Papierlose Schultasche

aus ZUM-Wiki, dem Wiki für Lehr- und Lerninhalte auf ZUM.de
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Begriff "Papierlose Schultasche" ist kein fest definierter Begriff. Es handelt sich vielmehr um die Idee, sich als Lehrer den Ballast von großen Mengen an Papier in der eigenen Schultasche zu ersparen. Eine Möglichkeit ist die Verwendung von digitalen Medien und des Internets.

Etwas weitergehend kann man dazu auch die Möglichkeit ansprechen, digitale Hilfsmittel zu nutzen, um das eigene Material und die Unterlagen besser zu organisieren und sich auch Arbeit zu sparen.

Konzepte und Erfahrungsberichte

Monika Heusinger-Lahn

"Was lässt sich durch digitale Organisation ersetzen?"

Tom Jork

kubiwahn

Felix Schaumburg

Papierlos unterrichten in der Praxis

Quelle
Stifterverband-webTV:
Felix Schaumburg: Schule wird digital
Aus der Reihe "HORIZONTE – Expertengespräche des Stifterverbandes":
Interview mit dem Lehrer an einer Wuppertaler Gesamtschule und Blogger

Ein Gespräch über die Chancen digitaler Medien für die Schule, den Bedeutungsverlust schulischer Zertifikate, Kopieren und Urheberrecht sowie die Verwandtschaft des Digitalen mit der Reformpädagogik
Lizenz
CC-BY-NC-ND

Wie Lehrer Felix Schaumburg mit Evernote seinen Unterricht papierfrei hält

Mandy Schütze

Wie reduziere ich den Verbrauch an Papier und entlaste zugleich meine Schultasche? - Grundsätzliche Überlegungen, Folgerungen daraus und erste Erfahrungen

René Scheppler

Vorhaben, möglichst wenig Papier mit sich herum zu tragen, stattdessen möglichst viel digital zu erledigen: Vorstellung der Idee, der gegebenen Voraussetzungen, der eingesetzten Software

Kalender und Termine

Wie kann man möglichst immer im Bilde sein, was die eigenen Termine betrifft.

Am besten wäre es ja, wenn man einen Kalender hat, den man immer dabei hat. Okay ... bei einem in Papier-Form geht das ja eigentlich recht einfach, aber auch in digitaler Form ist das möglich. Hier gibt es auch die Möglichkeit, Termine leicht untereinander abzusprechen.

Google-Kalender

→ Google Kalender

Google bietet eine Kalender-Service an. Mit einem Web-Frontend hat man die Möglichkeit, übers Internet die Termine zu sehen und zu bearbeiten. Um dies tun zu können, muss man sich zunächst ein Google-Konto zulegen, was mithilfe einer gültigen E-Mail-Adresse schnell möglich ist, indem man rechts oben auf einer Google-Seite (z.B. www.google.de) auf "Anmelden" klickt und dann den Anweisungen (rechts oben auf der Seite) folgt. Dies kann mithilfe einer Googlemail-Adresse oder jeder beliebigen anderen Mailadresse erfolgen.

Der Google-Kalender bietet aber auch die Synchronisierungsmöglichkeiten mit anderen Programmen. Allerdings hängt das vom Programm ab, denn bei einigen aber auch nur die Möglichkeit gegeben, zu importieren ohne Bearbeitungsmöglichkeit.

Nokia bietet zum Beispiel auf ihren Handies mit dem Betriebssystem Symbian die Möglichkeit, über "Mail-Exchange" die Kalenderdaten zu importieren und damit auch lesbar machen. Änderungen können durch ein automatisches oder von Hand gesteuertes Synchronisieren in den Google-Kalender übernommen werden. So kann man seinen Kalender immer dabei haben.

Interessant ist auch die Fähigkeit, andere Google-Kalender, etwa den des Partners einzubinden.


Kalender Script

Ein kleines Script von Felix Riesterer bietet die Möglichkeit ohne eine Datenbank einen Kalender auf der Homepage anzulegen. Allerdings ist dieser Kalender öffentlich. Natürlich kann man ihn mit entsprechenden Mitteln vor dem Zugriff und auch dem Einblick sichern.

Damit könnte man sich einen Kalender anlegen, der immer verfügbar ist, wenn man online ist.


