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Desiderata bei Meinungsäußerungen in ZUM-Wiki-Artikeln

Allerdings sollte im Artikel selbst mit Meinungsäußerungen vorsichtig umgegangen werden. Benutzer, die eine Meinungsäußerung einstellen möchten, sollten sich vergegenwärtigen, das der ein oder andere ZUM-Leser möglicherweise nur wenig Zeit mitbringt und sich im Artikel einen schnellen und sachlichen Überblick über ein Thema wünscht. Insbesondere wenn die Meinungsäußerung länglich ausfällt oder vom Thema abführt, mag dies daher den einen oder anderen Leser verärgern (zumal wenn er selbst womöglich eine andere Meinung vertritt). Für eine kontroverse Diskussion, die eine subjektive Stellungnahme häufig provoziert, ist ohnehin nur auf der Diskussionsseite des Artikels genügend Platz. Vor einem voreiligen Einbringen einer Meinungsäußerung in die Artikelseite selbst bedenke man daher, dass ein interessierter Leser - der etwas mehr Zeit mitbringt - dieses Diskussionsforum schon über einen einzigen Klick auf den Reiter    Diskussion    in der oberen Navigationsleiste findet. Benutzer:Thomasew 08:29, 20. Mai 2010

Konkreter Anlass für die o. a. Erweiterung des "offiziellen Reglements" sind die auf diesen Revert (diff) folgenden Edits im Artikel Wikipedia. In der entsprechenden Artikel-Diskussion sind diverse Fragen grundsätzlicher Natur aufgeworfen, allerdings - denn das erfordert (namentlich wegen der beruflich bedingten Verpflichtungen) naturgemäß einen gewissen Zeitrahmen - noch nicht abschließend geklärt. Vgl. beispielsweise
Beste Grüße:. --Sandra Burger 09:32, 20. Mai 2010 (UTC)
Konkreter Anlass: ja. Doch beachte bitte, dies hier ist die Diskussion zum Artikel ZUM-Wiki:Meinung. Eine Diskussion um Wikipedia und Wikibu ist hier off-topic. Dein Argument "noch nicht abschließend geklärt" ist zudem ein beliebtes Totschlagargument, führt sich aber schnell selbst ad absurdum, denn eine Diskussion wird nie abschließend zu klären sein, wenn man grundsätzlich verschiedener Meinung ist. Durch ein voreiliges Löschen entsteht vielmehr der Eindruck, dass eine Diskussion vermieden werden soll. Ich fordere Dich daher auf
  • eine abweichende Meinung zu akzeptieren;
  • zur Ausgewogenheit des Artikels ZUM-Wiki:Meinung hier inhaltlich Stellung zu nehmen. Dies vermisse ich in Deinem Beitrag.
Gruß --Thomasew 10:07, 20. Mai 2010 (UTC)

Grundsätzliches zu Diskussionen im ZUM-Wiki

  1. Das ZUM-Wiki ist nicht die Wikipedia. - Das ZUM-Wiki ist aber auch kein geeigneter Ort, um Diskussionen aus der Wikipedia fortzusetzen oder über die Wikipedia auszutragen.
  2. Das ZUM-Wiki ist insbesondere kein Lexikon, das einer absolut sachlichen und neutralen Darstellung verpflichtet ist.
  3. Die Hauptzielgruppe des ZUM-Wiki, also Lehrerinnen und Lehrer, sollte in der Lage sein, den Stellenwert einer gekennzeichneten subjektiven Äußerung zu einem Thema einzuschätzen. Siehe dazu auch Argumente für Meinungsäußerungen in ZUM-Wiki-Artikeln.
  4. Diese gekennzeichneten subjektiven Meinungsäußerungen sind bisher im ZUM-Wiki in einem insgesamt überschaubaren Ausmaße genutzt worden und erfüllen zumeist erkennbar die Funktion, einen sinnvollen Beitrag zur inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema der Seite zu leisten. Dabei geht es nicht um das Austragen einer Diskussion, sondern darum, dass eine Meinungsäußerung ein Angebot zur Auseinandersetzung mit der geäußerten Meinung darstellt, ohne dass erwartet wird, dass dazu jetzt an derselben Stelle tatsächlich diskutiert wird.
  5. Für das Austragen von Diskussionen sollte man in der Tat die Diskussionsseiten nutzen.

In der Hoffnung, dass dies zur Klärung beitragen möge. --Karl Kirst 14:59, 20. Mai 2010 (UTC)

Die Meinung über die Meinung oder: zur Ausgewogenheit eines ZUM-Artikels

Karl, Du schreibst «Das ZUM-Wiki ist insbesondere kein Lexikon, das einer absolut sachlichen und neutralen Darstellung verpflichtet ist». Verkraftet denn der Artikel ZUM-Wiki:Meinung eine ausgewogene Darstellung etwa nicht? Nur wenige Stunden zuvor hatte Sandra den von mir ergänzten (und neutral formulierten) Abschnitt 'Desiderata' aus dem Artikeltext in eine Meinungsbox verschoben. Heißt das, dass es genügt, wenn ein ZUM-Artikel die Meinung einzelner (in diesem Fall: der Gruppe der Befürworter von Meinungsäußerungen in Artikeln) wiedergibt? Ist es nicht Interessenpolitik, wenn ein kritischerer Standpunkt nur als (Einzel-)Meinung gekennzeichnet bestehen bleiben darf?

