Schach

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Begriffsklärung Diese Seite befasst sich allgemein mit Schach. Um die Schachplattform auf ZUM.de geht es auf der Seite ZUM-Schach.
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Grundstellung

Schach ist ein Brettspiel, das an Schulen oft in Arbeitsgemeinschaften oder in Projekten gespielt wird.

Schach kann auch am Rechner oder online gespielt werden, z.B. auf der kostenlosen Schachplattform der ZUM und etlichen anderen Schachservern (leider z. T. kostenpflichtig).

Inhaltsverzeichnis

Schach und Schule

[...] "Schach hat unbedingt positive Auswirkungen auf die Schülerleistungen", meint Peter Ridder, und gute Schachspieler seien meistens auch gute Schüler. Das gilt auch für Grundschüler, bestätigt eine Studie der Universität Trier. In einem mehrjährigen Feldversuch verglichen Psychologen der Uni Trier Schulklassen der Grundschule Trier-Olewig, der so genannten Experimentalschule, mit Klassen der Egbert-Grundschule in Trier, der Kontrollschule. Bei der Olewig-Schule wurde eine Stunde Mathematikunterricht in der Woche weniger abgehalten und stattdessen Schachunterricht gegeben. Die Forscher wollten wissen, wie sich das kontinuierliche Schachspielen auf Konzentrationsfähigkeit, Intelligenz, Rechtschreibfähigkeit und die Fähigkeit der Kinder auswirkt, sich in der Schule zu integrieren.

Bessere Wahrnehmungsfähigkeit, mehr Gemeinsinn

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie: Erst- und Zweitklässler profitierten am meisten vom königlichen Spiel: Insbesondere ihre Konzentrationsfähigkeit steigerte sich. "Leistungsschwache Kinder kommen, aus welchen Gründen auch immer, mit schlechten Voraussetzungen in die Schule. Ihnen tut es gut, wenn sie mit Schach herausgefordert werden", sagte Sigrun-Heide Filipp in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung. Filipp ist Professorin für Pädagogische Psychologie und Angewandte Entwicklungspsychologie an der Universität Trier. Bei Dritt- und Viertklässlern wirkt sich das kontinuierliche Schachspielen vor allem auf die Verbesserung der Sozialkompetenzen und der schulischen Motivation aus. Obgleich die Kinder der Grundschule Trier-Olewig weniger Mathematikunterricht hatten, erzielten sie bei VERA, dem Vergleichstest von Grundschülern aus sieben Bundesländern, deutlich bessere Ergebnisse als die Kontrollklassen der Grundschule Egbert. VERA vergleicht nämlich länderüberübergreifend die Kompetenzen von Drittklässlern in Deutsch und Mathematik. Und in Mathematik waren die Schachschüler doppelt so gut wie der Landesdurchschnitt in Rheinland-Pfalz. Überrascht zeigten sich die Experten bei der Überprüfung der Sprachkenntnisse der Schach spielenden Kinder. Denn bekanntlich sind die Spieler am Brett nicht sehr gesprächig. Das hinderte die Olewiger-Grundschüler indes nicht daran, bei der Überprüfung ihres Lese- und Sprachverständnisses fast dreimal so gute Testergebnisse hinzulegen wie der Landesdurchschnitt. Aus diesen Gründen macht sich Psychologin Filipp dafür stark, Schach als Schulfach einzuführen: "Es vermittelt Kindern das Gefühl, gewinnen oder verlieren zu können, Aspekte, die sie fürs Leben gebrauchen können." Kurzum: Schach stärkt die geistige Entwicklung und die Persönlichkeit der Kinder.