Selbstgedruckter Kalender

Kurshefte Oberstufe

In der Oberstufe muss der Unterricht dokumentiert werden. Die Schulen können im Allgemeinen selber festlegen, wie und worin das geschehen soll. Meist sind die Hefte, die zur Verfügung gestellt werden, aber nicht sonderlich komfortabel. Teilweise wird auch verboten, gedruckte Schüler-Listen einzukleben und es muss von Hand eingetragen werden.

Wenn aber die Form nicht explizit vom Land vorgegeben ist, kann man sich beim Verantwortlichen erkundigen, ob eine eigene Kursheft-Variante okay ist. So könnte man sich Zettel vorbereiten, die

  • schon die Namen der Schüler in Noten- und Anwesenheitslisten enthalten.
  • das Datum in die Anwesenheitsliste schon eingetragen haben.
  • das Datum für das Tagebuch schon enthalten und mehr Platz bieten als üblicherweise in den Kursheften.

Das alles wäre sehr umständlich in einer Textverarbeitung zu erledigen. In einer Tabellenkalkulation kann man sich fast alles berechnen und einfügen lassen.

Notwendige Vorarbeiten:

  • Erstellen je einer Vorlage für die verschiedenen Seiten. Diese müssen kopiert werden, was aber kein Problem ist, da sich Formeln und Format mitkopieren lassen.
  • Man braucht nur eine Stelle, wo die Schülerdaten eingegeben werden können. Von da aus werden sie an verschiedene Stellen übernommen.
  • Man muss eine Möglichkeit finden, wie man aus dem Datum des ersten Schultages und den Tagen, an denen man Unterricht hat, auf alle Termine für den Unterricht kommt.
  • Man kann sich neben den offiziellen Seiten auch eigene zusätzliche Listen erstellen, wie man sie benötigt.

Das ist zwar nicht einfach, aber mit etwas Geduld lösbar. Und einmal erstellt, hat man eine Datei, die man schnell und ohne viel Aufwand mit neuen Daten beschicken und ausdrucken lassen kann. Mit Hilfe von Plastik-Ringbindern (und den entsprechenden Geräten -> nicht allzu teuer) bekommt man dünne und gut zu handhabende Hefte.

Vorlage von BirgitLachner: In der Vorlage muss man nur folgendes machen, um die wichtigsten Einträge zu bekommen.

  • Auf der ersten Seite Vor- und Nachname der Schüler eingeben. Das Geburtsdatum zeigt an, ob ein Schüler volljährig ist. Das Geschlecht dient zur Zählung von m/w ... für was auch immer.
  • Auf der dritten Seite gibt man den ersten Schultag an und an welchen Wochentagen man wieviele Stunden hat. Es erfolgt dann eine automatische Berechnung aller Unterrichtstage (allerdings ohne dass die Ferien aussortiert werden können).
  • Auf der zweiten Seite trägt man oben die Kurzbezeichnung des Kurses und den ausführlichen Namen (zwei Felder) ein.
  • In den Formatierungsvorlagen ändert man die Farbe in der Vorlage "Streifen unten für Farbe"
  • Man kann einzelne Seite, wie die Notenliste natürlich, noch anpassen oder neue Seiten erstellen. Beim Kopieren von Formeln muss man kontrollieren, ob das Kopieren funktioniert hat und notfalls eine Formel anpassen.
  • Dann druckt man alle Seiten aus, die man braucht.

Download: Datei:Planer Wiki.ods

Termine verabreden

Bei der Organisation von Treffen muss nicht mehr einer herumtelefonieren. Es gibt Online-Lösungen, die die Abfrage der Anwesenheit feststellt.

Google-Kalender

Siehe oben unter Google-Kalender und:

→ Google Kalender

Doodle

Bei Doodle handelt es sich um einen kleinen Service, der vor allem dafür gedacht ist, kleine Abstimmungen durchzuführen, wie einen passenden Termin für ein Treffen zu finden oder sich über einen Kleinigkeit zu verabreden.Auch ohne sich vorher anzumelden startet einer die Umfrage und legt die Antwortmöglichkeiten fest. Weitergegeben werden muss nur die verschlüsselte Adresse.

ToDo-Liste

Was muss ich bis wann gemacht haben?

