Motivation

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Respektvoller Umgang

Zunächst ist es sinnvoll eine respektvolle Beziehung zu allen Schülern aufzubauen. Dazu gehört vor allem, dass man die SchülerInnen mag und dass man jeden Schüler optimistisch betrachtet. Man sollte sich auch nicht von Kollegen, die über einzelne Schüler jammern, sein Bild über einen Schüler beeinflussen lassen. Man würde dann mit Sorge oder Angst dem Schüler gegenübertreten, überzogen reagieren. Bei Regelverstößen wäre es sinnvoll, dass man sowieso erst mal mit dem Schüler allein redet (z.B. wenn die anderen Schüler eine Stillarbeit haben), und erklärt, warum man etwas vom Schüler verlangt. Wenn es trotzdem nicht besser wird, ist es wohl sinnvoll Mitarbeitsminus einzutragen und mal mit einem Erziehungsberechtigten zu sprechen.

Regeln

Da Schüler keine Erwachsenen sind ist es auch gut, wenn man ihnen Regeln auch erklärt. Z.B., dass man will, dass Schüler aufzeigen und nicht herausrufen, weil, wenn das jeder machen würde ein Chaos herrschen würde.

Motivation

Motivation bezeichnet den emotionalen Zustand eines Menschen, der ihn in die Lage versetzt, etwas aktiv tun zu wollen (sich für etwas zu entscheiden oder nicht zu tun (zu unterlassen).

Wesentliche Bestandteile eines Motivationsprozesses sind:

  1. Motiv (Beweggrund)
  2. Anreiz
  3. kognitive Prozesse

Motivation kann intrinsisch oder extrinsisch entfacht sein.

Die intrinsische Motivation setzt sich aus der Neugierde (bzw. Sachinteresse), einem Anreiz (positive Emotion) und der Erfolgserwartung zusammen.

Die extrinsische Motivation (zB ein guter Freund geht segeln, deshalb beginnt man auch damit) kann aus einer positiven Verstärkung, bzw. Belohnung und einer negativen Verstärkung, bzw. Zwang hervorgerufen werden.

Selbstwertgefühl

Sich bei sich selbst sowohl gute als auch negative Eigenschaften sehen.

Angst

Ängste können Motivation erst gar nicht entstehen lassen.

Denkanstöße

Die Schatzgräber

Ein Winzer, der am Tode lag,
rief seine Kinder an und sprach:
"In unserm Weinberg liegt ein Schatz,
grabt nur danach!" -"An welchem Platz?"
schrie alles laut den Vater an. -
"Grabt nur!" - O weh! Da starb der Mann.

Kaum war der Alte beigeschafft,
so grub man nach aus Leibeskraft.
Mit Hacke, Karst und Spaten ward
der Weinberg um und um gescharrt.
Da war kein Kloß, der ruhig blieb;
man warf die Erde gar durchs Sieb
und zog die Harken kreuz und quer
nach jedem Steinchen hin und her.
Allein, da ward kein Schatz verspürt,
und jeder hielt sich angeführt.

Doch kaum erschien das nächste Jahr,
so nahm man mit Erstaunen wahr,
daß jede Rebe dreifach trug.
Da wurden erst die Söhne klug
und gruben nun jahrein, jahraus
des Schatzes immer mehr heraus.


Verweigerungen

Sich verweigern, bei ...

  • Ausschluss aus der Kommunikation, man wird geschnitten (fehlende Wertschätzung) hat das Gefühl nicht mitentscheiden zu können, Stellung des Entscheidungsträgers wird in Frage gestellt, sonst macht man eh viel mit
  • Ein Schüler/ Lehrer ist absolut unsympathisch. Kein Weg führt mehr zusammen oder äußerst schwierig.
  • ständige Überlastung ("immer am Limit fahren")
→ Entspannung im Alltag
  • ständige Unterforderung
  • Welche Dinge zu erledigen sind, Warum man etwas tun/ lernen soll (Sinn erschliest sich nicht), Wie man an die Sache herangeführt wird


Folgen ...

  • innere Kündigung
  • Sabotage

Gruppendynamik

In der Schule findet gemeinsames Lernen statt. Andere Mitschüler können durchaus Einfluss auf die Motivation ihrer Mitschüler haben - sowohl positiven als auch negativen (vgl Team).

Motivation im Unterricht ("Motivquellen")

→ Lernen am Vorbild

Wie kann man Interesse wecken.

Kinder einschätzen wozu sie in der Lage sind. Was erreichbar sein kann. Wie man Schwachen helfen kann. Gute fordern.

Und Sabotage vermeidet.

gegenseitige Wertschätzung

Bewußtsein schaffen

Schüler: Nicht ich MUSS etwas lernen, sondern ich DARF etwas lernen.

Lehrer: Nicht ich MUSS euch unterrichten, sondern ich DARF euch unterrichten.

Wer loslässt vom MUSS wird WOLLEN - Wer loslässt vom WOLLEN wird TUN - Wer loslässt vom TUN DARF SEIN.

Legitimation als zB Lehrer verlieren (Lehrer, Vorgesetzter)

  • Unprofessionelles Verhalten (z.B. beherrscht den Lehrstoff nicht)
  • kann keine Konflikte lösen
  • verliert die Kontrolle
  • unterrichtet an Schülern vorbei
  • ist mit Gedanken ganz woanders

"Glück ist Chemie"

Die Hormone Dopamin und Serotonin sind dafür verantwortlich, dass wir uns gut fühlen. Sie vermitteln den Nervenzellen (Neuronen) des Gehirns die Botschaft "Seid glücklich!"

Sportler können beispielsweise seelische Höhenflüge allein dadurch empfinden, dass sie eben Sport treiben. Die Morphium-ähnlichen Substanzen, die dabei entstehen, hinterlassen solch Glücksboten.