Zwei Männer in Betrachtung des Mondes

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Zwei Männer in Betrachtung des Mondes

„Zwei Männer in Betrachtung des Mondes“ wurde 1819/1820 von Caspar David Friedrich gezeichnet. Es handelt sich um ein Ölgemälde (Öl auf Leinwand) und ist 33 cm x 44,5 cm groß. Es zählt als Ikone der Romantik, es ist ein Freundschafts-, Sehnsuchts- und Hoffnungsbild. Die Deutung des Bildes geht von politischen über religiösen bis hin zu sinnoffenen Inhalten. Derzeit hängt es im Albertinum Dresden, in der Galerie Neue Meister.

Bildbeschreibung

Auf dem Bild sind 2 Männer abgebildet, welche im Dämmerlicht auf einem Felsenpfad eng beieinander stehen. Sie unterhalten sich, der jüngere Mann hat dem älteren Mann vertrauensvoll seinen Arm auf die Schulter gelegt. Sie betrachten den Mond und den Abendstern. Bei den beiden Männern handelt es sich um den Maler selbst und seinen Lieblingsschüler August Heinrich. Sie tragen beide altdeutsche Trachten und zeigen damit nach außen ihre freiheitliche demokratische Gesinnung. Außerdem tragen sich samtene Baretten.

Die Landschaft ist wild steinig. Es führt ein Pfad an einem Hang entlang bis zu einem Fichtenwald. Links von den beiden Männern ist eine kahle Fichte zu sehen, rechts von ihnen ein toter und fast entwurzelter Eichenbaum, beide Bäume bilden eine Raumsperre.

Der ewig wechselnde Mond ist in der Mitte des Bildes, er steht als ein starkes Symbol der Hoffnung und für die Wiedergeburt. Das Bild ist in warmen Brauntönen gehalten, was dem Betrachter den Eindruck von Trauer und Vergebenheit vermittelt.

Quellen