Denkbar sind verschiedene Lösungen:

  • Man nutzt auf dem Computer/dem Handy fest installierte Programme, die auf irgendeine Art und Weise die Daten austauschen.
  • Zum Austausch könnte auch ein Online-Dienst genutzt werden, der die Synchronisierung mit verschiedenen Geräten und verschiedener Software erlaubt.
  • Man nutzt einen reinen Online-Dienst. Das ist am heimische Rechner kein Problem. Für unterwegs bedeutet das man zumindest kurz ins Internet muss. Wenn man Glück hat, gibt es in der Schule WLAN.

Remember the Milk

Hier handelt es sich im ein Online-Lösung. Man muss registrieren, muss aber nichts zahlen. Die ToDo-Einträge können über ein Eingabe-Maske im Browser angegeben werden, mit anderen geteilt, in Kategorien verteilt und auch lokalisiert werden. Man kann als Fälligkeits-Termin einen Tag oder spezielle Zeiten angeben und sich erinnern lassen (E-Mail, SMS, Twitter, Instant Messeger) oder den Termin in den Google-Kalender eintragen lassen.

Zur Nutzung gibt es viele Möglichkeiten:

  • Online auf dem heimischen PC auf auf dem Smartphones mit einer angepassten Web-Seite. Dazu muss man aber eben auch unterwegs mal online sein können.
  • Für viele Handys (Android, Windows mobile, Blackberry, iPhone, ) gibt es spezielle Software. Vorteil: Man sieht die ToDos auch wenn man nicht online ist. Nachteil: Sie kosten (teilweise?) Geld.
  • Anzeige im Google-Kalender, iGoogle oder Netvibes (siehe personalisierte Startseite!)

Mehr Informationen auf der Homepage: http://www.rememberthemilk.com/

Wunderlist

Wunderlist für Mac OS und Windows, ein ToDo-Manager oder Aufgabenplaner, der das Verwalten von To-do-Listen vereinfacht. Per Synchronisierung lassen sich die digitalen Merkzettel auf verschiedenen Rechnern auf dem gleichen Stand halten.

Eigenschaften:

  1. die intuitive, leichte Bedienbarkeit
  2. eine Online Synchronisation der Aufgaben zwischen verschiedenen Rechnern ist möglich
  3. leichtes Sortieren mit drag& drop
  4. Filtern der Aufgaben ist möglich nach Datum, Erledigt, Favoriten oder Alle
  5. wie bei anderen Programmen auch kann man mehrere Listen erstellen, Aufgaben mit Datum versehen
  6. Shortcuts ermöglichen zügiges Arbeiten

Astrid

Astrid (= Astroid's simple Task Recording Dashboard) ist eine ToDo-Liste für Android-Geräte.

Out of the Milk

Bei Out of the Milk handelt es sich nicht direkt um eine ToDo- sondern um eine Einkaufsliste. Aber man will ja überleben. Nur für Android-Geräte.

ChecklistWrangler

ChecklistWrangler ist ein Programm für den iPod um Checklisten zu erstellen, die man nach und nach abhaken kann. Könnte zum Beispiel verwendet werden, um Liste zu verwalten, wie das Einsammeln von Geld, Elternbriefen usw. in Klassen.

Unterrichtsplanung

Eigentlich lernt man im Referendariat ja, dass man längerfristig den Unterricht planen sollte. Gibt es da Ideen und Hilfsmittel?


Planung allgemein - Mind Map & Co.

Da es da einige Lösungen gibt, nur eine kurze Auflistung.

Benotung

Will man eine Smartphone, Pad oder Computer als digitales Notenbuch benutzen, sind sicherlich von vorne herein zwei Dinge extrem wichtig:

  • Sicherheiten gegen Datenverlust -> regelmäßiges Sichern auf verschiedenen Medien und Ausdrucken von fertigen Listen
  • Sicherheit gegen Datenklau oder- manipulation ->

Man muss auch rechtliche Aspekte beachten, zumal auch die einzelnen Bundesländer andere Regelungen haben: Ist es überhaupt erlaubt, Noten digital zu verwalten? Wie muss man sichern?

TeacherTool

Das TeacherTool für das iPhone wird hochgelobt. Allerdings gibt es auch Stimmen, dass die Sicherheit nicht allzu hoch ist.

AndroClass

AndroClass ist eine mobile Notenverwaltung mit der Lehrer die Noten aller ihrer Schüler auf ihrem Android-Smartphone verwalten können. AndroClass ist relativ neu, und Entwicklung schreitet voran.

