Racquel J. Palacio: Wunder

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KJL

„Wunder“ ist der Debutroman der US-amerikanischen Autorin Racquel Jaramillo. Er wurde 2012 unter dem Namen Racquel J. Palacio in den USA und 2013 in Deutschland veröffentlicht (Hanser). Der Roman beschreibt das erste Schuljahr des körperlich behinderten 10-jährigen August Pullmann in einer Middle-School in New York.

Der Film 2018

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  • Am 25. Januar 2018 kam die Verfilmung von Raquel J. Palacios Bestseller ›Wunder‹ in die Kinos. In den Hauptrollen: Julia Roberts, Owen Wilson und Jacob Tremblay. Hier der Trailer zum Film und noch mehr Filmstarts.de.
Infos zum Film in der Wikipedia
  • Dezember 2017: Passend zur Kinostart von ›Wunder‹ am 25. Januar 2018 wurde das dtv-Unterrichtsmodell zu Raquel J. Palacios Bestseller mit vielen Informationen zur Verfilmung und dem Thema Film angereichert.
  • 14. Oktober 2014: Raquel J. Palacios "Wunder" erhält den Preis der Jugendjury 2014. Die Jugendjury zum Deutschen Jugendliteraturpreis ist eine unabhängige Jury, in der seit 2003 jährlich ca. 100 Jugendliche eine Nominierungsliste erstellen und einen Preis vergeben.

Aus der Begründung der Jugendjury

"Das oft genutzte Motiv, dass es auf die inneren Werte ankommt, wird hier neu und ohne mahnenden Zeigefinger umgesetzt. Durch wechselnde Perspektiven kann der Leser nicht nur die Gefühle und Handlungen Auggies, sondern auch die seines Umfeldes verstehen. Der Leser entwickelt sich mit den sympathischen Charakteren. Die flüssige Sprache und die zahlreichen Details lassen die Geschichte persönlich und lebensnah wirken. Der Roman berührt den Leser und regt zum Nachdenken an."

http://www.djlp.jugendliteratur.org/preistraeger_jugendjury-18.html, 15.10.2014

Die Autorin

„ist eine US-amerikanische Verlegerin, Schriftstellerin und Buchcover-Gestalterin. Der Name Raquel J. Palacio ist ein Pseudonym ihres eigentlichen Namens Raquel Jaramillo, den sie bislang ausschließlich in Zusammenhang mit ihrem ersten Roman Wonder (2012, dt. Wunder, 2013) verwendete. Wonder steht seit Dezember 2012 bis heute auf der wöchentlichen Bestseller-Liste der New York Times (Stand: August 2013). Das Buch wurde von der internationalen wie deutschsprachigen Presse unter anderem als »rich and memorable« (New York Times), »fulminantes Debüt« (Süddeutsche Zeitung), »ein Wunder von einem Roman« (Die Zeit) und »literarisches Ereignis« (Deutschlandradio Kultur) bezeichnet.“ (de.wikipedia.org, Stand März 2014)
R.J.Palacio erzählt, wie ein einziger unfreundlicher Augenblick sie zum Schreiben des Romans "Wunder" anregte.
"Palacio tells NPR's Michele Norris that the book was inspired by a real-life encounter with her own kids six years ago. They were at an ice cream store and sat next to a little girl with a severe facial deformity. Palacio's 3-year-old son cried in fear, so the author grabbed her kids and fled. She was trying to protect the girl but also avoid her own discomfort.
"I was really angry at myself afterwards for the way I had responded," she admits. "What I should have done is simply turned to the little girl and started up a conversation and shown my kids that there was nothing to be afraid of. But instead what I ended up doing was leaving the scene so quickly that I missed that opportunity to turn the situation into a great teaching moment for my kids. And that got me thinking a lot about what it must be like to ... have to face a world every day that doesn't know how to face you back."" (Aus einem Interview mit der Autorin, September 12, 2013, www.npr.org/books/ npr = national public radio)

Worum geht‘s

„Ich werde nicht beschreiben, wie ich aussehe. Was immer ihr euch vorstellt - es ist schlimmer.“ (S.10)

