E-Mail

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E-Mail ist eine Abkürzung von electronic mail und bedeutet also elektronische Post. E-Mail bezeichnet eine Nachricht, die auf elektronischem Wege über das Internet von einem Benutzer an einen anderen versandt wird.

Inhaltsverzeichnis

Lernen und wiederholen

Lernen und wiederholen:     EDV-Führerschein

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E-Mail und Schule

Verschiedene Szenarien bieten sich für einen sinnvollen Einsatz von E-Mails im Zusammenhang mit Schule und Unterricht an.

Kommunikation

E-Mail ermöglicht eine schnelle Kommunikation zwischen zwei oder mehreren Personen:

  • Kollegen untereinander
  • Lehrkraft / Schüler
  • Schüler untereinander

Kooperation

E-Mail ermöglicht einen einfachen und schnellen Datenaustausch, der zudem gegenüber dem gedruckten oder kopierten Arbeitsblatt den Vorteile mit sich bringt, dass so noch Änderungen sofort oder später vorgenommen werden können.

Entwürfe von Dateien, z.B. von Klassenarbeiten, können unter Kollegen ausgetauscht, gegenseitig kommentiert und gemeinsam überarbeitet werden.

E-Mail-Projekte

E-Mails im Fremdsprachenunterricht

Mail-Programm

Es gibt neben den weit verbreiteten E-Mail-Programm von Microsoft, dem kostenlosen Outlook Express und dem kostenpflichtigen Outlook noch zahlreiche andere gute E-Mail-Programme.

Beipiele

Technik, Tipps und Tricks

Das Zeitalter der digitalen Post schreitet voran. Dennoch gibt es immer wieder Kollegen, die Angst davor haben, dass ihre E-Mail-Eingänge mit Spam und Viren-verseuchten Mails überfüllt werden. So werden dann auch sinnvolle Einrichtungen wie Mailing-Listen abgelehnt, einfach aus Unkenntnis.


Wie viele E-Mail-Adressen?

Die mögliche Anzahl ist eigentlich fast unbegrenzt, man muss nur einen noch nicht verwendeten Namen finden. Viele verzichten aber aus Angst, bei den vielen Postfächer dann einen zu vergessen und damit eine Post zu übersehen und legen quasi, wie den Hausbriefkasten, eine einzige Familien-E-Mail-Adresse an.

Allerdings macht es durchaus Sinn, sich mehrere E-Mail-Adresse zuzulegen, denn E-Mail-Programme und -Anbieter bieten verschiedene Möglichkeit mehrere Postfächer zu verwalten. Eine praktische Sache sind auch IMAP-Postfächer (siehe unten).

Hier ein Vorschlag für die Aufteilung der E-Post:

  • eine reine Privat-Adresse: Wenn man Glück hat, kann man seinen Vor- und seinen Nachnamen verwenden. Gerne werden die zwei Teile mit Punkt oder Unterstrich "_" getrennt, um ihn besser lesbar zu machen.
  • eine oder zwei Dienstadressen: Dienstpost mit Kollegen oder der Schulleitung kann man natürlich auch über die Privat-Adresse regeln. Aber eine getrennte Adresse für Schüler und Eltern macht Sinn. Diese Adresse könnte man in den Ferien dann auch mal ignorieren. Hier macht eine Kombination aus Namen und Schulkürzel Sinn.
  • eine "Müll"-Adresse: Manchmal muss man sich, um im Internet irgend etwas herunterladen zu können, identifizieren und dafür eine erreichbare Adresse angeben. Hier ist der eigene Namen nicht unbedingt wichtig, denn meist werden solche Adressen vor allem dazu verwendet um Werbung zu verschicken.

Die Liste ließe sich erweitern und für verschiedene Spezialsituationen eine eigene-E-Mail-Adresse nutzen.

Sicherheitsmaßnahme zur Vorsorge

Drei Dinge sollte man auf jeden Fall vorsorgehalber beachten:

  • Spam-Filter anschalten: Zum einen werden meist automatisch direkt beim E-Mail-Provider Spams aussortiert und im E-Mail-Client geht das auch. Manche Clients bieten auch lernende Spam-Filter an. Deklariert man etwa einen bestimmten Absender öfters als Spam-Lieferanten, so werden Mails von ihm automatisch in den Spam-Ordner verschoben. Umgekehrt können vertrauenswürdige Adressen dadurch von Spam unterschiedenen werden.
ACHTUNG: Automatisch generierte E-Mails, wie sie etwa bei der Anmeldung bei Internet-Diensten aller Art verschickt werden, landen gerne mal im Spam-Ordner. Vermisst man eine angeblich geschickt Mail sollte man dort nachschauen. Generell sollte man mal kurz einen Blick über die Titel der Spam-Mails schweifen lassen, nicht das aus Versehen eine wichtige Mail zu übersehen.
  • HTML-Ansicht ausschalten: Gerne werden E-Mails auch formatiert verschickt. Nicht nur Absätze sondern auch Fettdruck oder das das Einbinden von Bilder sollen E-Mails zu Werbeprospekten machen. Leider kann das Aufrufen von Bilder oder anderen HTML-Befehlen aber dazu führen, dass ein Virus aktiviert oder heruntergeladen wird. Man kann in den E-Mail-Clients aber einstellen, dass HTML-E-Mail erst einmal als normaler Text gezeigt werden. Ist es eine Spam-Mail braucht man sich die E-Mail erst gar nicht genauer anschauen und kann sie gleich löschen.
  • Anhänge automatisch öffnen und Befehl ausführen: Ein weitere Gefahr, sich einen Virus einzufangen, ist die Einstellung im E-Mail Client automatisch Anhänge zu öffnen oder Befehle auszuführen. Man sollte dies unbedingt ausschalten und auch bei Anhängen, die von Hand geöffnet werden aufmerksam sein. Gerne werden Lock-Anhänge mit einem interessanten Namen versehen, die aber nicht, wie der Name vermuten lässt, ein Bild enthält sondern ein Programm. Typisch ist: "HübscherName.jpeg.exe" oder "HübscherName.jpeg.vbs". Die letzte Endung "exe" verrät, dass es ein Programm ist und nicht, wie durch "jpeg" vorgetäuscht, ein Bild. "vbs" steht für ein ausführbares Visual-Basic-Script, für die es regelrechte Viren-Baukästen gibt. Früher wurde speziell in Microsoft-Programmen meist die Endung nicht mitangezeigt.

