Wermsdorfer Wald, Jagdpause im Wermsdorfer Wald

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Wermsdorfer Wald

Künstler: Louis Ferdinand von Rayski

Wermsdorfer Wald
Louis Ferdinand von Rayski Selbstbildnis

Jahr des Bildes: Um 1859

Künstler-Titel: Wermsdorfer Wald,Jagdpause im Wermsdorfer Wald,Birkenhain

Material/Technik: Öl auf Leinwand

Beschreibung

Man sieht auf dem Bild eine große verschnörkelte Eiche im Vordergrund und viel dünne Birkenbäume im Hintergrund des Baumes. Es scheint, die Winterzeit vorbei zu sein und es wird langsam Frühling trotz harmonischen Landschaft der Umgebung wirkt sie gleichzeitig traurig und sehr still durch die fehlenden Blätter an den Bäumen. Man sieht auf den ersten Blick, dass sehr viel Wert auf das Licht und den Schatten gegeben wurde. Im Hintergrund, der von den Birken, versteckt wird sieht man ein Berg und dort drauf befindet sich ein Schloss.

Zeitliche Epoche:

Die zeitliche Epoche des Bildes ist der Historismus. Dieser Dauerte von 1850–1895. Dies ist eine Stilgeschichte bei der besonders die Architekur geprägt wurde.

Interpretation:

Auf dem Bild sieht man den Wermsdorfer Wald. Der große Eichenbaum steht in der Zentralenmitte des Bildes und die Verdichtung der Birkenbäume im Hintergrund betont den Baum noch mehr. All diese Farben lassen das Bild sehr naturalistisch und realistisch wirken. Das auf dem Berg klein abgebildete Schloss soll das Schloss „Hubertusburg“ darstellen. Die Auswahl der nuancierten Ockertöne im Boden und in den Baumwipfeln wirken sehr harmonisch und schön.Es herrscht ein Qualitätskontrast beim dem Himmel und dem Boden vor. Das Bild ist eine naturfarbliche Handmalerei. Zudem wurde die Licht- und Schattenführung in diesem Bild besonders ausgeprägt, weil dies zu einer Reihe der Impressionismus- Bilder zählt. Im Impressionismus wurde die Hauptaufgabe der Künstler, die die Darstellung des Lichtes besonders deutlich hinüber bringen. Besondere Merkmale dieser Lichtstimmung fallen in den Lichtreflexes der Baumstämme auf und die sanften gleitenden Schatten der tierstehenden Sonne. Louis Ferdinand wird auch als Vorläufer des Impressionismus in Deutschland bezeichnet. Trotz das er als Vorläufer des Impressionismus bezeichnet wurde gab es kein wirklichen Grund warum er dieses Bild malte weil es nicht typisch für ihn war Landschaften zu malen,weil er bisher nur Porträts gemalt hatte. Eine Theorie wäre, da er ein leidenschaftlicher Jäger war, ging er oft auf die Jagd und unter dem Titel des Bildes „Jagdpause im Wermsdorfer Wald“ kann man den Zusammenschluss ziehen, dass er dieses Bild nach der Jagd malte. Die Bestandteile des Bildes sprechen auch dazu, beispielsweise der kaputte Zaun unten links und die zertrampelte Wiese. Auch herrschende Stille des Bildes prägt die Pause von der Jagd.Ort und Zeit stimmten der Behauptung zu, im Hintergrund befindet sich nämlich ebenfalls Schloss Hubertusburg, aus dem viele Fürsten zu der Zeit jagen gingen.

Andere Werke in 1859:

Wilhelm Busch präsentierte seine Bildergeschichte „Die kleine Honigbiene“ Édouard Manet stellt sein Bild „Der Absinktrinker“ vor. Eastman Johnson malte sein berühmtes Werk „Negro life at the South“

Quellen