Positiv ist zu betrachten, dass der Entwickler viel Wert auf die Sicherung der Daten legt:

  • Datensicherung und -rücksicherung der kompletten Datenbank
  • eigener Passwort-Schutz
  • Daten werden verschlüsselt in einer Datenbank abgelegt
  • fordert lediglich Rechte für das Schreiben auf den externen Speicher (SD-Karte) an (für den Datenexport)
  • verbindet sich nicht mit dem Internet

Dateien für die Schule

Damit könnte Dateien gemeint sein, die man als Lehrer in der Schule benötigt oder für die Verwendung der Schüler gedacht sind. Arbeitsblätter, Bild- oder Filmdateien, ...

Dropbox

Erste Schritte.pdf

Dropbox bietet einen Speicherplatz im Internet an, auf den man wie auf ein normales Verzeichnis auf seinem Rechner zugreifen kann. In begrenztem Umfang ist dieser Speicherplatz kostenlos. Wenn man Dropbox weiterempfiehlt und jemand von der Empfehlungsmail aus sich auch bei Dropbox anmeldet, bekommen beide als Bonus einen zusätzlichen Speicherplatz.

Damit man Dropbox nutzen kann, muss man sich auf dropbox.com anmelden und eine Software herunterladen und installieren, mit der ein virtuelles Verzeichnis auf dem eigenen Rechner eingerichtet wird. - Das Dropbox-Verzeichnis im Internet oder ein Unterverzeichnis davon kann von verschiedenen Rechnern aus und mit anderen Personen gemeinsam genutzt werden, sodass ein sehr einfacher Dateiaustausch und hierüber das gemeinsame Bearbeiten von Dateien komfortabel möglich ist. - Verändert ein anderer Benutzer eine Datei oder legt eine neue in die Dropbox, wird man automatisch hierüber informiert.

Zu Dropbox gibt es einige interessante Alternativen wie z.B. OwnCloud oder Seafile.

→ Dropbox

OwnCloud

→ OwnCloud

E-Mails-Organisation

Viele Kollegen sind im Umgang mit E-Mails noch unerfahren und haben Angst mit Spam überflutet zu werden oder sich einen Virus einzufangen. Beides ist realistisch aber dennoch muss man sich darüber im Klaren sein, dass die Bedeutung der E-Mail, in welcher Form auch immer, noch zunehmen wird.

Informationen, wie man sich sicher und sinnvoll nutzt, gibt es auf der Seite E-Mail.

Informationen aus der Schule

Leert man sein Fach einige Zeit nicht, so sammelt sich mit der Zeit immer mehr an Zetteln an, die mehr oder weniger wichtige Inhalte haben. Was macht man damit? Und wenn etwas im Lehrerzimmer aushängt?

Fotohandy statt Notiz

Inzwischen hat fast jedes Handy auch eine Kamerafunktion. Statt in Hektik etwas irgendwo hin zu kritzeln kann man sich von einem Aushang ein Foto machen und es zu Hause auswerten. Das hat vor allem auch den Vorteil, dass man wirklich genau das sieht, dass ausgehangen hat. Verschreiber, eine undeutliche Schrift oder eine unvollständige Notiz gibt es dann nicht.

Digitaler Notizzettel

Wer ein Smartphone mit Touch-Oberfläche hat, wird vermutlich auch ein Programm finden, mit dem er handschriftliche Notizen auf dem Handy vornehmen kann. Das ist vor allem bei mündlichen Informationen praktisch. Vor allem wird man sein Handy nicht so schnell verlieren/verlegen.

Symbian:

  • Sticky Notes ... Wie an einem Pinnbrett kann man bunte Zettelchen ablegen und beschreiben. Braucht man eine Notiz nicht mehr, kann man sie schnell löschen. Kostenlos!
  • Notebook ... es stehen mehrere Seiten zur Verfügung, die man mit verschiedenen Hintergründen versehen kann. Zum Löschen muss man allerdings alles von Hand wegradieren. Dafür bietet Notebook mehr Platz als Sticky Notes an. Kostenlos!

