Familie

aus ZUM-Wiki, dem Wiki für Lehr- und Lerninhalte auf ZUM.de
Wechseln zu: Navigation, Suche

Inhaltsverzeichnis

Unterricht

  1. Irene Gerlach: Familienpolitik: Geschichte und Leitbilder - Informationen zur politischen Bildung (Heft 301)
  1. Kurt Tucholsky: Die Familie (12.01.1923), Wo kommen die Löcher im Käse her –? (29.08.1928)
  2. Elke HeidenreichWikipedia-logo.png (beispielsweise):
    1. "Geschnitten oder am Stück?" (Metzgersgattin Else Stratmann: Leseprobe - PDF; 11 Seiten)
    2. "Darf's ein bisschen mehr sein?"
Nuvola apps edu miscellaneous.png   Unterrichtsidee

Eltern-Kind-Beziehung / Jugendsprache

Material

"Unser Inge" (Seite 16 ff. in "Darf's ein bisschen mehr sein?")

Fächerübergreifend / interdisziplinär

  1. "Ode to My Family" (The Cranberries: Video / Text)

Humor (Satire)

  • Rüdiger Hoffmann:
  1. "Im Restaurant": So sind Kinder nunmal. (Video)
  2. "Erziehung" (Elternhaus): Kinder und Prestige-Objekte. (Video)
  • Uwe Lyko alias Herbert Knebel:
  1. "Spassbad" (Video)
  2. "Sankt Martin" (Video)
  1. "Ehe" (Video)
  1. Eheberatung

Medien / Ausstellungen

Die Entbehrlichen - Offizieller Trailer zum Film
  • Report Mainz (Sendung vom 28.06.2010):
  1. Arm contra Reich - leben wir in einem ungerechten Land? Was ist für Sie die größte Ungerechtigkeit?
  2. Die da oben und die da unten: Ein Wochenende zwischen Überfluss und Armut
  3. Weiblich - geschieden ? arm: Warum Alleinerziehende kaum Chancen auf Wohlstand haben
  4. Reich nur auf dem Papier: Die Ängste der Mittelschicht vor dem Abstieg
Ungefähr 1,7 Millionen Kinder gibt es in Deutschland, die in Armut leben oder von Armut bedroht sind. Nun sind es aber nicht nur die Kinder, sondern auch ihre Eltern, die man nicht vergessen sollte. Für die Zustände gibt es Ursachen. Der Neoliberalismus und seine hemmungslose Gier, sein Marktradikalismus und seine Ausgrenzungsstrategien haben zur Folge, dass darunter immer mehr Menschen leiden. Einer von ihnen ist Junge Jakob Weiss, der in solchen prekären und verzweifelten Verhältnissen seines Umfeldes aufwächst. Der Film basiert auf einer wahren Geschichte. [...] Regisseur, Drehbuchautor und Produzent Andreas Arnstedt: „Die Entbehrlichen sind das Portrait einer chancenlosen Familie, wie es sie in unserer Gesellschaft schon jetzt zahlreich gibt und zeigt auf, wie sich durch die Veränderung der sozialen Situation das Miteinander dramatisch verändert hat. An jenen Orten, wo der Traum einer Karriere und das Streben nach einem hoch bezahlten Job keine Rolle spielen, sondern wo es um das nackte Überleben geht.“ [...]

Materialien

→ Armut#Definitionen

Familie als Solidargemeinschaft

Der Familie wird in Deutschland ein großer Stellenwert eingeräumt: Sie wird vor allem zur gegenseitigen Unterstützung und Hilfe im Alltag in Anspruch genommen.

Familie im Wandel

Der gesellschaftliche Wertewandel hat zur Folge, dass immer mehr Kinder in Europa unehelich geboren werden. In Großstädten hingegen geht dieser Anteil zurück.
  • Prof. Dr. Uta Meier-Gräwe (Uni Gießen): Familie im Wandel – Anforderungen an eine Familienpolitik mit Zukunft (PowerPoint-Präsentation)
In immer mehr Familien wachsen KinderWikipedia-logo.png und JugendlicheWikipedia-logo.png mit nur einem Elternteil auf: 2009 lebten rund 19 Prozent von ihnen nur mit Mutter oder Vater. Das ergab der "Mikrozensus 2009" des Statistischen Bundesamts. Vor allem Alleinerziehende mit Kleinkindern haben demnach finanzielle Probleme.
Frauen werden zunehmend zu Hauptverdienern in der Familie
Noch geht kein Rollenwechsel zwischen Mann und Frau damit einher, das wird aber nicht so bleiben.

