Rollenspiel: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Phasen basieren auf der Einteilung in Günther Gugel: '''Methoden-Manual II: Neues Lernen''', Beltz-Verlag, ISBN 3-407-25259-5
 
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1.Spielsituation
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*Welche Meinungen werden vertreten?  
 
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*Wie könnten Mimik und Gestik der beteiligten Personen das Rollenspiel wirkungsvoll unterstützen?
 
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*Beobachterrolle
 
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*Die SchülerInnen nehmen ihre Rollen ein, fühlen sich spielerisch in die Situation ein, argumentieren auf Grundlage ihrer Rollenzuweisung.
 
*Die SchülerInnen nehmen ihre Rollen ein, fühlen sich spielerisch in die Situation ein, argumentieren auf Grundlage ihrer Rollenzuweisung.
  
 
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*BeobachterInnen berichten.
 
*BeobachterInnen berichten.
 
*Bewertung der gespielten Rollen: Wurde tatsächlich ''gespielt''?
 
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*Ergänzungen des Publikums (Argumentation, spielerische Umsetzung)
 
*Ergänzungen des Publikums (Argumentation, spielerische Umsetzung)
6.Rollendistanz
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*Wiederholung des Rollenspiels in anderer Besetzung oder Variation der Rahmenbedingungen: Wie würden die Personen argumentieren, wenn die Situation geringfügig verändert wird?  
 
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*Reflexion der im Spiel vorgebrachten Argumente.
 
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==Siehe auch==
 
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* [[Gruppen-Aktivitäten]]
 
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* [[Unterrichtsmethoden]]
  
 
[[Kategorie:Methode]]
 
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Version vom 13. April 2006, 20:05 Uhr

Das Rollenspiel ist eine Methode um handlungsorientiertes Lernen bei Schülern zu fördern.

Phasen des Rollenspiels

Die Phasen basieren auf der Einteilung in Günther Gugel: Methoden-Manual II: Neues Lernen, Beltz-Verlag, ISBN 3-407-25259-5

Aufwärmphase

1. Spielsituation

2. Rollenanalyse

  • Welche Meinungen werden vertreten?
  • Wie könnten Mimik und Gestik der beteiligten Personen das Rollenspiel wirkungsvoll unterstützen?
Spielphase

3. Rollenzuteilung (Aufgaben siehe Rollenkarten)

  • Spielerrollen
  • Beobachterrolle
  • Publikum

4. Spiel

  • Die SchülerInnen nehmen ihre Rollen ein, fühlen sich spielerisch in die Situation ein, argumentieren auf Grundlage ihrer Rollenzuweisung.
Reflexionsphase

5. Spielkritik

  • BeobachterInnen berichten.
  • Bewertung der gespielten Rollen: Wurde tatsächlich gespielt?
  • Ergänzungen des Publikums (Argumentation, spielerische Umsetzung)

6. Rollendistanz

  • Wiederholung des Rollenspiels in anderer Besetzung oder Variation der Rahmenbedingungen: Wie würden die Personen argumentieren, wenn die Situation geringfügig verändert wird?

7. Transfer

  • Reflexion der im Spiel vorgebrachten Argumente.

Diese Phasen werden exemplarisch anhand eines Rollenspiels zum Film Gregors größte Erfindung verdeutlicht.

Weblinks

Online-Texte zum Rollenspiel, weiterführende Literatur

Siehe auch