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Europäisches Sprachenportfolio

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Inhaltsverzeichnis

Funktionen des Europäischen Sprachenportfolios

Das Europäische Portfolio der Sprachen (EPS) oder auch Europäisches Sprachenportfolio (ESP) erfüllt im Bereich des Fremdsprachenlernens zwei Aufgaben: Es ist zugleich Lernbegleiter und Informationsinstrument. Es gibt Anregungen und Hinweise und stellt eine Reihe von Arbeitsblättern und Formularen zur Verfügung, welche die Schülerinnen und Schüler einerseits für das Sprachenlernen motivieren und ihnen dabei helfen sollen und sie andererseits bei der Erstellung einer guten Dokumentation ihrer sprachlichen und interkulturellen Lern- und Kommunikationserfahrungen unterstützen.

Mit Hilfe des Sprachenportfolios können die Schülerinnen und Schüler eine strukturierte Sammlung von Dokumenten unterschiedlichster Art (z.B. Bestätigungen, Selbstbeurteilungen, Zertifikate) und von Beispielen persönlicher Arbeiten zusammenstellen und immer wieder ergänzen und aktualisieren, um ihre Mehrsprachigkeit, ihre Kompetenzen in verschiedenen Sprachen, ihr Sprachenlernen, ihre Sprachkontakte und ihre interkulturellen Erfahrungen für sich selbst und für andere transparent und international vergleichbar zu dokumentieren. Das Europäische Portfolio der Sprachen ist ein Projekt des Europarates.

Ll logo20.gif Europäisches Portfolio der Sprachen (EPS); 04.12.2006

Teile des Europäischen Sprachenportfolios

Das EPS besteht es aus drei Teilen:

  • Sprachenpass ("Europass"): Er gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der sprachlichen Kompetenzen; zudem informiert er zusammenfassend über die Sprachlernerfahrungen und die interkulturellen Erfahrungen seiner Inhaberin oder seines Inhabers. Die Beschreibungen der Kompetenzstufen erfolgen anhand des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens. Die empirisch begründeten Kriterien, die der Sprachenpass ausweist, beanspruchen übersprachliche Geltung. Damit ist es möglich, die Sprachkenntnisse eines Menschen in mehreren Sprachen vergleichbar zu dokumentieren.
  • Sprachenbiografie: Sie dokumentiert die persönliche Geschichte des Sprachenlernens und die interkulturellen Erfahrungen. Sie enthält zusätzliche Instrumente zur Selbstbeurteilung und Hilfen zur Reflexion und Planung des Sprachenlernens.
  • Dossier: Es versammelt eigene Arbeiten unterschiedlicher Art, die exemplarisch veranschaulichen, was man in verschiedenen Sprachen bereits geleistet hat bzw. zu leisten im Stande ist. Es kann darüber hinaus als Arbeitsdossier das alltägliche Sprachenlernen begleiten und Lernprozesse dokumentieren bzw. als Präsentationsdossier den aktuellen Lern- und Erfahrungsstand illustrieren.

Ll logo20.gif Europäisches Portfolio der Sprachen (EPS); 04.12.2006

Das ESP als E-Portfolio

"The EAQUALS-ALTE ePortfolio (e ELP) has been created to act as a tool to help you develop your capacity to reflect on objectives, ways of learning and success in language learning, as well as plan and assume more responsibility for your own learning.
The ePortfolio uses electronic technologies as a container (rather than the folder in the paper-based version) allowing you to store items in many media (scanned documents, audio, video, graphics) - this becomes a digital archive of your work which allows you to develop a portfolio that meets your goals." (www.eelp.org/eportfolio)

Weblinks

"The European Language Portfolio was developed and piloted by the Language Policy Division of the Council of Europe, Strasbourg, from 1998 until 2000. It was launched on a pan-European level during the European Year of Languages as a tool to support the development of plurilingualism and pluriculturalism."
Hier auf den Seiten des Europa-Rates findet man englischsprachige Informationen
- zu den drei Teilen des Portfolios (Passport, Biografie, Dossier)
- auch zum "Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen" ("Common European Framework of Reference: Learning, Teaching, Assessment")
- und einiges mehr (->Documentation)
Eine ausführlichere Einführung in Sinn und Aufbau des EPS auf den Webseiten von Manfred Huth (www.manfred-huth.de)

Siehe auch