Jugendstudien

Die Shell-Studie schildert die Jugend als optimistisch und pragmatisch, eine andere Jugendstudie schildert sie als "angstvoll und ungeheuer anpassungswillig". [...] Erst letzte Woche wurde eine andere Studie veröffentlicht, die ein anderes Bild malt, auch wenn es viele Überschneidungen gibt. Die Jugendstudie des Marktforschungsinstituts Rheingold geht davon aus, dass die jungen Menschen zwischen 18 und 24 Jahren eine Lebenswelt wahrnehmen, die "durch eine ungeheure Brüchigkeit und ständige Erschütterungen" gekennzeichnet ist. [...] Insgesamt haben die Jugendlichen ausgehend von ihrer Erfahrung das Bild einer Zweiklassen-Gesellschaft entwickelt. Die Welt ist klar geteilt in Winner und Loser, in Superstars und Hartz IV, in gut und böse. [...]

Grafik (kompetenzorientierte Didaktik)

WeltbevölkerungWikipedia-logo.png - Grafische Darstellung
Bevölkerungsexplosion
(Demographische Entwicklung)
FamilienplanungWikipedia-logo.png
  1. Grafik (en:wikipedia)
  2. Grafik (de:wikipedia)
... ...

Denkanstöße

Hartz-IV-Empfänger haben keinen Anspruch auf einen PC. Das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen entschied, dass ein Computer im Haushalt nicht notwendig sei. Dabei spiele keine Rolle, dass die Mehrheit der Haushalte einen PC habe. Entscheidend sei nur der objektive Bedarf. (Aktenzeichen: L 6 AS 297/10 B)

Die Leibesfrucht spricht

Die Leibesfrucht spricht

Für mich sorgen sie alle: Kirche, Staat, Ärzte und Richter.
Ich soll wachsen und gedeihen; ich soll neun Monate schlummern; ich soll es mir gut sein lassen – sie wünschen mir alles Gute. Sie behüten mich. Sie wachen über mich. Gnade Gott, wenn meine Eltern mir etwas antun; dann sind sie alle da. Wer mich anrührt, wird bestraft; meine Mutter fliegt ins Gefängnis, mein Vater hintennach; der Arzt, der es getan hat, muß aufhören, Arzt zu sein; die Hebamme, die geholfen hat, wird eingesperrt – ich bin eine kostbare Sache.
Für mich sorgen sie alle: Kirche, Staat, Ärzte und Richter.
Neun Monate lang.
Wenn aber diese neun Monate vorbei sind, dann muß ich sehn, wie ich weiterkomme.
Die Tuberkulose? Kein Arzt hilft mir. Nichts zu essen? keine Milch? – kein Staat hilft mir. Qual und Seelennot? Die Kirche tröstet mich, aber davon werde ich nicht satt. Und ich habe nichts zu brechen und zu beißen, und stehle ich: gleich ist ein Richter da und setzt mich fest.
Fünfzig Lebensjahre wird sich niemand um mich kümmern, niemand. Da muß ich mir selbst helfen.
Neun Monate lang bringen sie sich um, wenn mich einer umbringen will.
Sagt selbst:
Ist das nicht eine merkwürdige Fürsorge –?


* Kurt Tucholsky (1927)
(rororo-Taschenbuch #10050 • Kurt Tucholsky, "Zwischen Gestern und Morgen", Seite 158)

Schwanger, nicht krank

Schwangeren Frauen, die ein BeschäftigungsverbotWikipedia-logo.png vom Arzt erhalten, wird das Arbeitslosengeld gestrichen - die Bundesarbeitsagentur will es so. In Schleswig-Holstein klagt jetzt die erste Betroffene. Ihre Chancen, vor Gericht zu gewinnen, stehen nicht schlecht.
[...] Sich lediglich an Vorschriften gehalten zu haben - das ist die Zauberformel in der verwalteten Welt,
mit der sich guten Gewissens das Ungeheuerliche ins Werk setzen lässt. [...]

