Dialog zum Bild "Abend am Ostseestrand"

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Unsere Romantik Gruppe besuchte in der Projektwoche das Albertinum und konnte vieles neues über Künstler der Roamtik Zeit lernen. Wir besuchten eine Führung und konnten schließlich Aufgaben selbstständig ausarbeiten. Diese Ergebnisse präsentieren wir nun.

Inhaltsverzeichnis

"Abend am Ostseestrand" Caspar David Friedrich

Ein imaginerer Dialog zwischen den beiden Personen am Lagerfeuer


  • Heinrich: ist bereits da = Fischer
  • Friedrich (einfacher Bürger): kommt hinzu = Händler


Heinrich (spricht vor sich hin): "Eine trostlose Nacht heute. Bloß das Feuer wärmt meine Glieder."

Friedrich kommt hinzu.

"Abend am Ostseestrand"
Caspar David Friedrich

Heinrich: "Seid gegrüßt!"
Friedrich: "Grüß Gott!"
Heinrich: "So gesellt euch doch zu mir. Das Feuer ist warm und spendet Trost."
Friedrich: "Das ist gut. Der heutige Tag war miserabel. Nicht ein verfluchter Fisch wollte mir an die Schnur gehen und für mich und meine Familie eine Mahlzeit sein."
Heinrich: "Tatsächlich? Meines Beileides Trost. Ich will Ihnen einige Fische abgeben, und soll ich dann zu wenig Geld für meine Familie kriegen!"
Friedrich: "Danke. Ich habe aber auch etwas für Euch. Wollt Ihr von meiner Pfeife rauchen? Sehr gut ist sie. Kaum hat man sie in der Hand, schon ist man glücklich und fühlt sich prächtig.
Heinrich: "Vielen herzlichen Dank. Jedoch rauche ich nicht. Doch wie wäre es mit einem gemeinsamen Fang in der Nacht auf der stillen Ostsee?"
Friedrich: "Nein. Lieber nicht. Ich will morgen früh zeitig raus auf das Meer. Zudem wartet schon meine Familie auf mich."
Heinrich: "Ist nicht so schlimm."
Friedrich: "Also mein Freund. Auf ein baldiges Wiedersehen!"
Heinrich: "Jawohl. Auf das Gott unsere Wege nochmals übereinander legt."
Friedrich: "Guten Tag!"
Heinrich: "Möge Gott euch hüten!"


geschrieben und gestaltet von: TOBIAS ZUNK (und Richard Waldhof)

"Abend am Ostseestrand, Version 2" Caspar David Friedrich

Ein imaginerer Dialog zwischen den beiden Personen am Lagerfeuer


  • Caspar David Friedrich (C)= Künstler
  • Karl (K)= Wohlhabender Geschäftsmann


K: Guten Abend! Was macht denn ein junger Bursche wie Sie hier?

C: Guten Abend. Ich bin auf der Suche nach neuer Inspiration und zu reisen und dabei neue Orte zu entdecken, ist meiner Meinung nach am besten dafür geeignet. Was ist mit Ihnen?

K: Ich bin auf einer Durchreise und suche neue Geschäfte.

C: Sind Sie Geschäftsmann?

K: In der tat, das bin ich.

C: Hätten Sie vielleicht etwas Feuer?

K: Klar, hier?

* Karl reicht Caspar das Feuerzeug *

C: Vielen Dank. Wissen Sie denn schon, wann Sie abreisen?

K: Nein, noch nicht. Kommt halt auf die Geschäfte an. Und Sie?

C: Je nachdem, was die Natur mir bietet.

K: Verstehe. Wie lange zeichnen Sie denn schon?

C: Naja, im Prinzip interessierte ich mich schon seit meiner Kindheit fürs zeichnen und hoffe dies zu meinem Beruf machen zu können.

K: Interessant.

"Abend am Ostseestrand" Caspar David Friedrich

Ein imaginärer Dialog zwischen den beiden Personen am Lagerfeuer 3

Caspar David Friedrich Selbstportrait

Lebensgeschichte

Ludwig: (Mann rechts) Ludwig ist ein reicher Unternehmer. Er ist stolzer Besitzer einer Schiffswerft an der Ostsee. Früher war er einmal ein Seemann gewesen. Er ist nach Amerika gefahren und hat dort sein Glück gemacht. So zog er als armer Jüngling los und kam als reicher Mann wieder. Vor kurzem ist jedoch seine Frau verstorben und da seine Kinder bereits alle groß und ausgezogen sind, hat er niemanden an den er sich wenden kann. Außerdem überkommt ihn die Sehnsucht nach seinem geliebten Amerika.
Er ist zum Meer gegangen, da ihn dieses an seine Frau und an seine Reise erinnert. Es plagt ihn das Fernweh.

James: (Mann links) James ist ein junger Seemann kurz vor seiner langen Reise nach China. Er hofft dort reich zu werden um seine Geliebte zu heiraten. Diese ist jedoch einen höheren Standes.
So kam er an diesem Abend zum Strand um Abschied von der Heimat zu nehmen und sich mit dem Meer anzufreunden. Es plagt ihn die Frage: Was erwartet mich wohl hinter dem Horizont?

Dialog

Ludwig: "Ahoi Bursche! Was verschlägt Sie an diesen elenden Ort?"
James: "Es ist die Liebe, die mich führt, mein Herr."
Ludwig: "Und warum sehe ich dann dieses Leiden in Eurem Gesicht?"
James: "Es ist abermals die Liebe, welche schmerzt."
Ludwig: "Ich fürchte ich kann Euch nicht ganz folgen, Jüngling."
James: "O weh, mein Herz zerschellt an diesen Klippen, wenn ich auch nur an sie denke!"
Ludwig: "Jaja die Liebe, in der Jugend und im Alter, sie sprengt einem das Herz und lässt es bluten. Der Mensch ist nicht zum Lieben geschaffen."
James: "Welch weise Worte Ihr da spracht, mein Herr!"
Ludwig: "Aye."


geschrieben und gestaltet von: Katharina F. (Lara K. und Regine G.)