Literarisches Unterrichtsgespräch

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Das Literarisches Unterrichtsgespräch ist eine Methode, die maßgeblich von Prof. Dr. Gerhard Härle vertreten wird.

Inhaltsverzeichnis

Das Verfahren ...

... eignet sich in einer Einzelstunde als Sonderveranstaltung, wobei das Gespräch im Kontrast zum normalen Unterricht steht. Angeregt werden soll eine Kultur des Hinhörens sowie eine Kultur des Redens und Zuhörens. Analytische Zugriffe auf den Text sollen nicht angewandt werden. Die Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrer sollen sich und ihre Erfahrungen miteinbringen können. Das Verfahren eignet sich nicht für Texte, die später abgeprüft werden sollen.

Der Gesprächsverlauf (6 Phasen)

  1. Der Lehrer wählt einen Text aus, von dem er glaubt, dass er Schülerinnen und Schüler zum Gespräch anregen kann.
  2. Kurze Einführung durch den Lehrer. Sitzkreis und Atmosphäre von Ruhe und Konzentration schaffen.
  3. Gesprächseröffnung und Vorlesen des Textes. Anschließend wird der Text ausgeteilt und die Schülerinnen und Schüler erhalten die Möglichkeit, den Text noch einmal still zu lesen.
  4. Anregender Impuls soll allen die Möglichkeit eröffnen, einen kurzen Beitrag zu leisten.
  5. Gespräch
  6. Das Gespräch wird abgeschlossen, Schlussrunde.

Wichtig!

„Ziel eines literarischen Gesprächs ist die gemeinsame Suche nach Sinnmöglichkeiten. Entscheidend ist, dass im Gespräch unterschiedliche Bedeutungsmöglichkeiten und das gemeinsame Bemühen um den Text erfahrbar wird.“

Anwendungsbeispiele

Als Texte eignen sich z. B.

Ab Stufe 11 geeignet:

Weblinks

Siehe auch