haben. Mich würde nur interessieren, ob Sie gerade mit dem Roman arbeiten und vielleicht auch warum? Grüße -- Klaus Dautel 20:29, 8. Dez 2005 (CET)
Ich arbeite gegenwärtig nicht mit ihm und habe es erst einmal getan. (Damals ist er bei den Schülern nicht besonders gut angekommen.) Weil ich ihn sehr schätze, habe ich daran gedacht, ihn nach dem "Vorleser" in einer 11 doch noch einmal auszuprobieren. Die Leserurteile auf Ihrer Seite sprechen freilich dagegen. Was waren damals Ihre Erfahrungen? --Fontane44 21:12, 8. Dez 2005 (CET)
Meine Erfahrungen waren gar keine schlechten! Mein Grundkurs war ein guter und das Sternchenthema war noch ganz neu, so dass sich noch kein Voraus-Urteil hatte bilden können. Natürlich ist der Roman sehr lang und überfordert schon dadurch eine Reihe von Lesern (Grundkurs), außerdem erfordern Erzähltechnik und das hauptsächlich weibliche Personal einiges Durchhalevermögen. Dennoch, es herrschte ein gewisses Interesse vor. Meiner Ansicht nach kam der Roman mit jedem Jahr mehr in Verruf, weil mit jedem Jahrgang die negativen Stimmen - auch von Lehrern - lauter wurden, so dass schließlich die negativen Vorzeichen das vorurteilsfreie Kennenlernen verunmöglichten. -- Klaus Dautel 22:12, 8. Dez 2005 (CET)
Dann werde ich wohl nur an ausschnittweises Lesen als Pflichtlektüre und die Anregung, alles zu lesen, für die Interessierten denken können. Mich interessiert die Autorin, die als Person überzeugt, das atmosphärisch dichte Bild, das von recht unterschiedlichen Geschichtsepochen entworfen wird, und der weibliche Blick auf die Geschichte noch mehr als der weibliche Blick auf Ehe, Selbstverwirklichung und Doppelbelastung. Aber für all das ist der Roman m.E. schlecht zu ersetzen.