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==Aktuelles==
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{{Lehrerberuf}}
* [http://www.taz.de/pt/2005/10/05/a0198.nf/text Gefrustete Lehrer ohne Nachwuchs, taz Nr. 7785 vom 5.10.2005]
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'''Zufriedenheit mit dem und im Lehrerberuf''' ist das Thema dieses Artikels.
 
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==Daten und Fakten==
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{{Meinung|Die folgende Zusammenfassung der Statistik halte ich an dieser Stelle für erwähnenswert. Natürlich zeigt es zunächst ein sehr negatives Bild, aber jeder kann ja mit Blick auf seine KollegInnen überprüfen, ob diese Feststellung an seiner Schule auch so gilt. Ergänzungen, die das Lehrerbild im positiven Sinne auffrischen, sollten dringend auf dieser Seite untergebracht werden (ich persönlich mag meinen Job sehr gerne, nicht zuletzt wegen der Freiräume, die er bietet):
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Laut "Potsdamer Studie" (nach [http://www.taz.de/pt/2005/10/05/a0198.nf/text Gefrustete Lehrer ohne Nachwuchs, taz Nr. 7785 vom 5.10.2005], Studie basiert auf bundesweit 7000 Befragten):
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* ca. 60% der bundesweit untersuchten LehrerInnen wurden als "Outlaws" eingestuft. Diese setzen sich aus  übereifrigen und überforderten Lehrern (ca. 30%) und resignierten Lehrer (ca. 30%) zusammen.
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* 40% bezeichnen sich als zufrieden, allerdings finden nur 17% in ihrem Beruf "Selbstverwirklichung und Glück". Die anderen 23%, die sich als zufrieden bezeichneten, befinden sich laut Studie im Zustand der "inneren Emigration" und halten sich aus der Schule möglichst heraus.
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- [[Benutzer:Ugh|Ugh]] 16:36, 15. Okt 2005 (CEST)
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==Tipps und Tricks, um zufrieden zu sein==
 
==Tipps und Tricks, um zufrieden zu sein==
Zur Zufriedenheit tragen bei...
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* nette Kollegen, mit denem man nicht nur über Schule reden kann und nicht direkt nach der Schulklingel nach Hause fliehen. Ggf. in Teams in der Schule arbeiten (nicht nur zu Konferenzen)
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'''Zur Zufriedenheit tragen bei...'''
* die flexible Arbeitszeit als flexibel nutzen, aber dennoch kontrollieren
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* die Sicherheit durch die Arbeit im öffentlichen Dienst zur Freude nutzen. Die Freiheit, die der Job bietet, genießen
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=== Der Unterricht ===
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* ein Unterricht, mit dem ich selbst zufrieden bin, weil er gut geplant und von meiner Seite gut durchgeführt wurde (Die "Erfolgsbereitschaft" der Schüler kann ich nur begrenzt beeinflussen und muss mich daher für diese nicht immer und allein verantwortlich fühlen.)
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* den Unterricht so organisieren, dass phasenweise die Eigentätigkeit der Schüler einen so hohen Grad erreicht, dass ich mich für kurze Zeit zurückziehen und entspannen kann
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=== Die Schüler ===
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* mit Schülern auch außerhalb des Klassenzimmers kommunizieren und etwas unternehmen (Arbeitskreise, Musizieren, Fußball spielen, Theatergänge ...), und die Chance, ein positiveres Schülerbild (zurück) zu gewinnen, nehmen spürbar zu.
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* Probleme mit Schülern in persönlichen Gesprächen klären; dort den Schülern, die den Unterricht negativ beeinflussen, klare Grenzen aufzeigen und den Schülern, die Unterstützung benötigen, auch tatsächlich Unterstützung geben (Wichtig ist, dass den Worten klare, auch praktische Konsequenzen folgen.)
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* Störungen haben Vorrang: Nicht schlucken und warten, bis man zuschlagen kann! Stattdessen z.B. in der Pause persönlich ansprechen: "Ich habe da ein Problem mit ... "
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* Das "Appell-Ohr" (Schulz von Thun) auf Normalmaß zurückschrumpfen lassen: Nicht jede Schüleräußerung verlangt eine "Was-muss-ich-tun?"-Reaktion, ein ordnendes Eingreifen oder ein aufwändiges Hilfsangebot! Oft genug ist sie - die Schüleräußerung - nur ein Signal: Ich bin auch noch da, schau mich mal an und lächele, nicke mit dem Kopf oder sag was Nettes.
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=== Die Kollegen ===
 
* Material austauschen oder gleich zusammen entwickeln
 
* Material austauschen oder gleich zusammen entwickeln
 
* [[Supervision]], kollegiale Fallberatung etc. als Möglichkeit des internen Feedbacks nutzen
 