Deutsches Buchcover, amazon.de

August heißt der Ich-Erzähler, ein 10-jähriger Junge, dessen Gesicht von Geburt an entstellt ist und auch durch unzählige Operationen nicht ins Normale gebracht werden konnte. Dies führt dazu, dass er bislang zuhause von der Mutter unterrichtet worden ist und wenig Kontakte hat (homeschooling). Die Familie ist Middle Class und wohnt in Manhattan, die Mutter - Kinderbuchzeichnerin - arbeitet nicht, damit sie sich der Erziehung von August und seiner fünf Jahre älteren Schwester Olivia widmen kann.

August soll nun aber doch eingeschult werden und zwar in die fünfte Klasse einer Middle School, Beecher Prep geheißen. Die Vorstellung beim Schulleiter Mr Pomann geht noch ganz gut, drei Schüler zeigen August die Schule, Charlotte, Jack und Julian. Letzterer ist weniger ‚nett‘ als die anderen und wird sich als sein Gegner herausstellen, während Jack über kurz oder lang sein Freund wird.


Die ersten Schultage und Wochen gehen ohne besondere Katastrophen vorbei, August macht sogar Bekanntschaft mit einem netten Mädchen, Summer geheißen, das sich nicht um das Getuschel der anderen zu kümmern scheint. Alles geht gut bis Halloween. In seiner Scream-Verkleidung muss er in der Schule mithören, was die Mitschüler über ihn sprechen, nicht nur von Julian, von dem er es erwartet hatte, aber auch von seinem Sitznachbarn Jack! Das wirft ihn völlig aus der Bahn, er verkriecht sich zuhause und will nicht mehr in die Schule gehen.

Er geht dann aber doch wieder hin und erlebt in seinem ersten Schuljahr das ganze Spektrum von Anfeindungen und Spott, aber auch von Zuspruch und Ermutigungen, das mit der Integration (Inklusion?) eines absoluten Außenseiters zusammenhängt. Um den „Zombie“ herum entsteht ein „Krieg“, in dem es wechselnde Parteiungen für und gegen ihn gibt. Julians Eltern möchten die Aufnahme Augusts in die Schule rückgängig machen, weil dessen Anwesenheit die Kinder unter unerträglichen psychischen Druck setze. August aber übersteht den „Krieg“ und gewinnt nach und nach Freunde und Anerkennung: Zum einen weil er ein guter und hilfreicher Schüler ist, er lässt z.B. seine Hausaufgaben abschreiben; zum anderen weil seine Tapferkeit zunehmend Anerkennung findet.

Dabei helfen ihm nicht nur seine sehr fürsorglichen Eltern, sondern auch die ältere Schwester Olivia, deren Freund Justin, auch Olivias Freundin Miranda findet nach anfänglicher Distanzierung ihre Rolle als beste Freundin wieder, und schließlich auch der Sitznachbar Jack, der sich aus dem Dunstkreis der „Angesagten“ zu befreien vermag.

Überhaupt geht es unter diesen 10- bis 15-jährigen Schulkids viel um Angesagtsein und zur Gruppe der Angesagten Gehören, aber auch um den eigenen Weg gegenüber den Erwartungshaltungen der Mitschüler und Erwachsenen.

Die letzte und größte Mutprobe steht für August im Freizeitlager an, denn er war noch nie von Zuhause weg gewesen ... Genaueres wird hier nicht verraten, nur soviel sei gesagt: Es gibt ein Happy End allergrößten Ausmaßes, das den Leser nicht ungerührt lässt.

Homepage von R.J.Palacio

Das Buch ist kein literarisches Meisterwerk, es hat Längen und Wiederholungen, es lässt keine dramatische Spannung erkennen, es besteht vielmehr aus vielen Episoden und zuweilen ziemlich gedehnten Dialogen. Der Schluss ist so ganz und gar positiv, dass man sich zwischen Gerührtsein und Kopfschütteln wiederfindet: Man wähnt sich wahrlich in einer pädagogischen Wunderwelt statt in einer US-amerikanischen Metropole, in der zehnjährige Kinder nicht allein in die Schule gehen können, sondern von Eltern oder Älteren gebracht werden müssen.

