Bildschirmaufnahme

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Bildschirmaufnahme

Zunächst einige Hinweise, was bei der Erstellung von Erklärvideos mittels Bildschirmaufnahme beachtet werden sollte:

Die Bildschirmaufnahme ist ziemlich schnell realisierbar. Je nachdem, mit welchem Gerät Sie aufnehmen, gibt es verschiedene Software. Falls Sie noch dazu bereits fertige Powerpoints (mit Bildern, die veröffentlicht werden können) haben, empfiehlt es sich, diese einfach abzufilmen. Für die Bildschirmaufnahme gibt es viele verschiedene Software. Im kostenlosen Bereich beispielsweise Sreencast-o-Matic oder Camstudio. Dabei muss beachtet werden, dass das Video nicht mit der Software geschnitten werden kann. Dazu wird dann beispielsweise der WindowsMovieMaker benötigt. Sind Sie ein geübter Sprecher, müssen Sie das Video überhaupt nicht schneiden. Denn kleinere Versprecher wirken authentisch. Ein Beispiel für kostenpflichtige Software ist CamtasiaStudio. Falls Sie ein Tablet besitzen, können Sie natürlich auch Handschrift und Zeichnungen erstellen und aufnehmen. Gerade im Fach Mathematik ist das schneller. Hier gibt es beispielsweise die Software Explain Everything.


Aufgabe

Überlegen Sie welche Software für Sie geeignet ist.

Ein Beispielscreencast aus dem Bereich Mathematik (Brüche vergleichen)

Und hier ist zu sehen, wie es gemacht wird:


Zusammenfassung

Welche Software für Sie die geeignet ist, hängt von Ihrem Fach ab (Handschrift oder nicht), von Ihrem Gerät (Laptop, Stand-PC oder Tablet) und von der Entscheidung kostenlose Software oder Kaufsoftware.


Über diesen Link gelangen Sie zu verschiedenen Videos, die Programme zur Bildschirmaufnahme erklären.

Zeichentrickfilm

Die Erstellung von Zeichentrickfilmen macht Spaß, aber kann auch sehr aufwändig werden. Denn es sind viele Bilder pro Sekunde notwendig, damit ein Bewegtbild entsteht. Da es sehr kreativ ist, wenn alles gebastelt wird, empfiehlt es sich, wenn mit Schülerinnen und Schülern Videos in einer Projektwoche aufgenommen werden. Wenn weniger Zeit vorhanden ist, empfehlen sich Mischformen wie der Legetrickfilm, bei dem gezeichnete Elemente in das Bild hinein geschoben werden.

Ist die Zeit ganz knapp, empfiehlt es sich, mit Powtoon oder Goannimate zu arbeiten. Dabei entfällt das Zeichnen. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Dauer der Einblendung an den Sprechtext angepasst werden kann. Das erspart Zeit. Hier besteht die Möglichkeit, eine Klassenlizenz zu erwerben. Der Text kann direkt in der Software eingesprochen werden. Dabei gibt es Qualitätsverluste. Wenn häufige Versprecher in der Aufnahme sind, ist es besser, zuerst mit Audacity den Text aufzunehmen und zu schneiden und dann in die Software zu importieren.

Realfilm

Falls Sie beispielsweise filmen möchten, wie Sie eine Konstruktion mit Zirkel und Bleistift machen, sollten Sie dies entweder mit dem Smartphone, mit der Videokamera oder mit der Fotokamera filmen. Die Schwachstelle ist bei allen Optionen der Ton. Der Vorteil bei der Videokamera und Spiegelreflexkameras (DLRS) ist, dass Sie in der Regel die Möglichkeit haben, ein externes Mikrofon anzuschließen, während Sie beim Smartphone und bei Fotokameras entweder mit einem Audiorecorder parallel den Ton aufnehmen sollten oder den Film nachvertonen. Das ist mit dem WindowsMovieMaker sehr einfach möglich. Egal welches Gerät Sie verwenden, sollten Sie ein Stativ verwenden. Im Falle des Smartphones ein Selfiestativ oder beispielsweise ein GorillaPod. Falls Sie schreiben, empfiehlt es sich, den Zeitraffer dafür zu verwenden, um das Video nicht langatmig werden zu lassen.

Ein Beispiel zu Englisch, Thema "Thanksgiving":

Und hier ist zu sehen, wie es gemacht wurde:


Film zum Nachvertonen mit dem Moviemaker

Beim Realfilm finden Sie weitere gute Anregungen auf Planet Schule.

Ein Beispiel zu Mathematik, "Konstruktion von Mittelsenkrechten":

Und hier ist zu sehen wie es gemacht wurde: