Gebet

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Das Gebet

Wer betet, geht einen Schritt nach innen, verweilt und formuliert in Worten, was ihn in tiefster Seele bewegt vor dem großen Du.

Ich werde still, atme, höre, schaue und spüre.

Vier Beispiele, die zum Ergänzen einladen!

Du bittest

wenn du in Not bist oder anstehst; wenn deine Lieben oder (auch) dir nicht bekannte Menschen in einer beklemmenden Situation oder in Gefahr sind ...

"Wende dich mir zu und sei mir gnädig;
denn ich bin einsam und gebeugt.
Befreie mein Herz von der Angst,
führe mich heraus aus der Bedrängnis!"
(Psalm 26, 16f)

Du klagst

wenn dir alles "feind" ist; wenn du voller Wut im Bauch herausschreist, was alles nicht in Ordnung, ungerecht und lieblos ist.

"Ich halte es einfach nicht mehr aus. Diese Lehrer und Lehrerinnen verstehen doch überhaupt nichts. Ihnen sind ja nur die abgeschlossenen Arbeiten und die Noten wichtig. Die Menschen gelten überhaupt nichts mehr ..."

Du dankst

wenn ein guter und schöner Tag zu Ende geht; wenn Du Freunde getroffen hast und du glückliche Stunden erlebt hast; wenn du eine Prüfung bestanden hast.

"Gott, heute durfte ich die Stunden und Minuten genießen. Mein Schatz ist heil und gesund von der langen Reise zurück gekommen. Wie habe ich auf diesen Augenblick gewartet. Als wir uns umarmten, war alles noch - wie sage ich es bloß - dichter, tiefer, weiter, schöner. Die Zeit blieb stehen. - Danke, Danke, tausendmal Danke!"

Du lobst Gott

wenn das Danken in bestimmten Augenblicken nicht mehr zu reichen scheint und du singen möchtest; wenn ich erfahre, wie sehr Gott in der Schöpfung und in meiner / unserer Lebensgeschichte wirkt.

"Groß ist der Herr und hoch zu loben, seine Größe ist unerforschlich.
Ein Geschlecht verkündet dem anderen den Ruhm deiner Werke. ...
Mein Mund verkünde das Lob des Herrn.
Alles, was lebt, preise seinen heiligen Namen immer und ewig!"
(Aus Psalm 145)

Weblinks