Mozart auf der Reise nach Prag

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Mozart auf der Reise nach Prag ist eine Novelle von Eduard Mörike

Sie stellt eine frei erfundene Begebenheit aus der Entstehungsgeschichte von Mozarts Oper Don Giovanni dar, nämlich die glückliche Begegnung mit einer gräflichen Familie auf seiner Reise zur Uraufführung der Oper in Prag.

Ein kleiner Übergriff - Mozart pflückt im frei zugänglichen Park des Grafen eine Bitterorange - führt zur Begegnung mit der kunstsinnigen Familie, bei der Mozart Entscheidendes zur Verlobungsfeier der musikalisch besonders aufgeschlossenen Eugenie beitragen kann.

Constanze Mozart wird dabei als geradezu ideale Gattin dargestellt, die Mozarts auf finanziellen Notlagen beruhende Verstimmungen in heiterer Weise mit pädagogisch-optimistischen Zukunftsbildern aufzufangen weiß. Die zur damaligen Zeit sehr aufreibenden Reiseanstrengungen - Mozart verbrachte über zehn Jahre seines Lebens auf Reisen - werden als Weg zum - kurzfristigen - Glück gezeigt, doch klingt auch die Erfahrung an, dass manchmal während einer Reise ein neuer Wagen gekauft werden musste. Wieder in angenehmster Weise: der Graf schenkt Mozart einen Wagen.

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