* [[Supervision]], kollegiale Fallberatung etc. als Möglichkeit des internen Feedbacks nutzen
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* nette Kollegen, mit denem man nicht nur über Schule reden kann Ggf. in Teams in der Schule arbeiten (nicht nur zu Konferenzen)
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* an den nicht netten Kollegen die positiven Seiten schätzen lernen und die negativen Seiten - soweit möglich - ignorieren (Wenn ich mit dem Fachkollegen nicht über den Unterricht sprechen kann, dann vielleicht übers Wetter. Besser als diesen Kollegen aus dem Weg zu gehen.)
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=== Die [[Lehrer-Arbeitszeit|Arbeitszeit]] ===
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* nicht direkt nach der Schulklingel nach Hause fliehen, für die Kollegen, aber auch für Schüler noch einige Zeit ansprechbar bleiben, stressfrei kopieren und Materialien zurechtlegen
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* die flexible Arbeitszeit als flexibel nutzen, aber dennoch kontrollieren
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* (alternativ zu dem letzten Vorschlag): die theoretisch flexible Arbeitszeit in eine eigene feste Arbeitszeit umwandeln (Dadurch kommt man irgendwann in der Woche an den Punkt, an dem man seine 46 Stunden - intensiv arbeitend - abgeleistet hat und ohne schlechtes Gewissen die Beine hochlegen kann.)
 
* sich nicht für alles zuständig fühlen, Prioritätenlisten führen und sich nach ihnen richten
 
* sich nicht für alles zuständig fühlen, Prioritätenlisten führen und sich nach ihnen richten
* mit Schülern auch außerhalb des Unterrichtes kommunizieren und etwas unternehmen (Arbeitskreise, Musizieren, Fußball spielen ...)
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=== Weitere Aspekte ===
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* die Sicherheit durch die Arbeit im öffentlichen Dienst zur Freude nutzen. Die Freiheit, die der Job bietet, genießen
 
* ...
 
* ...
  
==Was macht man, wenn man nicht zufrieden ist?==
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==Was macht man, wenn man [[Lehrer-Unzufriedenheit|nicht zufrieden]] ist?==
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* Probleme, die man lösen kann, lösen - Probleme, die man nicht lösen kann, möglichst ignorieren (Bevor man zum Ignorieren kommt, sollte man die Problemlösung allerdings intensiv versucht haben: Nicht zu schnell "die Flinte ins Korn werfen"!)
 
* ...
 
* ...
  
==Weblinks==
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== Linkliste ==
* [http://hermes.zeit.de/pdf/index.php?doc=/archiv/2000/48/200048_lehrer.xml Die Leiden der Lehrer - Neue Untersuchungen geben Aufschluss über einen schwierigen Beruf aus Die Zeit, 48/2000]
+
* [http://www.tresselt.de/gesundheit.htm Gesundheitsmanagement] (Paul Tresselt)
* [http://www.vlb-bayern.de/akzente/2003/05/ak030508.htm Die Potsdamer Studie zur Lehrerbelastung]
+
* [http://www.beratungspool.ch/artikel/se/art_lehrer.html Zufriedene Lehrer - gute Schulen]
* [http://www.psych.uni-potsdam.de/personality/files/bew-psychischer-anf.pdf Die Bewältigung psychischer Anforderungen durch Lehrkräfte - Uni-Potsdam]
+
* [http://www.baz.ch/invoke.cfm?ObjectID=DC37DE77-9A80-4950-BFE649B530E7C3C8&method=displayFull Zwei Lehrpersonen pro Klasse]
* [http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forumpisa/243678/ Diagnose: Zu lange im Schuldienst! Zahlreiche Lehrerinnen und Lehrer werden vorzeitig pensioniert, DLF 16.04.2004]
+
* [[Bild:Lo 20x20.gif]] [http://www.lehrer-online.de/dyn/9.asp?url=498527.htm Grundschullehrer zufrieden!] - ein Ergebnis der IGLU-Grundschulstudie
 +
:"Die deutschen Grundschullehrer sind der Studie zufolge mit ihrer Arbeit vergleichsweise zufrieden. Zwei Drittel der Schulleitungen berichteten von einem zufriedenen Lehrerkollegium. Noch zufriedener waren demnach nur die Grundschullehrer in Griechenland, Schweden und den Niederlanden."
  
