Interaktive Whiteboards

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Smartboard
Kurzinfo
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Dieser Artikel beinhaltet Themen rund um Software, digitale Medien oder Informatik.

Interaktive Whiteboards funktionieren mittels Beamer, PC und Sensorik und Stift bzw. Fingerdruck. Es entsteht ein großer Touchscreen.

Digitale Tafeln mit LED/LCD Touch-Displays sind auch bei hellem Tageslicht einsetzbar und erheblich weniger fehleranfällig.

Oft wird Tafel-Software für die Schule mit der Whiteboard-Hardware kombiniert angeboten. Augenmerk ist auf den optimalen Einsatz-Zweck der Fächer zu legen, die Funktionen der Software sind nicht unbedingt auf konkrete Hardware festgelegt.

Inhaltsverzeichnis

Didaktischer Nutzen

Siehe:

Didaktik der Interaktiven Tafel-Benutzung

Interaktive Tafeln im Mathematik-Unterricht

Interaktive Tafeln im Chemie-Unterricht

Digitale Schulbank

Kategorie:Interaktive_Übungen

Tafelsoftware

SMART Notebook (Smart Board)

SMART Board (Firma Smarttechnologies aus Kanada)

Weitere Beispiele auf dem YouTube-Channel.

Hier das neueste: SMART Board mit Touchscreen

Außerdem gibt es eine App, wenn man sein Ipad an das Smart Bord schließen will.

SMART Notebook Express - Online Notebook Sofware, derzeitig noch abgespeckte Version

ActivInspire (Promethean Board)

Activboard (Firma Promethean aus England)

Weitere Beispiele in dem [1].


Starboard-Tafelsoftware (Hitachi)

So funktioniert die Starboard-Software

Open Sankore (gratis)

  • Open Sankore - open source Projekt aus Frankreich initiiert, komplett auf Deutsch übersetzt, sehr umfangreich

Fun with Construction

Software, die speziell für Matheunterricht am einem Whiteboard konzipiert wurde. Homepage der Hersteller-Firma Heulab.

Die deutsche Version von Fun with Construction ist fertig und kann unter www.dbookshop.de (funktioniert nicht) getestet werden.

Anmerkung zu FWC: FWC ist eine sehr leistungsfähige Tafelsoftware und kann sowohl mit Maus als auch mit Whiteboards bedient werden. Alle digitalen Maße entsprechen auch den ausgedruckten analogen Maßen! Wichtig da die Schüler auch weiterhin mit Papier arbeiten werden. Durch die Ebenen-Technologie kann jeder Entwicklungsschritt festgehalten und als Animation betrachtet werden. Den Schülern und Lehrern stehen durchdachte Werkzeuge zur Entwicklung von Tafelbildern zur Verfügung.

Die Software basiert zu 100% auf MS Technologie und ist sehr einfach zu bedienen.


E-Kreide (Software wird möglicherweise nicht mehr weiterentwickelt)

Xournal (gratis)

Xournal
Freie Software (für Windows und Linux) die man auch als interaktive Tafel-Software einsetzen kann.

Es sieht aus wie ein überdimensioniertes liniertes/kariertes Blatt Papier, das man an die Wand gehängt hat. Statt Linien kann man aber auch ein kariertes Raster verwenden oder ein leeres Blatt nutzen.

Die Werkzeuge sind zwar nicht so komfortabel, wie bei den Kauf-Anwendungen (wie Lineal, Zirkel, Winkelmesser usw. ) aber sie reichen sicher meist aus und sind vor allem einfach für jedermann zu bedienen. Die erstellte Datei kann auch pdf exportiert werden.

Download HIER unter "Downloads => Freie Tools".

E-BEAM

E-BEAM

ist eine günstigere Lösung mittels Sensor am Eck.


Einstruction

http://einstruction.de

Microsoft Journal

Einfache sehr funktionelle Funktionen für flüssiges Schreiben und Skizzieren wie auf einem Flipchart. Standalone einsetzbar und sehr gut integriert in Windows bzw. Microsoft Office.


