Virtuelle Exkursionen: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 18. April 2019, 05:31 Uhr

Reale Exkursionen und Ausstellungbesuche sind ein unverzichtbarer Bestandteil von allen Fächern, nicht nur im Schulunterricht. Speziell im Geographieunterricht spielen sie eine wesentliche Rolle, aber oftmals beschränken sich diese auf einzelne Fälle zu Beginn oder am Ende des Schuljahres. Und dies obwohl der Lernerfolg auf einer Exkursion deutlich höher sein kann als im Klassenzimmer.

Diese Vorstellung griff auch Erich Kästner in seinem Buch Das fliegende KlassenzimmerWikipedia-logo.png auf.

"...Zudem steht noch die Aufführung des Theaterstücks „Das fliegende Klassenzimmer“ an. Da Ulis Eltern zu spät gekommen sind, konnten diese das Theaterstück nicht mehr sehen - Uli erzählt ihnen daher den kompletten Inhalt. Bei diesem kann die Klasse mit Hilfe eines Flugzeuges in alle Teile der Erde fliegen. Im letzten Akt landen sie sogar im Himmel. Der Schluss des Stückes ist die Erkenntnis, dass das Fliegen nur ein schöner Traum ist. Doch die Eltern von Uli kommen auf die Idee, die ganze Klasse zu einer Flugreise einzuladen, um den Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Uli schlägt als Reiseziel Mombasa vor, damit Martin seine Eltern wiedersehen kann. Daher fliegt die Klasse am Ende nach Mombasa – und der Nichtraucher, der inzwischen als Arzt in der Klinik arbeitet und nur noch am Wochenende im Eisenbahnwaggon wohnt, mit seiner neuen Lebensgefährtin, der Schulschwester Beate, nach Venedig..."

Das fliegende Klassenzimmer (1973)


Dasfliegende Klassenzimmer (1954)
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Zahlreiche virtuelle Exkursionen sind in den vergangenen Jahren im Internet entstanden. Man kann sie so, wie sie sind, im Unterricht einsetzen. Einige davon sollen unten beschrieben werden. Man kann aber auch mittels Google Maps und Medien, die auf Wikimedia Commons zur allgemeinen Verfügung gestellt sind, recht leicht eigene virtuelle Exkursionen für ein Wiki, aber auch für HTML-Seiten erstellen und im Unterricht einsetzen.

Virtuelle Ausstellungen

Louvre

Eine der wohl ersten Multimedia-CDs, die einen virtuellen Besuch boten, dürfte die in Frankreich erschienene CD einer virtuelle Führung durch den Louvre sein. Heute bietet der Louvre selbst eine virtuelle Führung durch seine Räume an.

Noia 64 apps kontour.png   Meinung

Damals, Mitte der 1990-er Jahre war die CD eine Revolution. Ohnehin war Frankreich in Bezug auf die Nutzung des Computers um Jahre fortgeschrittener als Deutschland:

  • Die ersten Scannerkassen sah ich Mitte der 1980-er Jahre in Südfrankreich in einem großen Einkaufsmarkt.
  • Das MinitelWikipedia-logo.png war, das konnte ich als Leiter zahlreicher Jugendaustauschprogramme erleben, in weiten Teilen der Bevölkerung Frankreich eher verbreitet als BTXWikipedia-logo.png oder Datex-JWikipedia-logo.png als Vorgänger des Internets in Deutschland.
  • Das ISB in Bayern versuchte Anfang der 1990-er Jahre mit einem Angebot (ISBC) - ich hoffe ich finde noch einen Screenshot - auf der Ebene von Datex-J ein Bildungsangebot für Schulen zu schaffen.

Um manchem Kritiker unter meinen Kollegen recht zu geben:

  • ... doch die Technik hat auch Nachteile: In Frankreich steht man abseits der Autobahnen in der Nacht mit Bargeld hilflos da, wie ich selbst in diesem Jahr erfahren musste, wenn man tanken möchte: Alle offenen Tankstellen akzeptieren nur e-money - Servicewüste ... Vision für Deutschland?

_-Bernhard Heim 19:08, 27. Dez. 2012 (CET)


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Digitale Bibliotheken

Darunter versteht man nicht die Kataloge der Bestände der Bibliotheken und die Recherchemöglichkeit in den Katalogen per Internet, sondern: {{Definition|1=Eine digitale Bibliothek im engeren Sinn ist ein Informationssystem, das die Dienste und Inhalte einer realen Bibliothek in digitaler Form systematisch erfasst, und das über das Web oder über lokale Datenträger zugänglich ist. Erst wenn die Daten, d.h. Digitalisate (Bilddaten) oder Volltexte (Textdaten), und die Metadaten (Informationen über das Objekt, wie Autor, Signatur, Entstehungszeit, Schlagworte, etc.) zu Objekten einer Bibliothek in digitaler Form abrufbar sind, kann man von einer digitalen Bibliothek im engeren Sinn sprechen. Auch die Dienstleistungen einer traditionellen Bibliothek (Ausleihe, Fernleihe, Verwaltung der Benutzerkonten, etc.) werden bei einer digitalen Bibliothek meistens auf elektronischem Wege abgewickelt.[1]
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