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Diskussion:Gymnasium Gerabronn/2010/Ethik/K1/Recht

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Ein sehr interessanter Artikel zu diesem Thema. Allerdings fehlt m. E. noch eine kritische Bewertung zum Thema.

So stellt sich beim Naturrecht das Problem, dass dieses definiert werden muss, denn ein jeder hat unter Umständen andere Vorstellungen von den Rechten eines (freien) Menschen. Außerdem werden durch die Rechte anderer, wie beispielsweise deren Freiheitsrechte, mein Freiheitsrecht eingeschränkt wird. Diese Uneindeutigkeiten regelt dann das positive Recht.

Allerdings hat die eindeutige Festlegung bestimmter Regeln durch das positive Recht den Nachteil, dass es von manchen als ungerecht empfunden werden kann. Außerdem kann es sein, dass, wenn allgemein feste Gesetze aufgestellt werden, es in speziellen Einzelfällen zu Überschneidungen kommen kann. Dann würde sich die Frage stellen, ob nicht das ganze System unzureichend ist, wenn sich ein Teil desselben als fehlerhaft erweist.

Abgesehen von der fehlenden eigenen Meinung ist ein recht informativer Artikel entstanden. --Gg-ethik-fm 15:15, 16. Mai 2011 (CEST)


Nachtrag, 17:54, 19. Mai 2011 (CEST): Es wäre noch interessant gewesen zu wissen, woher der Name "Positives Recht" kommt: vom Lateinischen. "Positiv" heißt "gesetzt", also gesetztes, vom Menschen festgelegtes Recht (das steht ja wieder drin). --Gg-ethik-fm


Kommentare

War es nicht so, dass man auch aus dem positiven Recht ausbrechen kann, wenn der Staat Einem nicht die Hilfe leistet, die Einem zusteht? Alles in allem ist dein Beitrag verständlich, wobei ich gerne gewusst hätte in welchem Sinne durch das Naturrecht deutlich wird, dass philosophische und juristische Probleme sich überschneiden. Irgendwie kann ich mir selber da kein deutliches Beispiel ausmachen... (NL)

Im Großen und Ganzen hast du die Unterschiede der beiden Rechtsformen gut erklärt, jedoch hättest du die Rechtsformen im Einzelnen etwas klarer und besser erklären können, denn auch mir läuchtet nicht alles ein. Ansonsten hast du deinen Job gute gemacht ;-) (SC)

Deine Wortwahl und dein Satzbau gefallen mir sehr, denn dadurch wirkt der Text für mich sehr verständlich. Auch die Absätze wirken auf das Auge sehr freundlich und regen eher zum weiterlesen an. Wenn ich aber mir inhaltlich mehr Gedanken darüber mache, stoße ich auf dieselbe Frage wie NL, und zwar die Überschneidung von philosophischem und juristischem. Dies war mir noch etwas schwammig, aber insgesamt ist der Beitrag gut gelungen. (NBL)

Im Großen und Ganzen stimme ich meinen Mitschülern zu. Ich vermisse allerdings im Naturrecht die natürliche Vernunft, die jedem Menschen von Geburt an gegeben wurde und du hättest z.B den Bezug auf den Nationalsozialismus (Sozialdarwinismus) machen können. (MT)

Also, ich habe jetzt die Ausführung zum Naturrecht etwas erweitert, so dass die Überschneidung von Philosophie und Juristischem deutlicher wird, wie ich hoffe. Außerdem habe ich auch die Vernunft etwas mit eingebunden. Wäre für weiteres Feedback dankbar! GG-ethikss 00:32, 21. Dez. 2011 (CET)