Microsoft OneNote

OneNote ist ein digitales Notizbuch für Kurs- und Besprechungsnotizen, Ideen zeichnen, skizzieren und vieles mehr. Sehr flüssiges Arbeiten und gute Integration in Windows und Office.

Mal-Programme

Fast jedes Malprogramm eignet sich als digitales Flipchart, unterschiedliche Stift- und Pinselformen bieten viel kreativen Spielraum für schön gestaltete Notizen, Skizzen und ansprechende Zeichnungen.

  • Microsoft Paint
  • Art Rage
  • OpenOffice Draw
  • Gimp

Mimio

Scribblar

Als Besonderheit lässt sich die Möglichkeit zur Einbindung von Tex-Formeln nennen. Es gibt ein kleines Chat-Fenster für die Teilnehmer. Deren Rechte kann man ziemlich genau festlegen.

Lerndino Lernsoftware

Speziell für den Schulunterricht entwickelt, ermöglicht die Whiteboard Software den Datenaustausch Schüler und Lehrer. Voraussetzung dafür sind Computer-Arbeitsplätze oder Tablets. So können Lehrer Erklärungen über den Bildschirm der Schüler abgeben. Des Weiteren können aktuelle Tafelbilder für den weiteren Unterricht abgespeichert werden.

Conceptboard

Es ist sehr flexibel was die Nutzung von anderen Dateien betrifft. So können auch OpenOffice-Dateien verwendet und hochgeladen werden. Die Auswahl der Werkzeuge sind recht knapp. ConceptBoard ist noch recht neu
siehe auch: conceptboard

twiddla

Bietet gute Bearbeitungsmöglichkeiten. Man kann auch Tex-Formeln einfügen und es gibt Vorlagen dafür. Leider können keine OpenOffice-Dateien eingefügt werden. Es gibt auch die Möglichkeit Etherpads und andere Online-Tools zu nutzen.

Weitere Online-Whiteboards und Diagramm-Tools: [2]

Wii als Whiteboard

Mit Hilfe von Wiimote kann ein Whiteboard selber gebastelt werden.

WALDENtouch

Touch-PC im Tafelformat

  • starke Kontraste, intensive Farben, kein Schatten, unempfindlich gegen Sonnenlicht
  • IR-multitouch LED-Display Full-HD
  • wartungsfrei über 30.000 Betriebsstunden (typ. in Schule > 15 Jahre), kein Kalibrieren, robustes Schutzglas
  • komplett integriertes System mit PC, LAN, WLAN, Kaltstart < 60 Sekunden, Start aus Standby < 10 Sekunden

Austrobeam (gibts nicht mehr)

War ein Programmierversuch eines pensionierten Lehrers aus Kufstein in Tirol. Nicht mehr im Angebot.

Welche Kriterien sollte man beim Einsatz interaktiver Whiteboards beachten?

Man soll es sich ja nicht schlechter machen als mit der Kreidetafel/Overhead. Interaktive Tafeln sollten nur dann eingeschaltet werden, wenn es Sinn macht (Visualisierung eines Sachverhaltes). Für den nicht interaktiven Teil des Unterrichts empfiehlt sich eine Kreidetafel oder ein normales Whiteboard zu haben.