Interessant und lesenswert ist das Buch m.E. aber aus folgenden Gründen:

  1. Weil August ein so sympathischer Protagonist ist, der sein Schicksal tapfer meistert - zuerst mit Sarkasmus und schließlich mit Stolz - und dessen seelische Befindlichkeit dem Leser so offen vor Augen liegt.
  2. Weil die Autorin so tapfer Partei ergreift für die weniger begnadeten und begüterten Stadtbewohner. August ist zwar körperlich behindert, aber wohlbehütet, jedoch haben seine Freunde und Freundinnen alle auch eine Lebensbürde zu tragen: Summer ist Halbwaise, Justin und Miranda sind Scheidungskinder, Jacks Eltern sind - obwohl oder weil sie Lehrer und Sozialarbeiter sind - arm ... Alle sind schließlich Gewinner, Julian dagegen, der Sohn reicher Eltern, ist der Verlierer, er ist am Schuljahresende nicht mehr angesagt und seine Eltern ziehen es vor, eine ,bessere‘ Schule für ihn zu suchen.
  3. Der Roman gibt Einblicke in eine US-amerikanische Schule, in der der Alltag anders organisiert ist als bei uns, in der die Schüler in viele Projekte eingebunden, vielleicht auch hineingezwungen werden, in der von Lehrer- und Schulleitungsseite viel pädagogischer Eros und eine Schulleitung umsichtig waltet. Eine Privatschule zwar, aber allem Anschein nach keine Reichenschule.
  4. Der Roman hat zwar keinen dramatischen Spannungsbogen, dafür aber eine andere Struktur, die ihn lesenswert macht: die wechselnden Erzähler und Erzählerinnen. Denn der arg verunstaltete August löst bei seiner Umwelt ja keine geringen Probleme aus. Wie reagiert man auf ein solches Gesicht, kann man sich je daran gewöhnen? Wie positioniert man sich angesichts der Anfeindungen durch die Angesagten und Wortführer? Augusts Problem ist immer auch ein Problem derjenigen, die mit ihm leben müssen. Das Spektrum der Verhaltensweisen reicht von der Überfürsorglichkeit der Eltern bis zur schlimmsten Erniedrigung durch den Hohn und Spott von Mitschülern. Dazwischen müssen Erwachsene wie Kinder einen sozial und moralisch verträglichen Weg finden. Die Perspektiven-Vielfalt in der Anlage des Romans gibt dies gut wieder.
  5. Inwiefern das Buch ein Beitrag zum aktuellen Thema "Inklusion" sein kann, ist fraglich, dazu müsste man sich zuerst über den Charakter und die Auswirkungen von Auggies (d.i. August) Behinderung verständigen. Es ist aber auf jeden Fall ein Buch zum Thema Umgang mit und Integration von jugendlichen Außenseitern, und in diesem Zusammenhang ist immer auch das Phänomen "Mobbing" (oder auf Englisch: bullying) von Bedeutung. Interessanterweise hat Frau Palacio angekündigt, sich literarisch mehr mit der Figur des "bully" Julian zu beschäftigen (siehe "Was folgt daraus"). Er ist im Roman auch die einzige (wichtige) Figur, die nicht in einem eigenen Kapitel zu Wort kommt.