Schulschach liegt im Trend

Es gibt verschiedene Formen, das Schachspiel in Schulen populär zu machen: die Schach-AG, das Schulschachturnier, die sinnvolle Freizeitgestaltung an der Ganztagsschule und der Schachunterricht. Der Schulschachstudie zufolge wird Schachunterricht in fast 30 Ländern erteilt. In Deutschland ist dieser Unterricht die Ausnahme. Als Kooperationspartner der Schulen tragen die Schachvereine den Denksport in die Schulen, denn sie sehen darin eine Chance, neue Mitglieder zu werben. Das erscheint auch sinnvoll, immerhin engagieren sich noch zu wenig Jugendliche in Schachvereinen, so Geschäftsstellenleiter des Schachbundes NRW, Jürgen Beckers. Ob Eröffnung, Mittelspiel oder Endspiel: Schachfunktionär Beckers empfiehlt, das offizielle Lehrwerk des Schachbundes "Schach. Zug um Zug" im Unterricht einzusetzen. Mit dessen Hilfe können sich Kinder und Jugendliche das Schachspiel systematisch und unterhaltsam aneignen. Bauern-, Turm- und Königsdiplome bieten den Schach-Adepten die notwendige Herausforderung, längerfristig am Brett zu verharren, dem Brett, das ihnen die Welt bedeutet. Zudem gibt es eine ganze Reihe anderer interessanter Schachmaterialien, die in der Schachszene angesagt sind. "Schulschach hat Zukunft und wird weiter ausgebaut", resümiert Beckers vom Schachbund NRW.


"Schach hat positive Auswirkungen auf die Schülerleistungen" (schulministerium.nrw.de); 29.03.2013

Weitere Links

ZUM-Schach und Schule

Noia 64 apps kontour.png   Meinung

Wo bin ich hier gelandet?

Sie haben / Du hast Interesse am Schachspiel? Sie sind in Schule oder Bildungsbereichen tätig? Du besuchst noch eine Schule oder Bildungseinrichtung? Nun, dann sind Sie / bist Du genau richtig auf den Seiten von ZUM-Schach angelangt.

Was erwartet einen hier? Wir sind eine völlig kostenlose (!) Community, die sich in erster Linie dem Schachspiel widmet, jedoch auch andere Bereiche nicht aus den Augen lässt. Es gibt hier zum Beispiel ein Forum, in dem man sich über viele erdenkliche Themen unterhalten oder austauschen kann und auch Möglichkeiten zum Chatten (erst nach Anmeldung) auf die Schnelle bekommt. Während der Schachpartien besteht die Möglichkeit, sich unmittelbar unter dem Brett mit seinem Partner im privaten Chat auszutauschen. Wer sich intensiver ins Schachspiel einarbeiten möchte, kann dies in unserem Schachtrainings-Center oder auch im Journal tun, in dem man mittlerweile mehr als 190 Textbeiträge und Rezensionen zu Schachsoftware oder –literatur vorfindet.

Schach in angenehmer Umgebung

Besonders hervorheben möchte ich die ruhige und freundliche Atmosphäre in unserer kleinen Gruppe mit aktuell etwa 100 aktiven Spielern und ca. 1300 angemeldeten, zurzeit passiven Mitgliedern, bei denen Beleidigungen oder Provokationen verpönt sind und eine aufmerksame Administration, die bei Problemen / Übergriffen schnell aktiv werden kann.

Schach auf ZUM.de

Wieso befindet sich eine derartige Schachplattform gerade auf den Seiten der „Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet e. V.“ (ZUM.de)? Da der größte Teil unserer Schachfreunde irgendwie aus dem schulischen Bereich stammt, ist natürlich eine Verknüpfung unter dem Aspekt „Schach und Schule“ oder „Schach in der Schule“ konsequent und sinnvoll. Ich selber sehe es als eine wichtige Zielsetzung an, zukünftig diesen Bereich zu unterstützen und zu fördern. Zahlreiche Beispiele belegen, dass in der heutigen Zeit eines Unterrichtswandels (Ganztagsunterricht, notwendige, individualisierte Angebote zum eigenständigen Lernen, Verbesserung der sog. Schlüsselqualifikationen ...) ganzheitliche Möglichkeiten zu schaffen sind, bzw. bereits geschaffen wurden.