  1. Einfache Tafelsoftware - sowohl für Lehrer als auch für Schüler, damit nicht der Frontalunterricht der Lehrkraft im Vordergrund steht. Maus=Finger: Touchfunktion. schnell Naviagion. Touchfunktion besonders bei Kinder beliebt? Kinder "wollen" schreiben mit Stift, Objekte verschieben mit Hand.
  2. Kontinuität Es sollte bedacht werden, welche Tafelsoftware "weiterführende" Schulen verwenden, damit sich die Kinder nicht immer umstellen müssen. Auch, wenn sich Lehrer versetzen lassen, dann ist es blöd, wenn sie wieder mit ganz anderen Systemen klar kommen müssen.
  3. Startzeit - Beginn des Unterrichts durch Einschalten der Tafel und des Beamers an sich sehr schnell einsatzbereit. Die Vorlaufzeit, bevor der eigentliche Unterricht beginnen kann, hängt allerdings davon ab, wie lange der eingesetzte Computer braucht um hochzufahren und einsatzbereit zu sein.
  4. Größe der interaktiven Tafel ("Schreibfläche") sollte mit der Größe einer Standard-Kreidetafel mithalten. Bilddiagonale von 240 cm (94 Zoll) sollte beim Beamer schon sein, beim LED-Display reichen bereits 165 cm bei Tageslicht und Sonnenschein für 8 m Sicht-Distanz.
  5. Lesbarkeit aus größerer Enfernung muss mit dem guten Kontrastverhältnis einer Kreidentafel entsprechen, Lesbarkeit bei Sonneneinstrahlung muss gegeben sein. Raum sollte nicht verdunkelt werden müssen. Die Schüler parallel noch andere Lerntätigkeiten erledigen können. Der Schattenwurf sollte mittels Nahdistanzbeamer möglichst verringert werden. Außerdem sollte der Beamer möglichst leise sein (Lüftergeräusch). -->Qualität des Beamers
  6. Kalibrieren - die Tafel sollte nicht jedes mal vor dem Gebrauch kalibriert werden müssen und schnell einsatzbereit sein
  7. höhenverstellbar sein, damit Kinder auch ran kommen, Beamer an Tafel moniert, Bild "fährt" mit, Nachteil: Beamer wackelt ==> unruhiges Bild
  8. Dokumentenkamera - spontan eine Seite aus einem Schulbuch oder einem Schülerheft "an die Wand zu werfen", dadurch hat der Schüler dasselbe Bild in Händen als an der Tafel zu sehen ist. Die Kamera sollte via Tafel (bzw. Lehrer-PC) bedient werden können und eine hohe Auflösung (mindestens 2 Megapixel) haben, damit die Vorlagen auch fotografiert/gescannt werden können.
  9. Anschlussmöglichkeit für USB-Stick sollte auch direkt am "Board" vorhanden sein.
  10. Multitouch - mit mehreren Stiften gleichzeitig schreiben können, geht ja bei der Kreidetafel auch
  11. Verfügbarkeit - Wenn eine Schule nicht komplett mit elektronischen Tafeln ausgestattet ist, sollte eine elektronische Tafel nur dort eingebaut werden, wo sie für bestimmte Lehrer regelmäßig verfügbar ist.

Meinungen

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Derzeit hab' ich nur Trockentraining am Pc gemacht, verschiedene Tafelsoftware getestet. Bisher gefällt mir E-Kreide am besten. Diese Software wird allerdings derzeit nur begrenzt weiter entwickelt. Der Großteil des Systems entstand nämlich als Teil zweier Doktorarbeiten von Gerald Friedland und von Lars Knipping (FU-Berlin).--Uptojoe 19:11, 12. Jan. 2009 (UTC)


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Wir(die Klassen) arbeiten in unsere Schule mit SmartBoards. Leider sind nur die PC-Räume(2 in der Sek. 1 und 2 in der knapp 1 km entfernten Sek.2), und einige Fachräume damit ausgestattet. An sich sind diese Tafeln praktisch, da der Lehrer an den Bilder des Computer erklären kann und mit den Stiften auf darauf schreiben kann. --Jan Luca 17:32, 19. Jan. 2009 (UTC)


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Ein übliches Geodreick kann man auf einem ActivBoard (Promethean) verwenden, allerdings sieht man die Skalierung am Dreieck schlecht, da die interaktive Tafel an sich weiß ist - auch wenn man als Hintergrund schwarz wählt, dann ist die Tafel halt "dunkel weiß". Das Geodreick ist für Kreidetafel gedacht--Uptojoe 17:53, 23. Mär. 2009 (UTC)