→ Bildung#Menschenrechtsbildung

Lebensentwurf "Hotel Mama"

Die Jugend von heute wird später erwachsen, behaupten Psychologen und finden im "Hotel Mama"-Lebensentwurf keinen Anlass zur Beunruhigung, sondern ein neues entwicklungspsychologisches Lebensstadium.

"Stallpflicht" für volljährige Hartz-IV-Kinder

Ein Beitrag zu Fragen, die das „SGB II-Änderungsgesetz” aufwirft: die Sonderregelung des § 22 Abs. 2a SGB II, das sogenannte Aus- und Umzugsverbot für U-25-Jährige, in Verbindung mit der Änderung des § 7 Abs. 3 Nr. 2 SGB II, die Hereinnahme der jungen Erwachsenen in die Bedarfsgemeinschaft der Eltern, und der Änderung des § 20 Abs. 2a SGB II, die Reduzierung der Regelleistung bei Umzug ohne Zusicherung der Behörde. Die frauenspezifischen Problemlagen rücken in diesem Zusammenhag im zweiten Teil meiner Ausführungen in den Fokus. Zunächst jedoch eine kurze allgemeinere Anmerkung zur Sonderbehandlung von U-25-Jährigen bei der Grundsicherung für ArbeitssuchendeWikipedia-logo.png.
Stift.gif   Aufgabe

Gibt es eine Erklärung dafür, warum in der Natur bei (anderen) SäugetierartenWikipedia-logo.png folgendes InstinktWikipedia-logo.png-geprägtes Sozialverhalten zu beobachten ist?

[...] Wölfe, die die GeschlechtsreifeWikipedia-logo.png erreicht haben und sich nicht in die Ordnung des Rudels einordnen wollen, werden vertrieben und wandern unter den Bedingungen der freien Wildbahn ab - in der oft romantisierenden Abenteuerliteratur als „trailing wolf" bezeichnet. Diese Entwicklungsphase wird bei den Haushunden landläufig mit „Pubertät" bezeichnet. [...]

Dr. Frank G. Wörner: Die Entwicklungsphasen von Wolfs- und Hundewelpen - Basis für das spätere Zusammenleben in einem Sozialverband

Kinder sind nicht erwünscht

Die Städte und Gemeinden in Deutschland sehen den bis 2013 geplanten Ausbau der Kindertagesstätten durch zunehmende Klagen von Anwohnern bedroht. Der Vizepräsident des Deutschen StädtetagsWikipedia-logo.png, Christian Ude, sagte im Interview mit dem ARD-Politikmagazin REPORT MAINZ: "In der Tat erleben wir in reinen Wohngebieten eine erschreckende Streitlust und Prozessfreude von Nachbarn, die Kinderlärm nicht als Zukunftsmusik empfinden, sondern als eine rechtlich unzulässige Störung und die gegen Kindertagesstätten vor den Kadi ziehen." [...]
Ob Arbeitslose oder Migranten: Wie aus der die bürgerlichen Mitte Sozialrassismus wieder hoffähig gemacht wird.
[...] Warum sich (verbeamtete) Professoren bei dieser Debatte gerne hervortun, ist unklar. Doch der Grad der eigenen sozialen Absicherung mit lebenslanger Arbeitsplatzgarantie und gesicherter Altersversorgung scheint mit der Vorliebe zu korrelieren, den Lebensstandard von Bedürftigen abzusenken und papierene Wirtschaftsmodelle an lebenden Personen auszuprobieren. Und ihr Status als Hochschullehrer scheint sie nicht zu hindern, die Verfassung zu ignorieren und zu verneinen. [...] Akademische Sportdisziplin des Arbeitslosen-Bashings [...] Sozialeugenischer Diskurs [...] Heinsohn unterscheidet also deutlich zwischen Hartz IV-Kindern und Kindern von "Karrierefrauen", von Kindern des "leistenden Bevölkerungsteils". Und er lässt keinen Zweifel daran, dass er die "Hartz IV-Kinder" für minderwertiger, weil unfähiger und un-intelligenter, in Hinsicht auf die Rolle als künftige "Leistungsträger", hält. Dieses Geburts-Merkmal schreibt Heinsohn diesen Kinder zudem offensichtlich dauerhaft zu, der Makel lässt sich in seinem Denken offenbar weder durch Förderung noch durch Ausbildung tilgen. Der sozialrassistische Charakter dieser Äußerungen tritt durch die Forderung nach Dezimierung der Zahl dieser Kinder hervor: [...]

