Rotstrich-Zwergbuntbarsch (Apistogramma hongsloi)

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Ver101011ena Rotstrich Zwergbuntbarsch.jpg
Klasse Strahlenflosser (Actinopterygii)
Unterklasse Neuflosser (Neopterygii)
Überordnung Stachelflosser (Acanthopterygii)
Ordnung Barschartige (Perciformes)
Familie Buntbarsche (Cichlidae)
Gattung Zwergbuntbarsche (Apistogramma)
Wassertemperatur 24-28°C
Wasserhärte 1-6°dGH (sehr weich bis mittelhart)
pH-Werttoleranz 5 (leicht sauer)


Beschreibung

Der Rotstrich-Zwergbuntbarsch wird auch Rotstreifenzwergbuntbarsch genannt. Sein natürlicher Lebensraum ist ursprünglich Südamerika, wobei er hauptsächlich in Gewässern zu finden ist, die schwach strömen.

Er erreicht eine Größe von 5-8 cm und ernährt sich carnivor, somit gilt er als Fleischfresser. Bei der Haltung wird empfohlen, ein Männchen mit mehreren Weibchen oder ein Paar zu halten. Auf keinen Fall sollte mehr als ein Männchen in einem Becken vorhanden sein, da sich die Männchen untereinander nicht sonderlich vertragen. Sie gelten als friedlich, jedoch zeigen sie durchaus auch Revierverhalten. Es ist jedoch kein Problem, den Rotstrich-Zwergbuntbarsch mit anderen Salmlern zu vergesellschaften.

Die Vermehrung erfolgt ovipar (legt Eier). Er betreibt Brutpflege (kümmert sich um die Eier und versorgt die Jungtiere) und gilt als Höhlenbrüter (Eiablage erfolgt zum Schutz vor Feinden versteckt in Höhlen oder Wurzeln). Aus diesem Grund sollten Tonhöhlen, Wurzeln und Pflanzen vorhanden sein, in denen er sich ebenfalls verstecken kann. Da beide Elterntiere Brutpflege betreiben, bilden sie eine Elternfamilie. Die Männchen verteidigen das Revier, die Weibchen kümmern sich um die Jungtiere.

Männchen und Weibchen sind sehr leicht zu unterscheiden. Die Männchen sind größer und besitzen einen roten Strich über der Afterflosse. Außerdem sind die Rücken- und Afterflosse länger ausgezogen und intensiver gefärbt. Weibchen sind in Laichstimmung gelblich gefärbt, ihre Rücken- und Afterflosse sind klein und leicht abgerundet.


Literatur

  • Meyer, Rolf (2000): Lexikon Süßwasseraquarienfische. Augsburg: Weltbild Verlag; S. 28-29, 32-33


weiterführende Links