Scannen

Digitale Schulpost

Aktuelles aus dem Internet

Als Lehrer muss man ja auch Up-to-Date sein und da liefert das Internet, egal ob kostenpflichtig oder kostenlos, einiges. Nur ist es schwierig einen Überblick zu behalten, nicht zu viel Zeit zu verbrauchen durch das stundenlange durchblättern von Nachrichten-Seiten. Und dann muss man sich die wichtigen Adressen auch noch merken ....

Feedreader

Als Feedreader (engl. etwa „Einspeisungsleser“ oder „Eingabeleser“), auch Aggregator (engl. etwa „Sammler“) werden Computerprogramme bezeichnet, mit denen sich sogenannte Feeds einlesen und anzeigen lassen.

Feeds werden meist von den Betreibern von Nachrichtenseiten, Weblogs und Foren angeboten, um über neue Artikel und Beiträge auf dieser Website zu informieren. So kann der Besucher, auch ohne die Website explizit aufzusuchen, erkennen, ob für ihn interessante Beiträge vorliegen.

Die verbreitetsten Feed-Formate sind das RSS- und das Atom-Format. Die in diesen Formaten bereitgestellten Daten werden durch Feedreader-Software typischerweise in gewissen Zeitabständen über eine Internet-Verbindung abgefragt.


W-Logo.gif Feedreader, Wikipedia – Die freie Enzyklopädie, 1.12.2010 - Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. Siehe die Nutzungsbedingungen für Einzelheiten. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Wie spart man damit Zeit?

  • Man sieht nur die neuen Nachrichten und nicht den Rest der Seite.
  • Man erhält in einer Übersicht meist auch die Information ob überhaupt neue Feeds vorhanden sind.
  • Man kann sortieren nach privaten und fachlichen Aspekten.
  • Es wird registriert welche Nachricht angeschaut wurden und so kriegt man nur die ungelesenen (ob neu oder alt) Feeds präsentiert.
  • Hat man keine Zeit kann man auch mal schnell alle Bookmarks als gelesen markieren.

Am flexibelsten ist man natürlich, wenn man einen Online-Feedreader nutzt, denn dann kann man immer drauf zugreifen.

Welches Angebot oder welche Software ich auch nutze ... ich muss mitteilen, von welcher Seite ich die Feeds herauslesen will. Wichtig ist auch, dass der Webseiten-Anbieter von sich aus die Funktionalität anbieten muss. Dazu werden die Neuigkeiten (meist) als kurze Zusammenfassungen mit einem Link zum tatsächlichen Artikel unter einer speziellen Adresse angeboten. Viele Web2.0-Anwendungen (Wiki, CMS, LMS wie moodle)bietet eine solche Funktionalität schon von Hause an, sie muss nur aktiviert werden.

Nuvola apps edu miscellaneous.png   Unterrichtsidee

Nutzen Sie für die Schule moodle oder ein Blog in dem Schüler etwas eintragen sollen, dann können Sie per Feedreader erkennen, ob es einen neuen Beitrag gibt. So muss man nicht umständlich mehrere Blogs oder moodle-Kurse aufsuchen.

In Firefox sieht man meist schnell, ob Feeds angeboten werden und man kommt leicht an die Adresse. Das ist dann der Fall, wenn in der Adress-Zeile das hier im Bild zu sehende orange-farbene Symbol zu sehen ist.

Firefox-Feed-Symbol.png

Ein Klick auf das Symbol öffnet eine neue Seite mit den Feed-Informationen. Die nun in der Eingabezeile erschienene Adresse kopiert man in den Feedreader.

  • Einen Überblick über Feedreader für Linux und Web-Applicationen (also auch für andere Betriebssysteme bietet diese Ubuntu-Seite.

Google-Reader

Eigene Startseite für den Browser erstellen

Flexibler als reine Feed-Reader aber damit auch nicht so spezialisiert sind sogenannte personalisierte Startseiten. Damit ist die Seite gemeint, die erscheint, wenn man den Browser öffnet oder auf den "Home"-Knopf des Browsers klickt (bei Firefox meist ein kleines Haus). Neben der Darstellung von News-Feeds können auch andere Dienste eingebunden werden, wie etwa Wetter-Vorhersagen, Verkehrs-Nachrichten, Wortübersetzung, usw. ... Dazu gibt kleine Kästchen die man auf einer oder mehreren Seiten nach Wunsch anordnen kann.