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Bisher wird das ActivBoard (Promethean) an unserer Schule eher in seiner Beamerfunktion verwendet, da die Bedienung mit dem Stift sicherlich eine größere Umstellung bedeutet, als sich einfach zum Pc mit Maus und Tastatur zu setzen.--Uptojoe 13:02, 4. Apr. 2009 (UTC)


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Lediglich die Beamerfunktion eines interaktiven Whiteboards zu verwenden ist allerdings eher eine Geldverschwendung. Zudem machen solche Boards lediglich Sinn in Kleingruppen (max. ca. 6 Schüler). Auch mag ich es als Lehrer nicht, wenn ich den Schülern ständig den Rücken zuwenden muss, wenn ich etwas ans Board schreiben will. Wir nutzen daher an unserer Schule intensiv (und täglich!) die Kombination Lehrer-PC + Grafiktablett + Dokumentenkamera + installierter Beamer.

Ich kann nur jedem der ein interaktives Whiteboard anschaffen möchte empfehlen, sich ein solches für ca. 2 Wochen zur Ansicht an die Schule bringen zu lassen. So kann man vor Ort testen, ob das Whiteboard im Schulalltag wirklich so einfach zu bedienen ist, wie es auf Messen von den Herstellern immer wieder suggeriert wird, und ob sich der teure Kauf tatsächlich lohnt.

Alternativen und Vor-/Nachteile von solchen Boards werden auch nochmal HIER erläutert.--Benutzer:Wietzel 2013


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Langfristig wird sich die beste, sprich einfachste Software für Interaktive Whiteboards durchsetzen. Smart Technologies ist Weltmarktführer und es spricht eigentlich wenig dagegen, dass sich das in absehbarer Zeit ändern sollte. Kann mir gut vorstellen, dass die Leute, die derzeit alles mögliche anderes ausprobieren, irgendwann merken, dass andere Software nicht genug weiterentwickelt wird und schließlich wieder beim Smartboard landen. --Hr. Stöckl (Diskussion) 09:40, 15. Apr. 2014 (CEST)


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USA

Video-Dokumentationen über Interaktives Whiteboard und Wikis

Bildungsexpedition in Haßfurt, Teil 1

(gefunden bei Bildungsexpedition D)

Linux-Laptop als Tafel-Computer

Leider haben Linux-Benutzer es nicht so einfach, wenn Sie ihre Laptops in die Schule mitnehmen und ihn mal schnell anschließen wollen.

Hier deshalb ein paar Hinweise:

  • Um die Interaktive Tafel als Zweit-Bildschirm einzurichten sollte man nicht, das sonst übliche Werkzeug zum Einstellungen der Bildschirmausgabe, Sax2 verwenden, da dadurch vor allem die Grafik-Einstellungen des Systems verändert werden, sondern stattdessen Xrandr. Dieses Programm gibt es als Konsolen-Programm und auch mit GUI's. Die Konsolen-Anwendung gehört meist zur Standard-Installation.
  • Multiple Screens Using XRandR ... der englische Artikel beschreibt, wie man unter Suse mehrere Bildschirme einrichten kann.

UPDATE: Bei den neuesten Linux-Versionen sollte es die beschriebenen Probleme nicht mehr geben. Nun passen sich die Maße automatisch auch bei zusätzlich angeschlossenen Beamer/Monitoren usw. an

Technik

Hardware

Eine vollintegrierte digitale Tafel ist ein riesiger Tablet-PC, optimalerweise ist der Computer als Steckmodul betriebsfertig eingebaut.

  • dauerhafter Einsatz bei Tageslicht, für flache Sonneneinstrahlung im Raum optimal auf Fahrständer montiert
  • Externe PC, Media-Player und Visualisierer können mit LAN, WLAN, USB oder HDMI optional verbunden werden.
  • Kreidetafel oder Whiteboard kann gleichzeitig genutzt werden, da der Raum hell ist.

