Unterrichtsbeobachtung

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Beobachtung

Bei Unterrichtsbesuchen sitzen in der Regel im hinteren Teil des Klassenzimmers Beobachterinnen und Beobachter, die den Unterricht mitverfolgen und sich Auffälligkeiten notieren. Hierfür bietet es sich an, Beobachtungsbogen zu verwenden. Wenn mehrere Personen den Unterricht beobachten, dann können sich diese dabei auf unterschiedliche Aspekte fokussieren:

Nachbesprechung

In der Regel wird der Unterricht direkt im Anschluss besprochen. Hier ist zunächst einmal die Lehrperson mit ihrer eigenen Einschätzung des Unterrichts dran. In die Reflexion eigenen Unterrichts sollte neben den Aspekten zur Unterrichtsbeobachtung auch die eigene emotionale Befindlichkeit eingehen ("Wie geht es mir vor der Klasse?"). Anschließend können die Unterrichtsbeobachter ihre Punkte einfließen lassen. Dabei gilt: Nichts wird doppelt gesagt!

Über die Nachbesprechung wird Protokoll geführt, und zwar nicht von demjenigen, der den Unterricht gehalten hat, sondern von einem der Unterrichtsbeobachter. Das ermöglicht der Lehrperson, sich voll und ganz auf die Rückmeldungen zu konzentrieren.

Konstruktive Kritik

Bei Nachgesprächen gilt: Immer konstruktiv Kritik üben! Das bedeutet:

  1. Jeder, der sich Kritik aussetzt, freut sich, erst einmal etwas Positives zu hören. Daher gilt für Unterrichtsbeobachter: Immer zuerst positive Dinge nennen. Es gibt immer etwas Positives zu sagen, und wenn du als Unterrichtsbeobachter noch nichts Positives aufgeschrieben hast, dann schau nochmal genau hin.
  2. Wenn du als Unterrichtsbeobachter etwas Negatives zu sagen hast, dann bringe immer gleich Verbesserungsvorschläge. Als Außenstehender lassen sich diese meinst viel leichter finden.

Varianten und Tipps

  • In einer Vorphase können die Unterrichtsbeobachter von der Lehrperson erfragen, ob sie auf etwas Spezielles achten sollen.