Eingangs-Filter

Hat man mehrere E-Mail-Adressen und bekommt auch einiges an Post, sollte man zur besseren Sortierung Eingangs-Filter anlegen. Dazu legt man am besten vorher im Eingangsverzeichnis des E-Mail-Clients Ordner an und hat dann die Möglichkeit eingehende Post sortieren zu lassen. Die Kriterien können meist recht flexibel festgelegt werden. So könnte man zum Beispiel alle Mails in ein eigenes Unterfach einsortieren, ...

  • die von einem besonderen Absender kommt
  • die an eine bestimmte E-Mail-Adresse geschickt wird (kann man aber meist auch über das Postfach direkt einstellen)
  • die im Betreff einen bestimmte Text enthält, wie das etwa bei Mailingslisten meist der Fall ist.
  • deren Absender nicht im Adressbuch stehen. So hat man umgekehrt die Briefe von Bekannten im Hauptfach und wird nicht von weniger wichtigen Mails abgelenkt.

Ausführlich Anleitung zu Thunderbird: Hilfe-Wiki Filter erstellen und Verwenden

Wer wenig Post hat, kann die Mails natürlich von Hand sortieren!

TIPP: Wer sein E-Mail-Programm oder das Betriebssystem updatet, sollte versuchen die Filter zu exportieren und zu sichern. So erspart man sich viel Arbeit.

IMAP

Vielen wird die Abkürzung IMAP nicht bekannt sein, deshalb ...

Die Abkürzung IMAP steht für Internet Message Access Protocol. Das Anwendungsprotokoll erlaubt den Zugriff auf und die Verwaltung von empfangenen E-Mails, die sich in einem Postfach auf einem Mailserver befinden.

IMAP wurde 1986[1] mit dem Ziel entworfen, den Zugriff auf Mailboxen und Nachrichten so bereitzustellen, als befänden sich diese auf dem lokalen Rechner. Im Gegensatz zu POP3 verbleiben die E-Mails auf dem Server und werden dort verwaltet. Für das Versenden von Mails muss ein anderes Protokoll (z. B. SMTP) verwendet werden.


W-Logo.gif IMAP, Wikipedia – Die freie Enzyklopädie, 1.12.2010 - Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. Siehe die Nutzungsbedingungen für Einzelheiten. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Beim Anlegen einer neuen E-Mail-Adresse im E-Mail-Programm muss man meist auswählen zwischen POP und IMAP. Ein ausführlich Vergleich liefert die folgende Seite.

Zusammengefasst: Bei den üblicherweise verwendeten POP-Postfächern holt man sich die E-Mail von dem Server in das eigene Postfach zu Hause. Die E-Mails werden dann aber auf dem Server gelöscht. Eine E-Mail, die ich zu Hause habe, kann ich nicht mehr von anders aus dem Postfach holen, etwas wenn man unterwegs ist.

Bei IMAP dagegen habe ich ein Postfach, dass auf dem Server immer alle Mails enthält, die ich auch zu Hause auf dem Rechner habe. Lösche ich zu Hause eine Mail, dann wird auch auf dem Server gelöscht. Unterwegs oder an einem anderen Rechner kann ich die gleiche Dinge mit meinem Postfach erledigen wie von zu Hause aus.

Vorteil: Man ist ganz klar flexibler und kann zum Beispiel auch, wenn man in der Schule ist Post lesen, sortieren und aufräumen, sowie Post verschicken als wäre man zu Hause am Rechner.

Nachteil: Nicht jeder E-Mail-Provider bietet das (kostenlos) an. Wenn man eine Adresse umstellt, muss man evtl. auch das E-Mail-Programm bzw. das Postfach neu einrichten.

Weiterleitung von E-Mails

Hat man keinen festinstallierten E-Mail-Client, so dass man mehrere E-Mail-Postfächer abfragen kann, so gibt es doch eine Möglichkeit, mehrere Postfächer mit einem Online-Programm zu verwalten und erspart sich das Abfragen der einzelnen Postfächer.

In den Einstellungen beim E-Mail-Provider kann man festlegen, das eingehende E-Mails weitergeleitet werden. Suchen Sie sich einen Anbieter, der eine komfortable Web-E-Mail-Clienten bietet. Bei den anderen E-Mail-Adressen geben Sie dann diese Adresse als Weiterleitungsziel an. Bekommen Sie also Mails an die zweite oder dritte Adresse, so werden diese automatisch an die erste weitergeleitet. Am besten sortiert man diese eingehenden Mails gleich in einzelne Ordner ein, um nicht durcheinander zu geraten.

So kann es nicht passieren, Mails an selten genutzte Adressen zu übersehen.

Abschließend

Ein interessanter Artikel von Dr. Web, wenn auch eher für Firmen geschrieben, gibt Tipps: Wie man mit E-Mailbergen klarkommt.

Sicherheit

mehr
→ #Sicherheitsmaßnahme zur Vorsorge

Zusatzprogramme

Regeln im Umgang mit E-Mails

In der Presse

Linkliste

Siehe auch