Elternarmut / Kinderarmut / Bildung & berufliche Perspektiven

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen

Die Ansätze der Regierung zur Neugestaltung der Hartz-IV-Leistungen für Kinder stoßen auf Kritik. Der Wohlfahrtsverband befürchtet ein Millionenloch bei Hartz-IV-Hilfen.
Die Politik muss nachbessern - und die Hartz-IV-Sätze für Kinder neu berechnen. So hat es das Bundesverfassungsgericht entschieden. Eingeplant hat die Regierung dafür nun 480 Millionen Euro - viel zu wenig, meinen Opposition und Verbände. Arbeitsministerin von der Leyen verteidigte das Vorgehen.
Für den Sozialrichter Jürgen Borchert ist das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu Hartz IV ein "Riesenschritt": Endlich werde wahrgenommen, wie wichtig Bildung sei.
Ist das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu begrüßen? Nein!
[...] Kinderarmut
[...] Immerhin leben mittlerweile 16 % aller Jugendlichen unter 15 Jahren von ALG-II-Leistungen, das sind 1,7 Millionen Kinder. [...]

* Bettina Winsemann (tp vom 21.02.2010): Deutschlands vergessene Kinder

Die sozialen Probleme der Jugendlichen

→ Soziale Frage#Hungerlöhne / Armutslöhne / Niedriglohn (Soziale Frage im 21. Jahrhundert)
Die Chancen von Jugendlichen, einen ordentlichen Beruf zu erlernen, einen Job zu bekommen und eine Familie zu Gründen, die man ernähren kann, sinken in diesen kapitalistischen Krisenzeiten rapide. Statt dessen werden sie zerquetscht zwischen Praktikum, Billigjob und „Hartzen“. Bei solch gesellschaftlichen Zukunftsperspektiven ist es kein Wunder, wenn wir die niedrigste Geburtenrate seit den 1960er Jahren haben. Und während es den Heranwachsenden immer schlechter geht, erhalten sie statt gesellschaftlicher Unterstützung die Sanktions-Peitsche der Arbeitsagenturen.
In Deutschland leben rund 130.000 sogenannte "unverbundene" Jugendliche zwischen 17 und 19 Jahren. Als "unverbunden" gilt, wer nicht zur Schule geht, arbeitslos ist und in keiner Beziehung lebt. Weiterhin fehlt diesen Jugendlichen die finanzielle und emotionale Unterstützung durch ihre Eltern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim. Die Untersuchung betrachtet den Zeitraum von 2000 bis 2008 und stützt sich auf Daten des Sozio-Oekonomischen Panels (SOEP).
[...] Während das Jugendstrafrecht das Ziel hat, Jugendliche und Heranwachsende milder und differenzierter zu bestrafen als das Erwachsenenstrafrecht, geht Hartz IV den umgekehrten Weg: Junge Erwachsene von 15 bis 25 Jahren werden härter sanktioniert als Erwachsene. [...] Bei jungen Erwachsenen holt der Staat sofort den Knüppel aus dem Sack. Mit Ausnahme von Meldeversäumnissen – hier sind auch 10 Prozent Abzug möglich – muss der Arbeitsvermittler den gesamten Regelsatz für drei Monate streichen. [...] Die Sanktionierung junger Erwachsener ist ein Massenphänomen. 2008 traf es 256.000. Bei fast 100.000 von ihnen – gut 38 Prozent – haben die Arbeitsagenturen den gesamten Regelsatz gestrichen, also das Geld, das eigentlich das Existenzminimum sichern soll. [...]