--Klaus Dautel März 2014

Stimmen

Presse und Internet

„Ich habe mich vor diesem Buch gefürchtet. Vor den Gefühlen, die es auslösen würde. Mitleid, das sich nicht mehr klein halten lässt. Hilflosigkeit angesichts der Situation eines behinderten Jungen, der den Hänseleien und Boshaftigkeiten anderer Menschen, anderer Kinder ausgesetzt ist. Wenn man weiß, dass mir auch schon mal die Tränen kommen, wenn ich Kinder, die Brillen tragen, deren Gläser so dick sind wie der Boden von Marmeladengläsern sind, wird vielleicht klar, was ich meine. [...]“
“In der Schule finden Kinder Freunde. Doch sie sind auch niederträchtigen Monstern ausgeliefert. In der Schule lernt man fürs Leben.
Segelohren? Schielaugen? Hasenscharte? Wer ungewöhnlich aussieht, wird angestarrt. Raquel J. Palacio erzählt in ihrem Roman „Wunder“ für Kinder und Erwachsene, dass das Problem bei uns selbst liegt. Sie liest heute und morgen in Berlin.
Die Frau dort drüben ist ja bestimmt drei Mal so dick wie ich. Der Mann an der Kasse neben mir hat einen riesigen Buckel. Und das Kind auf der Bank muss wohl Verbrennungen erlitten haben. Oder weshalb sieht es so vernarbt und schief aus? Lieber nicht hinschauen!
Da weiß man zwar, dass das Äußere sich nicht nur Beurteilung eines Menschen eignet, aber sobald jemand auffällig anders aussieht als der Durchschnitt, bekommt man einen Schreck. Raquel Jaramillo ist es so ergangen, als sie mit ihren damals noch sehr kleinen Söhnen vor einem Eisladen plötzlich ein Mädchen sah mit einem schlimm verformten Gesicht [...]“ (www.berliner-zeitung.de)
„Was Wunder unter anderem so interessant macht, ist die Art, wie es geschrieben ist. Zum einen sind da die extrem kurzen Kapitel, die aber trotzdem genau die richtige Länge zu haben scheinen und zum anderen die verschiedenen Sichtweisen, aus denen diese geschildert sind. So erfährt man durch Ich-Perspektive und mit für einen 10-Jähren schon ziemlich vernünftigen Stil Einblicke in Auggies Leben, aber auch welche von seiner Schwester Via, die bei ihren Eltern teilweise zu kurz kommt, da ihr Bruder viel Aufmerksamkeit einfordert oder auch von Freunden an der Schule, die nicht selten gefragt werden, warum sie sich "mit so einem abgeben".“
„Raquel J. Palacio erklärt in ihrem Debütroman „Wunder“ die Freundlichkeit zum Überlebensmittel. Das Buch ist für Leser ab elf Jahren und für Erwachsene gedacht. Es ist ein Buch, das verbindet.
Er ist nicht zu übersehen. Jeder erschrickt, der August zum ersten Mal erblickt. Gleichzeitig regt sich bei den meisten Menschen der Reflex, sofort wegzuschauen. Wer gut erzogen ist, will nicht glotzen, nicht mit seinem Blick verletzen. „Ich weiß, dass ich kein normales zehnjähriges Kind bin“, sagt August im ersten Satz des Buches. „Ich werde nicht beschreiben, wie ich aussehe“, endet dieser Abschnitt. „Was immer ihr euch vorstellt – es ist schlimmer.“
Der Roman „Wunder“ ist laut Verlagsempfehlung für Leser ab elf Jahren und für Erwachsene gedacht. Es ist ein Buch, das verbindet: Mit elf ist man bereits klug genug dafür, mit vierzig auf eine andere Weise empfänglich. Sprache und Aufbau erreichen erfahrene Leser genauso wie die jungen.“ (www.fr-online.de)
„Ein entstellter Junge und die Frage nach Identität – "Wunder" ist ein Wunder von einem Roman. von Katrin Hörnlein
Dass da etwas rausmuss, erkennt auch, wer Auftritte oder Interviews von Palacio/Jaramillo sieht. Mit gefühlten 100 Ausrufezeichen versieht sie ihre Botschaft: Choose kind! – wähle die Freundlichkeit. In den USA hat der Verlag sogar eine Website samt Unterschriftenkampagne dazu ins Leben gerufen, bei der sich Schüler gegen Mobbing aussprechen. Dass es eine PR-Nummer ist – geschenkt, jedenfalls dann, wenn es tatsächlich eine Diskussion unter Kindern auslöst.
Wunderbar ist es, wenn Literatur Dinge in uns anstößt und uns dazu bringt, unser Verhalten zu überdenken oder gar zu ändern. Wunder gibt viele Anstöße, etwa wenn Direktor Pomann in seiner Jahresabschlussrede fordert, "immer ein wenig freundlicher zu sein als unbedingt nötig". Das klingt wie ein platter Kalenderspruch, ist aber in ihrer Schlichtheit eine alltagstaugliche Maxime. Oder wie Auggie sagen würde: "ultracool!"“ (DIE ZEIT Nº 20/2013  8. Mai 2013 )