 
== Siehe auch ==
 
== Siehe auch ==
 +
* [[Lehrer-Unzufriedenheit]]
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* [[Guter Unterricht]]
 
* [[Lehrerberuf]]
 
* [[Lehrerberuf]]
 
* [[Referendariat]]
 
* [[Referendariat]]
[[Kategorie:LehrerIn]]
+
[[Kategorie:Lehrer]]

Aktuelle Version vom 15. Juni 2012, 21:55 Uhr

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Zufriedenheit mit dem und im Lehrerberuf ist das Thema dieses Artikels.

Inhaltsverzeichnis

Tipps und Tricks, um zufrieden zu sein

Zur Zufriedenheit tragen bei...

Der Unterricht

  • ein Unterricht, mit dem ich selbst zufrieden bin, weil er gut geplant und von meiner Seite gut durchgeführt wurde (Die "Erfolgsbereitschaft" der Schüler kann ich nur begrenzt beeinflussen und muss mich daher für diese nicht immer und allein verantwortlich fühlen.)
  • den Unterricht so organisieren, dass phasenweise die Eigentätigkeit der Schüler einen so hohen Grad erreicht, dass ich mich für kurze Zeit zurückziehen und entspannen kann

Die Schüler

  • mit Schülern auch außerhalb des Klassenzimmers kommunizieren und etwas unternehmen (Arbeitskreise, Musizieren, Fußball spielen, Theatergänge ...), und die Chance, ein positiveres Schülerbild (zurück) zu gewinnen, nehmen spürbar zu.
  • Probleme mit Schülern in persönlichen Gesprächen klären; dort den Schülern, die den Unterricht negativ beeinflussen, klare Grenzen aufzeigen und den Schülern, die Unterstützung benötigen, auch tatsächlich Unterstützung geben (Wichtig ist, dass den Worten klare, auch praktische Konsequenzen folgen.)
  • Störungen haben Vorrang: Nicht schlucken und warten, bis man zuschlagen kann! Stattdessen z.B. in der Pause persönlich ansprechen: "Ich habe da ein Problem mit ... "
  • Das "Appell-Ohr" (Schulz von Thun) auf Normalmaß zurückschrumpfen lassen: Nicht jede Schüleräußerung verlangt eine "Was-muss-ich-tun?"-Reaktion, ein ordnendes Eingreifen oder ein aufwändiges Hilfsangebot! Oft genug ist sie - die Schüleräußerung - nur ein Signal: Ich bin auch noch da, schau mich mal an und lächele, nicke mit dem Kopf oder sag was Nettes.

Die Kollegen

  • Material austauschen oder gleich zusammen entwickeln
  • Supervision, kollegiale Fallberatung etc. als Möglichkeit des internen Feedbacks nutzen
  • nette Kollegen, mit denem man nicht nur über Schule reden kann Ggf. in Teams in der Schule arbeiten (nicht nur zu Konferenzen)
  • an den nicht netten Kollegen die positiven Seiten schätzen lernen und die negativen Seiten - soweit möglich - ignorieren (Wenn ich mit dem Fachkollegen nicht über den Unterricht sprechen kann, dann vielleicht übers Wetter. Besser als diesen Kollegen aus dem Weg zu gehen.)

Die Arbeitszeit

  • nicht direkt nach der Schulklingel nach Hause fliehen, für die Kollegen, aber auch für Schüler noch einige Zeit ansprechbar bleiben, stressfrei kopieren und Materialien zurechtlegen
  • die flexible Arbeitszeit als flexibel nutzen, aber dennoch kontrollieren
  • (alternativ zu dem letzten Vorschlag): die theoretisch flexible Arbeitszeit in eine eigene feste Arbeitszeit umwandeln (Dadurch kommt man irgendwann in der Woche an den Punkt, an dem man seine 46 Stunden - intensiv arbeitend - abgeleistet hat und ohne schlechtes Gewissen die Beine hochlegen kann.)
  • sich nicht für alles zuständig fühlen, Prioritätenlisten führen und sich nach ihnen richten

Weitere Aspekte

  • die Sicherheit durch die Arbeit im öffentlichen Dienst zur Freude nutzen. Die Freiheit, die der Job bietet, genießen
  • ...

Was macht man, wenn man nicht zufrieden ist?

  • Probleme, die man lösen kann, lösen - Probleme, die man nicht lösen kann, möglichst ignorieren (Bevor man zum Ignorieren kommt, sollte man die Problemlösung allerdings intensiv versucht haben: Nicht zu schnell "die Flinte ins Korn werfen"!)
  • ...

Linkliste

"Die deutschen Grundschullehrer sind der Studie zufolge mit ihrer Arbeit vergleichsweise zufrieden. Zwei Drittel der Schulleitungen berichteten von einem zufriedenen Lehrerkollegium. Noch zufriedener waren demnach nur die Grundschullehrer in Griechenland, Schweden und den Niederlanden."

Siehe auch