Viele Arbeitnehmer behalten trotz Krise ihre Jobs, doch die Jugendarbeitslosigkeit steigt dramatisch. Hunderttausende ergattern nur prekäre Stellen.
Den Hartz-IV-Betroffenen macht nicht allein das wenige Geld zu schaffen. Eine arbeitslose AkademikerinWikipedia-logo.png erzählt, warum sie ihre Freunde belügt und ihre Brüder beneidet.

Die Wohnung für das Existenzminimum von heute

Auf der Suche nach Einsparmöglichkeiten will das Arbeitsministerium die Wohnkosten für Hartz-IV-Empfänger senken und neue Minimalstandards festlegen. [...] In der Weimarer Republik war angesichts der Wohnungsnöte ein Recht auf Wohnung der Verfassung (1919) eingearbeitet worden: [...] Nicht vergessen sollte man auch, dass das Recht auf Wohnung auch in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verankert ist, auch wenn die Forderungen dort (noch) weit jenseits der Wirklichkeit stehen: [...] Es gibt sogar einen Sonderberichterstatter für das Recht auf angemessenes Wohnen und einen angemessen großen Wohnraum.


Elterliche Sorge / Erziehung

Alltag von jungen Familien

→ Erziehung#Elternhaus
Der Alltag von jungen Familien ist immer weniger durch Regeln, Rituale und feste Essenszeiten geprägt.

Pubertät – wenn Teenager ausrasten

[...] Kinder- und Jugendpsychiater sind sich einig: Die Pubertät gehört zu den schwersten Krisen, die ein Mensch in seinem ganzen Leben durchmachen muss. Das gilt nicht nur für die Teenies – auch ihre Eltern sind gestresst und verunsichert. [...]
→ Hirnforschung

Sorgerecht unverheirateter Väter

Tagesschau (03.08.2010): Sorgerecht für Väter • Karlsruhe kippt Vetorecht der Mutter

Die derzeitige Regelung zum Sorgerecht unverheirateter Väter ist verfassungswidrig. Es widerspreche dem Elternrecht des Vaters, wenn die Mutter dem Sorgerecht für ein uneheliches Kind zustimmen müsse, entschied das BundesverfassungsgerichtWikipedia-logo.png. Es gab der Beschwerde eines Vaters statt.
  • Debatte zum Sorgerechtsurteil des Bundesverfassungsgerichts:
  1. Birgit Gärtner (tp vom 05.08.2010): Jammernde Väter
    Die rechtliche Ohnmacht des Mannes im Allgemeinen und des (ledigen) Vaters im Besonderen widerspricht der Wirklichkeit. Einige Anmerkungen zum Sorgerechtsurteil des Bundesverfassungsgerichts.
  2. Thomas Pany (tp vom 10.08.2010): Feindbild Mann
    Das Sorgerechtsurteil des Bundesverfassungsgerichts und die Diskussion über verantwortungsvolle Väter.
    Seit mehreren Jahren schon geht die Rede von den "neuen Vätern", die sich in wachsender Zahl im Unterschied zu den "alten" mehr um Kinder, Erziehung und Haushalt kümmern - über ihre Berufstätigkeit hinaus. Ein neues Familienmodell wurde begrüßt, mit Vätermonaten ermuntert und mit zahlreichen Untersuchungen gestützt, die von der Wichtigkeit des Vaters für das Wohlgeraten der Kinder überzeugen. Ein Ideal, das den Trauschein nicht nötig hat und das tatsächlich, wie eigene Anschauungen aus dem Münchner Glockenbachviertel belegen, oft genug gelebt bzw. erprobt wird.
  3. Birgit Gärtner (tp vom 15.08.2010): Die Sorge der Mütter und die Rechte der Väter
    Gesellschaftliche Realitäten versus selbst gemachte schöne bunte (Männer)Welt – einige Anmerkungen zur Debatte zu meinem Artikel "Jammernde Väter"

- - -

Einzelnachweise


Linkliste

Herausgeber: Prof. Dr. Dr. Dr. Wassilios E. Fthenakis und Dr. Martin R. Textor
  1. Anke Birnbaum: Rituale als Medium der Beziehungsarbeit
Herausgeber: Martin R. Textor

Siehe auch