Lernfeldkonzept

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Seit 1996 werden alle Lehrpläne für den Berufsschulunterricht nach dem Lernfeldkonzept entwickelt. Die Unterrichtsinhalte werden nicht mehr fachsystematisch geordnet, sondern ergeben sich aus der Analyse von Situationen, die für die Berufsausübung bedeutsam sind.

Die Ziele eines Lernfelder werden als Kompetenzen beschrieben; sie formulieren, was Auzubildende können, wenn sie das Lernfeld absolviert haben.

Auf der Ebene des KMK-Rahmenplanes sind die Lernfeldziele nur sehr allgemein formuliert, um regionale und branchenspezifische Entwicklungen berücksichtigen zu können. Sie müssen deshalb in sogenannten Bildungsgangkonferenzen an den einzelnen Schulen konkretisiert werden. Dabei werden Fachinhalte (Fachtheorien) in einen aktivierenden Anwendungszusammenhang gebracht und zu komplexen Lernsituationen arrangiert.

Die Rahmenlehrpläne der KMK sind nach Lernfeldern strukturiert. Lernfelder sind durch

Zielformulierung, Inhalte und Zeitrichtwerte beschriebene thematische Einheiten, die an beruflichen Aufgabenstellungen und Handlungsabläufen orientiert sind. Aus der Gesamtheit aller Lernfelder ergibt sich der Beitrag der Berufsschule zur Berufsqualifikation. In besonderen Fällen können innerhalb von Lernfeldern thematische Einheiten unter fachwissenschaftlichen Gesichtspunkten vorgesehen werden. In jedem Fall ist auch für solche Einheiten der Zusammenhang mit dem Arbeitsprozess deutlich zu machen.


Pdf20.gif Handreichungen für die Erarbeitung von Rahmenlehrplänen der Kultusministerkonferenz (KMK) für den berufsbezogenen Unterricht in der Berufsschule und ihre Abstimmung mit Ausbildungsordnungen des Bundes für anerkannte Ausbildungsberufe, 20.07.2007

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