Eine elektronische Tafel (interaktives Whiteboard mit Beamer, IWB) enthält typischerweise die folgenden Hardware-Elemente:

  • Tafel (Whiteboard)
  • Sensoren in der Tafel oder an den Rändern der Tafel, die die Eingaben erkennen.
  • Ultrakurzdistanzbeamer (mithilfe eines "Galgens" so montiert, dass die bedienende Person keine Schatten auf die Oberfläche wirft)
  • USB- oder HDMI-Leitung zum Computer
  • Die Tafel kann mit normal beschreibbaren Flügeln ausgestattet werden, sodass kurze Notizen auch ohne Einschalten der elektronischen Tafel möglich sind.

Software

Auf einer elektronischen Tafel kann können prinzipiell alle Programme benutzt werden, die man auch auf dem Computer nutzen kann (z.B. Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationsprogramm, Bildbearbeitung, Video, Audio, Internet, ...)

Darüber hinaus bieten spezielle Programme für die elektronischen Tafeln die folgenden Funktionen (meist unabhängig vom Hersteller):

  • Schreibstifte (verschiedene Farben und Strichstärken) und Autoformen (z.B. Kreis, Viereck, ...)
  • Texterkennung (Umwandlung der Handschrift in digitale Schrift)
  • Abdecken und Hervorheben bestimmter Tafelbereiche ("Vorhang", "Spotlight")
  • Lupe (Vergrößerung einzelner Tafelbereiche)
  • Radiergummi (Löschen) und Rückgängig-Taste

Urheberrecht

Schulbuchverlage

Nach einer Neuregelung, die am 6.12.2012 von der KMK veröffentlicht wurde, ist es zulässig, Bilder und Texte, die von Schulbuchverlagen publiziert wurden, in geringem Umfang einzuscannen und als "Digtalisat" auf der elektronischen Tafel zu nutzen. Lehrerfortbildung-BW: FAQ:Digitalisate Für einige FAchbereiche haben die Schulbuchverlage bereits begonnen, digitalisierte Materialien anzubieten, die auf der elektronischen Tafel benutzt werden dürfen. Einige Materialien sind wegen der geringen Auflösung der Bilder in der Praxis unbrauchbar.

Open Content

Freie Alternativen halten - was Quantität und Qualität betrifft - in keiner Weise das Angebot bereit, das für einen guten Unterricht in allen Fachbereichen nötig wäre. Dies dürfte sich auch in Zukunft nicht ändern, da Lehrer wenig Zeit für die Erarbeitung von Materialien haben. Die selbst erstellten Materialien dürfen - sobald sie urheberrechtlich geschütztes Material enthalten - nicht weitergegeben (bzw. veröffentlicht) werden.

Eigenarbeit

Als Alternative bleibt dem Lehrer, der mit der elektronischen Tafel in vielfältiger Weise arbeiten will, Texte und Bilder aus Materialien, die nicht für den Schulgebrauch bestimmt sind, einzuscannen. Dies ist erlaubt, soweit es sich um "kleine Teile" eines Werkes handelt. Lehrerfortbildung-BW: Checklisten

Andererseits verbietet § 46 des Urheberrechtsgesetzes die umstandslose Erstellung einer größeren Sammlung von Materialien für den Schulgebrauch. Dazu ist "in den Vervielfältigungsstücken ... deutlich anzugeben, wozu die Sammlung bestimmt ist." Außerdem muss in jedem Einzelfall die Zustimmung des Urhebers zu einer derartigen Sammlung eingeholt werden.

Der Lehrer muss sich also die Zeit nehmen, in Bibliotheken und Archiven nach geeigneten Materialien zu suchen, die erforderlichen Genehmigungen einzuholen, die Materialien zu digitalisieren und dann auf einem Passwort-geschützten USB-Stick in die Schule mitzunehmen.

Fazit

Eine digitale Tafel kann im Unterrichtsablauf viel Zeit einsparen und zu hoher Anschaulichkeit beitragen. Der Lehrer kann den Unterricht mit digitalen Medien ergänzen oder einfach nur als Flipchart-Ersatz verwenden. Das hängt davon ab, wie viel Zeit, Energie er in dieses Medium und besonders in die Materialbeschaffung investieren will und kann.

Linkliste

Presseberichte


Siehe auch