Filmmusik: Unterschied zwischen den Versionen

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Sicherlich nicht so elegant wie eine Computer-Lösung, aber es funktioniert.
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==LIteratur==
Schudack, Achim: Filmmusik in Musikunterricht der Sekundarstufen. Theoretische Vorüberlegungen, praktische Probleme und ein Fallbeispiel. In: Pilnitz, K./Schüssler, B./Terhag, J. (Hg.):Musikunterricht heute. Musik in den Medien – Medien in der Musik. Hg. im Auftrag des AfS (Arbeitskreis für Schulmusik) als AfS-Jahrbuch Bd. 4. Oldershausen 2001, S. 81-97 





Version vom 17. September 2005, 13:07 Uhr

Star Wars

Star Wars ist ein Beispiel für Leitmotivik. Das Obi-Wan-Motiv ist fast exakt eine Umkehrung des Luke-Motivs (bis auf den Rhythmus natürlich).

Auffällig sind auch Gemeinsamkeiten zwischen der Filmmusik und Gustav Holsts "Mars" aus "Die Planeten". Sowohl einzelne Motive kommen auch bei Williams vor, als auch die herrlich dissonanten Schlussakkorde (bei Williams am Anfang in der Szene, wo das Schiff von Prinzessin Leia gekapert wird - Episode 4 natürlich).

  • Vergleich v. Star Wars und Wagners Ring (eng.)

Technik

1. Für die VHS-Synchronisation benötigst Du einen Video-Rekorder mit Nachvertonungs-Funktion. Nur so kannst Du, ohne das Bild zu löschen, den Ton allein aufnehmen. Diese Funktion bieten leider heutzutage die wenigsten Video-Recorder.

2. Die Bilder einer DVD kannst Du mittels geeigneter Software (z. B. DVDDecrypter etc.) auslesen und dann in eine Video Bearbeitungs-Software laden (z. B. Adobe Premiere, Pinnacle Studio etc.). Hier kann man dann eine oder mehrere Tonspuren anlegen. Mit einer solchen Software kannst Du u. a. auch Video-Signale, die an einem passenden Eingang (z. B. Firewire oder TV-Eingang) anliegen, aufzeichnen.

Wenn das Video schon im Rechner vorliegt, hilft Dir auch eine gute Audio-Software mit Movie-Import weiter (z. B. SoundForge). Auch hier kannst Du dann den Ton anlegen.

Weiterhin könnte Dich eine Keyboards-Ausgabe aus dem letzten halben Jahr interessieren. Dort gab es einen Filmmusik-Kompositionswettbewerb. Die passenden Szenen dafür wurden auf der CD der Ausgabe zur Verfügung gestellt. Man musste sie nur noch in eine passende Software laden und die Musik dazu komponieren. Schau einfach mal unter www.keyboards.de nach, ob Du die Ausgabe noch findest.

Wenn Du live zum Film musizieren willst, kannst Du auch mit zwei Video-Rekordern und einem kleinen Mischpult arbeiten. Du gehst dann so vor:

Ein Video-Recorder ist der Zuspieler. Hier legst Du das Video mit der zu vertonenden Szene ein. Der zweite Recorder nimmt Video und Musik auf. Hierzu führst Du das Video-Signal vom Zuspieler direkt zum Recorder. Mit zwei Adaptern Scart>Cinch kann man sich hier gut helfen, um Audio und Video-Signal aufzusplitten. Das Audio-Signal des Originals führst Du in das Mischpult. Ebenso schließt Du ein oder mehrere Mikrofone an das Mischpult an, die die Musik Deiner Schüler aufnehmen. Über den Ausgang des Mischpults gehst Du dann in den Recorder. Am Mischpult kannst Du nun den Originalton und die Neuvertonung in der Lautstärke regeln und aneinander anpassen. An den Recorder schließt Du einen Fernseher an, damit Deine Schüler den Film beim Spielen auch sehen können. Sicherlich nicht so elegant wie eine Computer-Lösung, aber es funktioniert.


LIteratur

Schudack, Achim: Filmmusik in Musikunterricht der Sekundarstufen. Theoretische Vorüberlegungen, praktische Probleme und ein Fallbeispiel. In: Pilnitz, K./Schüssler, B./Terhag, J. (Hg.):Musikunterricht heute. Musik in den Medien – Medien in der Musik. Hg. im Auftrag des AfS (Arbeitskreis für Schulmusik) als AfS-Jahrbuch Bd. 4. Oldershausen 2001, S. 81-97


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