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Joseph Winkler

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Josef Winkler (* 3. März 1953) ist ein österreichischer Schriftsteller.

Georg-Büchner-Preis

""Der Pfarrer des Dorfes sagte, dass es Dinge gibt, über die man nicht sprechen sollte", erzählt der frischgebackene Preisträger. "Und ich wollte um so mehr über Dinge zu sprechen, über die man nicht spricht. Nur diese Dinge interessieren mich und nichts anderes." Sprechen - das war Josef Winklers großes Bedürfnis. Auch zu Hause. Winkler wuchs auf als sechstes Kind einer Bauernfamilie. Dort herrschte in der Regel Sprachlosigkeit. [...]
Josef Winkler wurde 1953 in Kärnten geboren. Seinen ersten Roman veröffentlichte er 1979, er war Mitte 20. "Menschenkind" lautete der Titel. Ein Buch, in dem der Autor seine Kindheit in einer bäuerlichen Umgebung verarbeitet." (Hadwiga Fertsch-Röver, dw-world.de, 17.06. 2008)
"Die wichtigste deutsche Literatur-Auszeichnung geht an Kärntner Autor. In seinen Büchern vereine er Frömmigkeit und Blasphemie, Lebensfreude und Tod auf eine "einzigartig obsessive" Weise, so die Jury." (17.06.2008 DiePresse.com)
"Am 1. November erhält Josef Winkler den Georg-Büchner-Preis. Geehrt wird einer der eindringlichsten Dichter des deutschen Sprachraums
Man erinnere sich: Voriges Jahr erhielt Martin Mosebach, der »sanfte Reaktionär«, den wichtigsten deutschen Literaturpreis. Ein Romancier der Ironie. Die Verleihung des Büchnerpreises 2008 an Josef Winkler ist eine Wendung um 180 Grad und damit erneut: keine Selbstverständlichkeit, aber eine großartige Wahl." (Insa Wilke © DIE ZEIT, 30.10.2008)


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