Egoistische Ethik

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Moralisch gut ist, was mir nützt.

So könnte die Maxime des Ethischen Egoismus lauten. Damit wird als nützlich erachtet, was in erster Linie der eigenen Person dient, Handlungen werden nach ihrer Folge moralisch bewertet (Handlungsteleologie). Dieses Konzept ist somit nur subjektiv ausgeprägt und nicht universalisierbar. Dem widersprechen Untersuchungen von Verhaltensforschern, die immer wieder herausfinden, dass der Egoismus oder zumindest egoistische Motive letztlich jeder Handlung zugrunde liegen (Psychologischer Egoismus). Aus diesen Gegebenheiten heraus kann man normative Verhaltensmodelle begründen, die dem Menschen das Recht und die Pflicht verleihen, seine eigenen Interessen durchzusetzen.

Bekannte Vertreter dieser Richtung sind:

  • Max Stirner (StirnerW-Logo.gif) vertrat einen radikalen Individualismus und Subjektivismus.
  • Thomas Hobbes entwickelte eine Gesellschafts- und Staatstheorie, die langfristig auf die Eigeninteressen des Menschen baut.


Inhaltsverzeichnis

Unterrichtsideen

Leviathan von Thomas Hobbes, 1651
  • Brainstorming zum Thema Egoismus, anschließend: Strukturierung der Ergebnisse
  • Diskussionsfragen:
  • In welchem Kontext wird der Begriff Egoismus im Alltag verwendet?
  • Analysieren Sie Ihre alltäglichen Handlungsbegründungen hinsichtlich der Verwendung egoistischer Motive.
  • Interpretation des Titelbildes vom Leviathan (siehe Bild rechts):
z.B.: der Leviathan ist aus vielen Menschen zusammengesetzt, er trägt die Symbole weltlicher und geistlicher Macht in seinen Händen, Leviathan ist ein im Meer lebendes Schlangenmonster aus dem Alten Testament (Buch Hiob)- LeviathanW-Logo.gif.

Unterrichtsmodelle

Unterrichtsmaterial


Hintergrundinformationen


Siehe auch