Wertorientierter Unterricht

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Begriffsklärung Diese Seite befasst sich mit einem an Werten orientierten Unterricht in verschiedenen Unterrichtsfächern. Werteerziehung ist darüber hinaus ein zentrales Thema der Unterrichtsfächer im Bereich Ethik und Philosophie.

Wertorientierter Unterricht ist Unterricht, in dem die Verfahrensweisen, die zum Erkennen, Hinterfragen und Problematisieren von Werturteilen notwendig sind, eingeübt werden. Im Wertorientierten Unterricht werden keine Werte vermittelt, da Werte immer subjektiv bleiben und keine Allgemeingültigkeit (mehr) beanspruchen können. Viktor Kraft definierte das Werturteil daher auch als „subjektive Auszeichnung eines Sachverhalts“.

Inhaltsverzeichnis

Zentrale Elemente

Im Wertorientierten Unterricht spielt das moralische Dilemma eine entscheidende Rolle.

Methoden

Werteauktion

Werte auf Zettel schreiben und versteigern
→ Werteauktion

Werte (Neugierde, Familie, Ehrlichkeit, Fleiß) werden auf Karten geschrieben und die Schülerinnen und Schüler erhalten Spielgeld. Die Werte werden anschließend von einem Auktionator versteigert und von den Schülerinnen und Schüler je nach Priorität ersteigert. Das spielerische Verfahren soll die Schülerinnen und Schüler anregen, das eigene Wertetableau zu reflektieren.[1]

Literatur

  • Klaus Beyer: Die Förderung der Moralentwicklung. In: Planungshilfen für den Pädagogikunterricht. 45 Rahmenreihen. Teil II: Förderung der Entwicklung: Entwicklungsmodelle, Entwicklungsdimensionen. Baltmannsweiler 2004, 183-220.
  • Klaus Beyer: Werterziehungskompetenz: eine vernachlässigte Lehrerkompetenz. In: Plöger, W. (Hg.): Was müssen Lehrerinnen und Lehrer können? Beiträge zur Kompetenzorientierung in der Lehrerbildung. Paderborn 2006, 95-135.

Linkliste

Einzelnachweise

  1. Gerd Brenner und Kira Brenner: Fundgrube Methoden I. Für alle Fächer. Berlin: Cornelsen Scriptor 2005, S. 148.