Youtubes

Diversity Day discussion with 'Wonder' author Ms. R. J. Palacio. 'Wonder' was read by the entire Rye Country Day middle school in the fall of 2012 for its annual Diversity Day. (1:12 Stunde)

Audio

  • Wunder Übersetzt von André Mumot, gelesen von Andreas Steinhöfel, Sascha Icks, Birte Schnöink, Hans Löw, Mirco Kreibich, Julia Casper, Nina Petri, Boris Aljinovic, 300 Minuten
  • Bücher entern Ohren (BEO) - Kinderhörbuchpreis 2013 in der Kategorie II: 7 - 11 Jahre.

Was folgt daraus

"Just one act of kindness can make an impact. Join the national movement to Choose Kind, inspired by R.J. Palacio’s debut novel, WONDER."
"The hit with kids will be followed by "365 Days of Wonder: Mr. Browne's Book of Precepts" [...] Random House is announcing it will publish Palacio's companion title, 365 Days of Wonder: Mr. Browne's Book of Precepts ... on Aug. 26. It's filled with precepts or principles to live by for each day of the year. Via Twitter and Tumblr, Palacio asked readers for ideas for a new book, and received more than 1,200 in two weeks. She used about 100 of the readers' suggestions in her new book, which uses quotations from Anne Frank, Martin Luther King Jr. and Nelson Mandela. It also includes letters and e-mails from the fictional characters in Wonder."
Des Weiteren schreibt R.J.Palacio an einem e-book, das sich mit dem "bully" (zu deutsch: Mobber) Julian beschäftigt:
"Palacio also is writing an e-book, The Julian Chapter: A Wonder Story, about the bully in 'Wonder', to be released May 13.
In a statement, Palacio says of Julian: "I had always thought he was an interesting character worthy of further exploration, but I didn't give him a voice in Wonder because he had nothing to add to Auggie's narrative." (www.usatoday.com, February 13th, 2014)

Zusätze

Middle School

Zum US-Amerikanischen Bildungssystem und insbesondere der "middle school" gibt die Wikipedia hilfreiche Auskunft:

"In zunehmendem Umfang treten an die Stelle der Junior High Schools heute Middle Schools. Der Hauptunterschied zur Junior High School besteht darin, dass die Fachlehrer der Middle School eng zusammenarbeiten und sogar interdisziplinäre Einheiten bilden. Junior High Schools und Middle Schools umfassen meist die Klassenstufen 6–8, gelegentlich darüber hinaus auch die Klassenstufe 5 oder 9." (Schulsystem der Vereinigten Staaten)
"Die Middle School versucht den besonderen intellektuellen, sozialen, körperlichen und emotionalen Bedürfnissen der 11-14jährigen Rechnung zu tragen und ist als Brücke zwischen Grundschule und High School konzipiert, die Merkmale von beiden Schularten vereinigt.[4] Im Mittelpunkt des Konzepts steht das Team, in dem der einzelne Schüler seine soziale Basis findet und mit dem er studiert.
Alle Schüler eines Jahrganges sind im selben Flügel des Schulgebäudes untergebracht und an einigen Schulen in Klassenverbands-ähnliche Gruppen aufgeteilt, in anderen studieren sie im Kurssystem." (Middle School (US))

Aufgabe
  • Finde heraus, auf welche Weise und in welchem Umfang Auggies Schule dem hier beschriebenen Konzept gerecht wird.
  • Welche Stellen im Roman sind dabei besonders aufschlussreich?

Siehe auch