Glückstopf

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Die Methode Glückstopf dient zur Festigung, Vertiefung und Strukturierung von bereits gelernten Inhalten. Sie kann gut als Abschluss einer größeren Gruppenarbeit dienen, z.B. als Abschluss eines Lernzirkels.

Vorgehensweise

  • Das zu bearbeitende Sachgebiet wird genannt.
  • Die Großgruppe wird in Kleingruppen aufgeteilt, die Gruppengröße ist variabel und kann den Räumlichkeiten angepasst werden.
  • Die Kleingruppen suchen pro Gruppenmitglied einen Schlüsselbegriff zum Sachgebiet und schreiben diese auf Karten.
  • Die Karten werden verdeckt an die nächste Gruppe weitergereicht. Jedes Mitglied dieser Gruppe zieht eine der Karten und erläutert den gezogenen Begriff.
  • Der Rest der Gruppe hört zu, ergänzt, korrigiert und/oder stellt Fragen.

Anmerkung: Die Lehrperson ist stiller Beobachter! Sollten Fragen auftauchen, die die Gruppen sich nicht selbst richtig beantworten können, so werden diese im Plenum gemeinsam geklärt.

Didaktische Funktion

  • Lernergebnisse überprüfen und diese vertiefen, strukturieren, festigen, wiederholen.
  • Konkretisierung von Begriffen, Kategorien und Wissensbereichen.
  • Soziales Lernen anregen durch freies Reden vor Gruppen, aufmerksames, aktives Zuhören.
  • Vernetzung von Lerninhalten.
  • Rückmeldung über Lernerfolge, Lernfelder.

Einsatzfelder

Die Methode Glückstopf kann in Nachbereitungsphasen, als Übergang von Referaten zu Diskussionen, zur Vernetzung und Strukturierung von Wissensbereichen und Sachgebieten, zur Überprüfung und Festigung des Gelernten oder zur Schlusszusammenfassung eines Themengebietes verwendet werden.