Inzwischen gibt es zahlreiche Anbieter, bei denen man sich eigene Startseiten im Internet kosten zusammenstellen kann. Dadurch kann man seine Startseite auch besuchen, wenn man nicht am heimischen Rechner sitzt.

  • Einen Überblick bietet eine Seite von Dr. Web. Leider wird nur wenig/selten über die einzelnen Anbieter berichtet, aber immer ist ein Bild und die Adresse dabei. Interessant sind die Kommentare der Leser, die über ihre Erfahrungen berichten.

Google spielt auch hier wieder mit und bietet mit iGoogle eine personalisierte Startseite, über die auch auf die anderen Google-Dienste, wie Kalender, Feed-Reader, Mail, ... zugegriffen werden kann.

Social Bookmarking

Social-Bookmarking-Tools ermöglichen es, Bookmarks für Websites direkt online zu speichern, zu verwalten und zu suchen, auszutauschen und zu organisieren. Eines der bekanntesten Social-Bookmarking-Tooks ist del.icio.us. Jedes Mal, wenn Sie ein Seite finden, die mit einem Bookmark versehen wollen, drücken sie auf den Knopf im Browser, den Sie nach Installation eines Plugins, verwenden können. Anschließend werden Sie aufgefordert, einige Keyword (="Tags") hinzuzufügen, um das Bookmark zu kennzeichnen (="taggen"). Dies kann ein beliebiges Keyword sein, passend zu ihrem Fach und ihren Sortierbedürfnissen.

Einige Anwendungen bieten die Möglichkeit die Tags anzusehen, zu sortieren und umzubenennen. Sie können die Tags als Liste oder Tag-Cloud anzeigen lassen. Das bedeutet, dass die am häufigsten vorkommenden Tags als entsprechend größerer Text angezeigt werden. Die Tags bieten auch die Möglichkeit, einen bestimmten Link besser zu finden. Gibt es zu einem Tag zu viele Begriffe kann man meist einen weiteren Tag auswählen.

Je nach Anbieter kann man seine Tags auch öffentlich oder privat behandeln.

Die Liste der Anbieter ist recht groß, nicht alle bieten eine deutschsprachige Oberfläche an. Deshalb ist zu empfehlen, sich den Anbieter genauer anzuschauen. Schauen Sie sich die Seiten anderer Teilnehmer an und am besten probiert man es kurz aus, indem man sich anmeldet.

Noia 64 apps kontour.png   Meinung

Ich habe mich persönlich für http://www.Mister-Wong.de entschieden. Davor habe ich allerdings noch andere ausprobiert und konnte so vergleichen. Meine Gründe sind:

  • Wenig Werbung und nur unauffällig, zumal ich auch Schüler darauf verweisen wollte
  • Es bietet eine Tag-Cloud und Tags können nachträglich umbenannt werden (falls man sich man verschrieben hat). Zu einem ausgewählten Tag kann man entweder einen weiteren dazu nehmen oder einen verwandten anwählen.
  • Der Benutzername wird als Adressbestandteil übernommen (www.mister-wong.de/user/MeinName), so dass man sich ihn leicht merken kann - für mich und meine Schüler
  • Der Benutzername kann auch nachträglich unkompliziert geändert werden.
  • Es können Gruppen angelegt werden (auch leicht merkbare Adresse), in denen ich mit Kollegen Links sammeln kann.
  • Es gibt ein Firefox-Plugin.

-BirgitLachner 11:48, 1. Dez. 2010 (UTC)


Bitte ändere den Inhalt dieses Beitrags nicht. Denn er gibt eine persönliche Meinung wieder.

Weitere Informationen bietet der Wikipedia-Artikel Social BookmarksWikipedia-logo.png mit dem Hinweis auf deutschsprachige Anbieter. Einen größeren Überblick über Anbieter erhält man auf dieser diese Seite hier.

Organisation der digitalen Materialien auf dem Heimrechner

Ordner-Struktur

Taggen

Hardware allgemein

Was gibt es so alles und wie kann man es nutzen. Hier ein paar spezielle Tipps zu Geräten.

Smartphones

Laptop

Pads

Datentransfer in der Schule

Datensicherheit

Sicherheit vor Datenklau

Sicherheit vor Datenverlust

Rechtliche Hinweise

Schüler-Daten

Linkliste

... auch zum Auswerten für diese Seite:

Siehe auch