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Bildungssystem in Deutschland

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Inhaltsverzeichnis

Überblick

Grundschule

Die Grundschule dauert in allen Bundesländern 4 Jahre (in Berlin sind es 6 Jahre!) und ist Pflicht für alle Schüler. Danach entscheiden die Lehrer aufgrund der Noten, in welche weiterführende Schule die Schüler gehen:

Hauptschule

Sie ist für Schüler gedacht, die nach dem Schulabschluss eine Lehre machen wollen. In der Hauptschule sollen die Schüler auf das Berufsleben vorbereitet werden, und so werden außer theoretischem Wissen praktische Kenntnisse und Fertigkeiten besonders gefördert. Die Hauptschule geht bis zum 9. oder 10. Schuljahr. Am Ende erhalten die Schülerinnen und Schüler einen Hauptschulabschluss. Nach dem Hauptschulabschluss kann man die Duale Ausbildung in Betrieb und Berufsschule oder Berufsfachschule machen oder weiter zur Schule gehen und den Realschulabschluss und später das Abitur machen.

Realschule

Sie bietet den Schülern eine umfassende Allgemeinbildung. Im Vergleich zum Gymnasium werden die Schülerinnen und Schüler berufsbezogener ausgebildet. In der Realschule können die Schüler beispielsweise eine zweite Fremdsprache lernen. Es wird mehr selbstständiges Lernen erwartet als in der Hauptschule.Die Realschule schließt sich an die Grundschule an und geht bis zum 10. Schuljahr. Nach der Realschule kann man in die Berufsfachschule oder in die Fachoberschule gehen und danach in die Fachhochschule.

Gymnasium

Schüler, die auf das Gymnasium gehen, besuchen diese Schule neun Jahre bevor sie die Abschlussprüfung, das Abitur, ablegen. Das Gymnasium ist für Schüler gedacht, die nach der Schule an einer Universität oder Fachhochschule studieren möchten. Nach sechs Jahren können sich die Schüler in verschiedenen Fächern spezialisieren. Im Vergleich zur Haupt- und Realschule wird von den Schülern des Gymnasiums mehr Eigenmotivation erwartet. Dauert 13 Jahre. Nach dem Gymnasium- oder Gesamtschuleabschluss geht man in die Gymnasiale Oberstufe (Abitur) und dann geht man an die Universität (theoretisch) oder Hochschule (praktisch) oder in die Fachhochschule.

Gute Schüler können von der Realschule auf das Gymnasium wechseln, oder von der Hauptschule auf die Realschule wechseln, manchmal sogar von der Hauptschule auf das Gymnasium wechseln. Oder Gymnasiasten (das heißt, Schüler an einem Gymnasium) wechseln auf eine Realschule

Gesamtschule

Einige Bundesländer haben auch Gesamtschulen. Hier trennt das System die Schüler nach der 4. Klasse nicht in drei verschiedene Schultypen, sondern alle Schüler besuchen dieselbe Schule. Gesamtschulen bieten nur in einigen Fächern unterschiedliche Niveaus an. Sie ist in mehreren Bundesländern eine Alternative zum traditionellen dreigliedrigen Schulsystem geworden. Sie verbindet alle drei.

Unterrichtsorganisation

Eine Unterrichtsstunde dauert nur 45 Minuten und normalerweise findet der Unterricht nur morgens statt, es gibt natürlich auch Ausnahmen. Die Notenskala geht von 1 bis 6, wobei 1 die beste Note ist.

Notensystem in Deutschland

Siehe: Schulnote

Bundesländer

In der Bundesrepbulik Deutschland liegt die Bildungshoheit bei den Bundesländern.


Kultusministerkonferenz (KMK)

In der Kultusministerkonferenz werden länderübergreifende Vereinbarungen getroffen. Sie ist auch zuständig für Regelungen, die die deutschen Auslandsschulen betreffen.

Lehrpläne

Siehe:

Schulformen

Öffentliches Schulwesen

Primarstufe

Sekundarstufe I

Sekundarstufe II

Privatschulen

Andere Ordnungskriterien

Bitte andere Schulformen ergänzen!

Schulabschlüsse

Siehe: Schulabschluss

Siehe auch

In der Wikipedia

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