Wissenscontainer: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Identität des Containers ist nicht nur dem Produzenten bekannt, sondern besteht auch in der gemeinsamen Erwartungshaltung der Menschen, die mit dem betreffenden Medium in Kontakt kommen.
 
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Die Erkennbarkeit wird auf verschiedenen Wegen erreicht, zu denen äußere Gestalt, stilistische Merkmale und
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Nach Königer/Reithmayer wird die Erkennbarkeit auf verschiedenen Wegen erreicht, zu denen äußere Gestalt, stilistische Merkmale und eine Reihe von weiteren Hinweisen gehören.
eine Reihe von weiteren Hinweisen gehören. (...) “Der Begriff Container hat den Vorteil, dass er sowohl Normierung und Identifizierbarkeit zum Ausdruck bringt, als auch die Tatsache, dass die so entstandenen Module beliebig kombinierbar sind. Der Wissenscontainer soll folgende Merkmale aufweisen:
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Für Martin hat der Begriff Container den Vorteil, dass er sowohl Normierung und Identifizierbarkeit zum Ausdruck bringt, als auch die Tatsache, dass die so entstandenen Module beliebig kombinierbar sind. Der Wissenscontainer soll folgende Merkmale aufweisen:
 
*Eingangsseite: Name des Autors, Titel des Containers, Link auf einen Knapptext über den Inhalt, Link auf eine Linkliste, Datum der letzten Aktualisierung.
 
*Eingangsseite: Name des Autors, Titel des Containers, Link auf einen Knapptext über den Inhalt, Link auf eine Linkliste, Datum der letzten Aktualisierung.
 
*Einzelne Inhaltsebenen: a) Informationssammlung/Bildung der Onlinecommunity, b) Projekt (Durchführung), c) Ergebnis (Evaluation)
 
*Einzelne Inhaltsebenen: a) Informationssammlung/Bildung der Onlinecommunity, b) Projekt (Durchführung), c) Ergebnis (Evaluation)

Version vom 13. Dezember 2008, 20:29 Uhr

Unter Wissenscontainer versteht Jean-Pol Martin einen abgeschlossenen, kohärenten Wissensbaustein, der in Wissensgebäude problemlos eingefügt werden kann. Das Wort "Container" bringt zum Ausdruck, dass die Struktur des Bausteins normiert werden soll.

Inhaltsverzeichnis

Struktur von Wissenscontainern

Martin schlägt den Begriff "Wissenscontainer" in Anlehnung an den im Bereich des Informationsmanagements bereits eingeführten Terminus „Qualitätscontainer“ vor. Unter „Qualitätscontainer“ verstehen Königer/Reithmayer (1998, 184f.) „eine Informationsart, die folgende zwei Bedingungen erfüllt:

1. Zweck, Lebensdauer und Gültigkeitsanspruch

Die Identität des Containers ist nicht nur dem Produzenten bekannt, sondern besteht auch in der gemeinsamen Erwartungshaltung der Menschen, die mit dem betreffenden Medium in Kontakt kommen.

2. Informationsprofil im Medium selbst erkennbar

Nach Königer/Reithmayer wird die Erkennbarkeit auf verschiedenen Wegen erreicht, zu denen äußere Gestalt, stilistische Merkmale und eine Reihe von weiteren Hinweisen gehören. Für Martin hat der Begriff Container den Vorteil, dass er sowohl Normierung und Identifizierbarkeit zum Ausdruck bringt, als auch die Tatsache, dass die so entstandenen Module beliebig kombinierbar sind. Der Wissenscontainer soll folgende Merkmale aufweisen:

  • Eingangsseite: Name des Autors, Titel des Containers, Link auf einen Knapptext über den Inhalt, Link auf eine Linkliste, Datum der letzten Aktualisierung.
  • Einzelne Inhaltsebenen: a) Informationssammlung/Bildung der Onlinecommunity, b) Projekt (Durchführung), c) Ergebnis (Evaluation)
  • Anschauungsmaterial/Bildergalerie
  • Linkliste
  • Knapptext zur Intention und Durchführung

Literatur

  • Königer, Paul, Reithmayer, Walter (1998): Management unstrukturierter Informationen. Wie Unternehmer die Informationsflut beherrschen können. Campus: Frankfurt/Main
  • Martin, Jean-Pol (2002): Wissenscontainer: "Online-Communities und kollektive Lernprozesse". In: Neveling Christiane (Hrsg.)(2002): Perspektiven für die zukünftige Fremdsprachendidaktik. Tübingen: Narr, S.89-102. (PDF)