Die Diskussion über Meinungsäußerungen auf ZUM-Artikeln ist insbesondere eine Diskussion darüber, inwieweit Leserinteressen von Autoren berücksichtigt werden sollten. Ja, natürlich, Meinungen sind wertvoll und wichtig, aber die Hauptzielgruppe des ZUM-Wiki, also Lehrerinnen und Lehrer, ist nicht nur «in der Lage mit unterschiedlichen Standpunkten zu einem Thema umzugehen», ich traue ihr auch zu, auf den Reiter    Diskussion    klicken zu können. Und nicht alle Leser werden den subjektiven Meinungsäußerungen auf ZUM-Artikeln so enthusiastisch gegenüberstehen wie deren Autoren. Zwar mag es für einzelne befriedigend sein, ihre persönliche Meinung an exponierter Stelle (sogar gerahmt!) präsentieren zu können. Zwei Entwicklungen daraus sind jedoch in der Zukunft denkbar: Was, wenn nun auch beispielsweise ich anfinge, meine persönliche Meinung - neben der von Sandra z.B. - zu "postieren"?

  1. Einen Beitrag von mir würde sicher Sandra rasch wieder löschen. Einen Beitrag von anderen würde Sandra möglicherweise stehen lassen. Wer entscheidet, welche Meinungen (Selbstdarstellungen? Selbstvermarktungen?) hier stehen bleiben dürfen? Die Frage der Relevanz ist bei Artikelinhalten schon oft nur sehr schwer zu beantworten. Eine Auswahl an Meinungen dagegen wird notwendig willkürlich bleiben und befördert Edit-Wars.
  2. Wenn dagegen jeder Benutzer seine Meinung in Artikeln postieren darf, stellt sich bald die Frage, wie viele Meinungen ein Artikel verkraften kann, ohne den Charakter eines Meinungsforum zu bekommen. Der Inhalt des eigentlichen Artikels könnte schließlich so nebensächlich erscheinen (werden?) wie die Texte in kostenlosen Werbezeitungen.

--Thomasew 09:10, 21. Mai 2010 (UTC)

Konkretes Beispiel gefällig?
→ Gesamtschulen
Sehr konstruktiv, zudem ausgesprochen inspirierend.
Und vor allem eines: KEINE ManipulationWikipedia-logo.png in Form von "Schein-ObjektivitätWikipedia-logo.png".
(Das nämlich ist i. d. R. Sinn und Zweck entsprechender im Hauptnamensraum eingestellter subjektiver Bewertungen, die eben NICHT explizit als Meinung gekennzeichnet sind - vgl. zum Beipiel diff.)
Summa summarum: Transparenz vom "Feinsten" (!): Wer sagt was warum.
Ergo: Wo ist das Problem?!?
Besten Gruß:. --Sandra Burger 09:59, 21. Mai 2010 (UTC)
P.S.: Hinsichtlich der hier angestellten Spekulationen bzgl. der - eventuell - von mir zu erwartenden Reaktionen verweise ich auf den entsprechenden Abschnitt auf meiner Diskussionsseite, wo ich - zu gegebener Zeit - auch hierzu einige passende Worte sagen werde.
→ Benutzer_Diskussion:Sandra_Burger#Aus_aktuellem_Anlass:_Umgangsformen
Hallo Thomas,
ich plädiere ganz entschieden für pragmatische Lösungen im ZUM-Wiki. Denn:
  1. Alle, die hier das ZUM-Wiki entscheidend mitgestalten, machen dies ehrenamtlich in ihrer Freizeit und haben wenig Zeit und deshalb eigentlich auch kein Interesse, unfruchtbare Diskussionen zu führen.
  2. Wie wenig gerade so genannte "edit-wars" bringen, zeigen wohl zahlreiche Beispiele gerade in der Wikipedia in ausreichendem Maße.
  3. Da wir keine lexikalischen Ansprüche erheben wie die Wikipedia, können wir auch mit gewissen "Unschärfen" leben.
  4. Statt um "letzte Wahrheiten" zu streiten, sollten wir uns lieber darauf konzentrieren, gute Unterrichtsideen und -materialien zu entwickeln und zu dokumentieren.
In der Konsequenz heißt dies für mich:
  • Einzelne Meinungsbausteine in einer ZUM-Wiki-Seite können ihre Berechtigung haben, wie auf ZUM-Wiki:Meinung dargestellt.
  • Sollten diese so dargebotenen Meinungen nicht als (z.B.) Denkanstoß für eine Unterrichtsstunde akzeptiert werden können und sollten sie stattdessen zu fortgesetzten Diskussionen führen, dann sollte die gesamte Diskussion in der Tat auf die Diskussionsseite verlagert werden.
  • Es wäre also jeweils zu überlegen, ob eine Meinungsäußerung wirklich für sich genommen unterrichtsrelevant sein kann oder ob sie als Beitrag zu einer Diskussion zwischen verschiedenen Autoren im ZUM-Wiki gehört. - Ein klassisches Beispiel für einen sinnvollen Meinungsbaustein ist eine Buchrezension, so wie es sie auf verschiedenen ZUM-Wiki-Seiten gibt. - Wenn ein Meinungsbaustein allerdings dazu führen soll, (nur) eine bestimmte Meinung zu propagieren, so hat er nichts in einer ZUM-Wiki-Seite zu suchen.
Vermutlich wird die Seite ZUM-Wiki:Meinung viel zu selten gelesen, als dass es sich wirklich lohnt, viel darüber zu streiten. Ich persönlich fand die Aussagen, die die Seite zuvor enthielt ausreichend, habe aber auch kein Problem mit dem aktuellen Text. - Bedenkt aber doch bitte: Die Qualität des ZUM-Wikis messen wohl die allermeisten Benutzer anhand des für sie erkennbaren Nutzens für ihren eigenen Unterricht, nicht an einzelnen Formulierungen auf den Hilfe- und Projektseiten.
Viele Grüße --Karl Kirst 11:11, 21. Mai 2010 (UTC)