Eduard Mörike

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Eduard Mörike, Lithografie von Bonaventura Weiß, 1851
Eduard Mörike

Eduard Mörike (* 8. September 1804 in Ludwigsburg; † 4. Juni 1875 in Stuttgart), bekannt vor allem durch seine Lyrik sowie durch seine Erzählungen, war auch Verfasser eines romantischen Romans (Maler Nolten) und einiger weniger bekannter Werke in klassischem Vermaß[1] sowie Übersetzer[2] griechischer Lyrik.

Inhaltsverzeichnis

Lyrik

Zu seinen bekanntesten Gedichten zählen:

weniger bekannt:


Gedichtsammlungen:

Erzählungen

Würdigung

Heute ist Mörikes Dichtergröße zu einem Glaubenssatze geworden, den sich zu eigen gemacht hat, wer nur irgendwie Anspruch auf literarische Bildung erhebt. [...] In Mörike hat ja die die Idee der Poesie in ihrer reinsten, zartesten Form ohne Zusatz fremder Elemente, ohne Unterstützung durch andere geistige Faktoren Verkörperung gefunden.

Rudolf Krauß: Mörikes Leben und Schaffen, in: Eduard Mörikes sämtliche Werke in sechs Bänden, Bd.1 1905, S.252 f.

Mörike galt lange Zeit als ein typischer Vertreter des Biedermeier, der die vertraute und enge Heimat besingt. Heute erkennt man das Abgründige in seinem Werk und die Modernität seiner radikalen Weltflucht.

W-Logo.gif Eduard Mörike, Wikipedia – Die freie Enzyklopädie, 8.11.2011 - Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. Siehe die Nutzungsbedingungen für Einzelheiten. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Anmerkungen

  1. z.B. "Idylle vom Bodensee", "Märchen vom sichern Mann" und "Waldplage" (sieh Zusammenstellung in "Weites Feld")
  2. Übersetzungen griechischer Lyrik bei gutenberg.spiegel.de (Erläuterung zu Homerische HymnenWikipedia-logo.png vgl. Wikipedia)

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