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Kernumwandlungen

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Inhaltsverzeichnis

Kernzerfälle

Treten bei allen Radionukliden spontan auf.
Dabei entsteht α-, β- und γ-Strahlung.


Kernspaltung

Bei einer Kernspaltung spaltet sich ein schwerer Atomkern in zwei leichtere Atomkerne.
Dabei werden durchschnittlich 200 MeV freigesetzt und außerdem entstehen 2-3 neue Neutronen, welche zu einer Fortsetzung der Kernspaltung, also zu einer Kettenreaktion, führen können.
Dieses Prinzip findet in Kernkraftwerken Anwendung, jedoch basiert auch die Atombombe darauf.

Kernfusion

Verschmelzung von leichten Atomkernen zu einem schwereren Atomkern.
Freisetzung einer Energie von einigen MeV.
Anwendungen: Energiefreisetzung in der Sonne und anderen Sternen, Fusionskraftwerk.

Bei Kernspaltung sowie Kernfusion gilt:

  • Masse der Ausgangskerne ist größer als die Masse der am Ende vorhandenen Kerne und Teilchen
  • Differenz zwischen diesen Massen: Massendefekt
  • dem Massendefekt Δm entspricht eine bestimmte Energie: E = Δm · c2


Im Mittel wird bei der Kernspaltung eine Energie von ca. 1 MeV pro Nukleon freigesetzt. Bei der Kernfusion sind es etwa 7 MeV.

Aufgaben

Kreuze die richtigen Antworten an. Es können auch mehrere Antworten richtig sein.

 \mathrm {^2_1H + ^2_1H \  \rightarrow \ ^3_2He + ^1_0n} Wie heißt diese Art der Reaktion? (!Kernspaltung) (Kernfusion) (!Analyse)

Aus was bestehen Atome? (!Positronen) (Neutronen) (Elektronen) (!Molekülen) (Protonen)




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