Schach in der Schule

Mittlerweile wird an vielen Orten und von vielen Personen diese Absicht für wichtig gehalten – manches andere Land (z. B. Aserbaidschan) ist da schon wesentlich weiter. Dort wurde Schach übrigens zu einem „richtigen“ Schulfach deklariert.

Allen engagierten Menschen, die in Schule und Bildung tätig sind oder dort verweilen, empfehle ich deshalb einen oder mehrere Blicke auf eine der folgenden Seiten, um die Gedanken im Sinnes des Schulschachs zu schärfen:

Mitmachen

Die ZUM hat jedenfalls die Intention klar erkannt und räumt dem Schachspiel auf ihren Seiten einen nicht unerheblichen Stellenwert ein. Es wäre schön, wenn die bisherige Community Zuwachs erhalten würde und sich dem eigentlichen Grundgedanken, Schach in Schule zu etablieren, noch mehr nähern würde. Wer sich durch diese Zeilen angesprochen fühlt, den kann ich nur auffordern, für sich oder schulische Gruppen (z. B. Schach-AGs o. ä.) einen Zugang zu beantragen und sich registrieren zu lassen. Es kostet absolut nichts, Email-Adressen werden selbstverständlich nicht weitergegeben und es folgt garantiert kein Spam.

In diesem Sinne wünsche ich viel Spaß beim Schach! Vielleicht interessiert den einen oder anderen auch mein Blog in der ZUM-Unity.


Heinz-Willi Jansen
(ZUM-Mitglied und „Mister Schach“ bei der ZUM)


Bitte ändere den Inhalt dieses Beitrags nicht. Denn er gibt eine persönliche Meinung wieder.

Schach als fächerverbindendes Thema

Bildende Kunst

Schach in der Kunst

Elke Rehder

Die Künstlerin Elke Rehder hat sich besonders mit dem Motiv Schach auseinandergesetzt.

Literatur

Schach als Thema oder Motiv in der Literatur:

  • Stefan Zweig: Die Schachnovelle (1941)
  • Patrick Süskind: Ein Kampf. Aus: Drei Geschichten und eine Betrachtung, Diogenes 2005, ISBN 3-257-23468-6
  • Wilhelm Heinse: Anastasia und das Schachspiel, 1803
  • Lewis Carroll: Alice hinter den Spiegeln, 1872
  • Vladimir Nabokov: Lushins Verteidigung, 1930
  • Kurt Vonnegut: All the King's Horses, 1951
  • Katherine Neville: The Eight, dt. Das Montglane-Spiel, 1988
  • Robert Löhr: Der Schachautomat, 2005
  • Thomas Glavinic: Carl Haffners Liebe zum Unentschieden

Mathematik

"Angeblich soll der Erfinder des Schachspiels als Belohnung beim König einen Wunsch frei gehabt haben. Er wünschte sich nun, dass das Schachbrett mit Reiskörnern gefüllt werden sollte. Und zwar wie folgt: Ein Korn solle auf das erste Feld, zwei auf das zweite, vier auf das dritte, usw. gelegt werden (d.h. auf einem Feld immer doppelt so viele Reiskörner wie auf dem vorangehenden).
Der König, der sich über diesen vermeintlich bescheidenen Wunsch wunderte, versprach, der Bitte nachzukommen. Hätte er über einige mathematische Kenntnisse verfügt, so hätte er diese Dummheit sicher nicht begangen, [...]"

Politik

Schach auf ZUM.de

PSM-Chess – die Schachplattform auf dem ZUM-Server

Text nach einer Vorlage von Dr. Georg Mondwurf: Seit den 70er Jahren – im Prinzip seit dem Aufkommen der Personal-Computer – gibt es auch die Möglichkeit mit oder vor allem gegen den Computer Schach zu spielen. „Chess Challenger“ (1977), „Mephisto“ (ab 1980) und IBMs Supercomputer „Deep Blue“ (1997) sind wichtige Meilensteine im Kampf Mensch gegen Maschine. Denn nirgendwo tritt künstliche Intelligenz (KI) publikumswirksamer gegen den Menschen an als am Schachbrett. Dass sich sogar Weltmeister Wladimir Kramnik gegen das vergleichsweise kleine, aber eben lernfähige Programm „Fritz“ mit 4:2 geschlagen geben musste, zeigt deutlich, in welche Richtung KI sich zukünftig entwickelt.

