Wurfpuppe

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Die Wurfpuppe wird für ein Kennenlern- und Kontaktspiel benötigt. Das Kennenlernspiel ist besonders für die Stufen 5 und 6 geeignet und sollte bei Lerngruppen verwendet werden, die neu zusammengesetzt wurden.

Inhaltsverzeichnis

Didaktisches Potential

Besonders geeignet ist das Verfahren für Lerngruppen, die sich noch nicht kennen, d. h. die völlig neu zusammengesetzt wurden. Über das Verfahren können sich die Schülerinnen und Schüler spielerisch untereinander kennenlernen und die Namen erfahren. Das Verfahren eignet sich eher für die Stufen 5 und 6.

Da sich die Schülerinnen und Schüler für das Spiel in einen Sitzkreis begeben müssen, sorgt die Methode schon einmal für Bewegung im Klassenraum.

Vorbereitungen

Man benötigt eine Puppe, die möglichst bunt und witzig sein sollte. Da sie geworfen wird, sollte sie nicht schwer und strapazierfähig sein.

Das Verfahren muss den Schülerinnen und Schülern kurz vorgestellt werden.

Ablauf

Die Schülerinnen und Schüler und der Lehrer oder die Lehrerin begeben sich in einen Sitzkreis. Der Lehrer oder die Lehrerin beginnt und hat die Puppe. Er oder sie stellt sich kurz mit einem Satz vor („Ich heiße...“). Anschließend wirft er die Puppe einem Schüler oder einer Schülerin zu. Diese muss sich nun mit zwei Sätzen vorstellen („Ich heiße ... und bin ... alt.“). Er oder sie wirft die Puppe einem anderen Schüler oder einer anderen Schülerin zu, die sich nun mit drei Sätzen vorstellen muss. Sobald sieben Sätze erreicht sind, geht es wieder mit zwei Sätzen los.

Die Wurfpuppe variiert also das Prinzip des Kofferpackens.

Didaktische Hinweise

Bei entsprechendem Wetter kann man das Spiel auch nach draußen verlegen.

Variante: Ball statt Puppe

Wenn keine geeignete „Wurfpuppe“ zur Verfügung steht, kann dasselbe Spiel auch mit einem (leichten, kleinen) Ball gespielt werden.

Literatur

Siehe auch