Louis Ferdinand von Rayski

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Louis Ferdinand von Rayski wurde am 23.Oktober 1806 in Pegau geboren und starb exakt 84 Jahre später am 23. Oktober 1890 in Dresden. Begraben wurde er auf dem Trinitatisfriedhof in Dresden. Er war ein bedeutender deutscher Grafiker und Porträtmalerr des 19. Jahrhunderts und er gilt als Vorläufer der impressionistischen Malweise in Deutschland.

Ferdinand von Rayski schuf in seinem gesamten Leben in etwa 700 Kunstwerke, unter anderem die "Schlacht bei Borodino" und die "Grenadiere im Schnee" im Auftrag der Adelsfamilie Schönberg aus Meißen. Viele seiner Kunstwerke sind bereits schon verbrannt oder verloren gegangen (z.B. die "Wildschweine"). Nach seinem Studium an der Kunstakademie in Dresden malte er Erzählungen des napoleonischen Kriegszuges in Russland, da in diesem Kriegszug sein Vater als sächsischer Offizier 1812 starb. Zudem malte er Porträts seiner sächsisch-fränkischen Auftraggeber oft in Uniform oder Jagdkleidung.

Später, nach seiner kurzen Offizierskarriere, malte er Pferde und Jagdszenen. Zu den Jagden gehörten oft große und kleine Hunde und Hasen.