Mandrill (Affen)

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Allgemeines

Die Mandrills (lat. Name: Mandrillus Sphinx) gehören zur Familie der Meerkatzenverwandten. Auf jeder Seite des Nasenrückens haben sie 6 blau gefärbte Furchen, deswegen zählen sie zur Gruppe der Backenfurchenpaviane. Besondere Merkmale sind außerdem noch die leuchtend rote Nase und die unbehaarte, rötlich gefärbte Gesäßregion. Die Männchen werden bis zu 76cm groß und 25kg schwer. Die Weibchen fallen meist zierlicher und deshalb auch leichter aus.

Der natürliche Lebensraum der Mandrills liegt im tropischen Lebensraum Zentralafrikas. Sie ernähren sich vorwiegend von Früchten und Samen, aber gelegentlich auch von kleineren Tieren. Die Paarungszeit der Mandrills liegt zwischen Juli und Oktober. Die Tragezeit de Weibchen beträgt 6 Monate.

Sie haben eine Lebenserwartung von bis zu 30 Jahre, können in Ausnahmefällen aber auch 45 Jahre alt werden.

Beobachtungsschwerpunkte

Am 30.01.2013 haben wir den Zoo Dresden besucht und uns dort die Mandrills genauer angeschaut. Dabei haben wir festgestellt, das diese gegenseitige Fellpflege betreiben, grunzende Laute unter Gruppenmitgliedern von sich geben und während der Fütterung gab es Kämpfe zwischen ihnen. Diese 3 haben wir uns als Beobachtungspunkte ausgesucht.


Ergebnisse des Beobachtungsprotokolls

Wir haben beobachtet:

Die leuchtenden Gesichtsfarben des Mandrills unterstützen die Kommunikation mit Gruppenmitgliedern im Dschungel. Sie erkennen sich an ihrem farbien Hinterteil und ihrer farbigen Nase. Bei Affen allgemein gilt Zähneblecken oder Grinsen als Beschwichtigungs- und Unterwerfungsgeste, bei den Mandrills jedoch nur als Grußgebärde (Lächeln), welche durch seitliches Kopfschwenken betont wird. Sie machen Kämpfe um Rangordnung und Macht zu klären, das äußert sich mit Drohgebärden (etwa das Präsentieren von den Eckzähnen), und es ist auch Imponiergehabe. Aufregung drückt sich mit einer verstärkten Gesichtsfärbung aus und heftiges Schlagen auf den Boden zeigt das der Mandrill Ärger hat. Während der Nahrungsaufnahme geben sie Grunz- und Krählaute von sich. Außerdem gibt es Alarmschreie und ein zweiteiliges Grunzen was die Gruppe versammelt. Auch die Gegenseitige Fellpflege spielt eine Rolle bei der Kommunikation.



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