Auch im schulischen Bereich hat Schach einen hohen Stellenwert; seine Bedeutung für die Entwicklung des logischen Denkens ist kaum hoch genug anzusetzen. Somit ist es ohne Einschränkungen zu befürworten, wenn sich Schach begeisterte Schüler in Arbeitsgemeinschaften miteinander messen oder über das Internet um einen Schulschachpokal kämpfen. Es ist anzunehmen, dass mit der Zunahme von Ganztagstagsschulen das Interesse am Schulschach noch weiter steigen wird.

Auch die Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet bietet seit dem Sommer 2003 auf ihrem Server eine Schachplattform an, die allen Besuchern kostenlos zur Verfügung steht (ZUM-Logo.png http://www.zum.de/psm/schach/). In enger Kooperation mit dem Autor der Schach-Plattform, Felipe Rayel, der als Systemadministrator an der brasilianischen Universität PUC Minas - Campus Poços de Caldas arbeitet und dem deutschen Programmierer Thomas Müller, sowie dem Initiator der Idee - Dr. Georg Mondwurf -, wurde PSM Chess für den ZUM-Server weiterentwickelt und angepasst.

Neben zahlreichen Features wie z.B. Ranglisten, Chat, einer detaillierten Spielestatistik und zahlreicher Analysebretter haben die Benutzer der ZUM-Schachplattform bald auch wieder die Möglichkeit, nicht nur untereinander zu spielen, sondern im Online-Spiel auch Schachcomputer herauszufordern. (Diese Schach-Robots werden derzeit überarbeitet und sind deshalb vorübergehend deaktiviert.) Alle abgeschlossenen Spiele lassen sich im üblichen PGN-Format abspeichern und mit Chessbase, einem sehr verbreiteten Schach-Programm, vielseitig weiterverarbeiten.

Ein unkompliziertes Anmeldeverfahren, die Möglichkeit in Teams gegeneinander zu spielen sowie eine weitgehend selbsterklärende Schachplattform (mit integrierter Hilfeumgebung) tragen den Voraussetzungen und Bedürfnissen schulischer Arbeitsgemeinschaften ebenso Rechnung wie ein Support-Forum, das - sollten doch einmal Fragen und Probleme auftauchen – jedem Besucher zur Verfügung steht. Nicht zuletzt sei darauf hingewiesen, dass das PSM-Internet-Schach auf dem ZUM-Server eine nette Möglichkeit ist, in direkten Kontakt mit Kollegen und Schülern zu treten – dass nicht alle Deutsch sprechen, ist erwünscht und erfreulich.

Links
Das Layout wurde im Dezember 2007 völlig neu überarbeitet und auf ZUM.DE steht nun eine sehr attraktive Schachplattform für die internationale Spielergemeinde zur Verfügung.
Die deutsche Schachjugend richtet zusammen mit der Firma ChessBase GmbH den Deutschen Internet-Schulschachpokal aus.
Die Firma ChessBase programmiert und vertreibt ebenfalls das oben angesprochene Schachprogramm FRITZ.
Umfangreiche Webseite mit zahlreichen Hinweisen auf Lehrmaterial im Word- und PDF-Format sowie Informationen zum Schulschachpatent.
Kostenlose Lightversion des bekannten Programms „Chessbase“

Siehe auch: ZUM-Schach

Schachpartien im ZUM-Wiki

Im ZUM-Wiki ist die graphische Darstellung von Schachpartien möglich.

Siehe: Hilfe:Schach

Schachvarianten

Linkliste

  • SchachWikipedia-logo.png Qsicon Exzellent.svg: Umfangreiche Seite zur Erklärung von Schach, insbesondere auch der einzelnen Figuren, dazu ein Schatz an weiteren Links.


Siehe auch