Kassandra (Rittberger)

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Kassandra oder die Welt als Ende der Vorstellung ist ein Theaterstück von Kevin RittbergerWikipedia-logo.png, das das Elend der Flüchtlinge, die über das Mittelmeer nach Europa zu kommen versuchen, am Beispiel der jungen Afrikanerin Blessing und ihrer Begleiter schildert.

Da ist die Geschichte eines Kameruners, der in der Sahara unter einem Akazienbaum verdurstet, die keiner erzählt.

Das ist die Geschichte eines spanischen Fischers, der uns den Unterschied zwischen einer Patera und einem Cayuco erzählen könnte. Das eine Boot ist aus Holz und klein und das andere aus Stahl und größer. Auf das erste passen 50, auf das andere vielleicht 300 Menschen. Das erste ist definitiv nicht hochseetauglich und auch auf letzterem würde er niemals 900 Kilometer zurücklegen wollen.

Da ist die Geschichte einer Frau aus Guinea-Bissau, die auf einer Patera auf halber Strecke nach Fuerteventura ihr Kind bekommen hat ...


aus Kevin Rittbergers Vorstellung seines Stücks auf seiner Homepage

Linkliste

"Es beginnt mit einem Brecht'schen "Lehrstück von Blessings Tod". Mit Freund und Kindern versucht die 25-jährige Nigerianerin, das Geld für einen Schlepper Richtung Spanien zusammenzubekommen. Sie verkauft ihren Körper, leidet Hunger und Angst und ist zwischen Hoffnung und Resignation gefangen. Todesträume, Vorahnungen. [...]"

Siehe auch