Rollenspiel: Unterschied zwischen den Versionen

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==Weblinks==
 
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Version vom 13. April 2006, 18:55 Uhr

Das Rollenspiel ist eine Methode um handlungsorientiertes Lernen bei Schülern zu fördern.

Phasen des Rollenspiels

Die Phasen werden anhand eines Rollenspiels zum Thema Altern auf Grundlage des Kurzfilms Gregors größte Erfindung vorgestellt. Die Phasen basieren auf der Einteilung in Günther Gugel: Methoden-Manual II: Neues Lernen, Beltz-Verlag, ISBN 3-407-25259-5

Aufwärmphase

1.Spielsituation

  • AUFGABE: Erinnert Euch an die einzelnen Stellen im Film in denen die Oma von ihren Freundinnen bedrängt wird, in ihr Heim einzuziehen!

2.Rollenanalyse

  • Welche Meinungen werden vertreten?
  • Wie könnten Mimik und Gestik der beteiligten Personen (und ihr Alter) das Rollenspiel wirkungsvoll unterstützen?
Spielphase

3. Rollenzuteilung (Aufgaben siehe Rollenkarten)

  • Spielerrollen: Oma, Gregor, 2 oder 3 Freundinnen der Oma
  • Beobachterrolle
  • Publikum

4.Spiel

  • Die SchülerInnen nehmen ihre Rollen ein, fühlen sich spielerisch in die Situation ein, argumentieren auf Grundlage ihrer Rollenzuweisung.
Reflexionsphase

5.Spielkritik

  • BeobachterInnen berichten.
  • Bewertung der gespielten Rollen: Wurde tatsächlich gespielt?
  • Ergänzungen des Publikums (Argumentation, spielerische Umsetzung)

6.Rollendistanz

  • Wiederholung des Rollenspiels in anderer Besetzung oder Variation der Rahmenbedingungen: Wie würde Gregor argumentieren, wenn er eine Freundin oder wenn er eine Familie (Frau + Kinder) hätte?

7.Transfer

  • Reflexion der im Spiel vorgebrachten Argumente.

Weblinks

Online-Texte zum Rollenspiel, weiterführende Literatur


Siehe auch