Jemen

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Die Republik Jemen ist ein Staat in Vorderasien, im Süden der Arabischen Halbinsel. Er grenzt im Norden an Saudi-Arabien, im Süden an den Golf von Aden und das Arabische Meer, im Westen an das Rote Meer.

Aktuell

Noia 64 apps kontour.png   Meinung

Im Jemen findet gegenwärtig die schlimmste humanitäre Katastrophe seit dem 2. Weltkrieg statt.
Umfassender und von weit höherer Dynamik als der syrische Bürgerkrieg. Sie ist auch auswegsloser, weil den Bewohnern praktisch jede Fluchtmöglichkeit fehlt.
Das gesamte Land wird bombardiert. Flucht innerhalb des Landes ist sinnlos. Fluchtwege nach außen sind versperrt durch den Feind, die Wüste und das Meer. Jenseits des Meeres liegen die Länder, aus denen vor dem Angriff der Bomber Saudi-Arabiens Hundertausende von Menschen nach Jemen geflohen sind.
Die Katastrophe ist fast unbeachtet, weil nur wenige Journalisten berichten können.
20 Millionen Menschen können ihren Grundbedarf nicht decken. 14,4 Millionen fehlt aktuell die ausreichende Versorgung mit Nahrungsmitteln. In Syrien sind weniger Menschen betroffen, weil sie im Lande fliehen können. Und die Katastrophe ist im Jemen weit schneller eskaliert, in gut einem Jahr ist der Zerstörungsgrad so hoch geworden wie in Syrien in 5 Jahren.
Ursache ist die Militärintervention im Jemen, die am 26. März 2015 begonnen wurde."[1]


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Anmerkungen

  1. Der Wikipediaartikel behandelt "die Opfer der Zivilisten und Konfliktparteien, die Schäden an historischem Kulturgut und Infrastruktur, die Vorwürfe in Bezug auf Verstöße gegen das humanitäres Völkerrecht und andere internationale Konventionen sowie die Maßnahmen zur humanitären Hilfe während und infolge der Militärintervention im Jemen, die am 26. März 2015 von einer von Saudi-Arabien angeführten und von den Vereinigten Staaten von Amerika (USA), Frankreich und Großbritannien logistisch unterstützten Militärallianz unter Beteiligung von Saudi-Arabien, Ägypten, Bahrain, Katar, Kuwait, den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), Jordanien, Marokko, Sudan und seit Mai 2015 Senegal begonnen wurde. Die Daten nehmen auch auf den bewaffneten innerjemenitischen Konflikt seit dem 19. März 2015 Bezug, bei dem auf der einen Seite einige Teile der jemenitischen Armee sowie sunnitische Stammesmilizen den faktisch entmachteten jemenitischen Übergangspräsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi im Kampf gegen schiitische Huthi-Rebellen unterstützen, die ihrerseits von Stammesmilizen unterstützt werden sowie von Teilen der jemenitischen Armee, die offenbar loyal zum früheren jemenitischen Präsidenten und Machthaber, Ali Abdullah Salih, stehen. Die saudisch geführte Militärkoalition und die Vereinten Nationen erlegten dem stark von Importen abhängigen Jemen während der Militärintervention eine als Waffenembargo begründete und nahezu totale De-facto-Blockade des Landes auf, die landesweit zu kritischen Engpässen und enormen Preissteigerungen in der Strom- und Treibstoffversorgung führte. Seite „Humanitäre Aspekte der Militärintervention im Jemen 2015/2016“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 7. April 2016, 20:10 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Humanit%C3%A4re_Aspekte_der_Milit%C3%A4rintervention_im_Jemen_2015/2016&oldid=153272368 (Abgerufen: 19. April 2016, 08:17 UTC)

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