EduCamp in Hattingen 2016, #echat16

Android-Tablets in der Schule verwalten

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Inhaltsverzeichnis

Quellen für günstige Tablets

Kritisch ist, dass bei einer regelmäßigen Dauer-Anwendung die Akkus vermutlich nicht allzu lange halten würden. So muss man darauf achten, dass beim Schuleinsatz die Akkus

  • Pearl bietet aktuell 7"-Tablets für 99 Euro an. Mit Android 4.0, Alu Rückseite, Bildschirm mit Glas
  • Das Akash Android Tablet von DataWind, ist in Indien für 20$ erhältlich.
  • Unter der Bezeichnung kjuPad vertreibt eine Firma S4S in Österreich günstige und mit guten Leistungswerten (im Vgl. zum Pearl-Tablet vernünftige Grafikauflösung, QuadCore-Prozessor etc) versehene Tablets: 7" ab 119€, 10" ab 199€ (Stand März 2013). Die Geräte sind solide, die junge Firma entgegenkommend. 2012 gab es bei einem Testkauf kleine Probleme: Kauf gegen Rechnung nicht möglich, Bluetooth-Tastatur nur als Querty. Mit steigendem Umsatz sollte das abstellbar sein. kjuPad


Zugriff aufs Internet für die Tablets über WLAN

  • Tethering
  • WLAN-Reichweiten-Verlängerung


Administration

Wünschenswert wäre es, wenn man möglichst bequem eine größere Anzahl an Geräten synchron zu halten. Es wäre schön, wenn man ein Gerät nach Wunsch einrichtet und die Installation dann auf andere Geräte übertragen kann.

Das ist möglich mit MDM-Lösungen (Mobile Device Management). Eine kostenlose, cloudbasierte Lösung ist Meraki. Näheres dazu in einem Artikel zu MDM, dort auch ein Funktionsvergleich von GAFE und Meraki.

Natürlich sollte auch verhindert werden, dass Schüler eine Möglichkeit haben, neue Software zu installieren oder vorhandene zu löschen. Im einfachsten Falle lässt sich das erreichen, indem mit Apps wie Smart AppLock der Playstore und andere relevante Anwendungen passwortgeschützt werden. Wie bei anderen Sperren auch gibt es aber auch hier Möglichkeiten, die Sperren zu umgehen.

Google Apps für Education

Unter Google Apps for Education (GAFE) ist es innerhalb gewisser Grenzen möglich, mobile Endgeräte zu verwalten und zu administrieren. Funktionen und Verfahren sind beschrieben unter Google Apps Mobile Management

Meraki

Meraki ist ein Cloud-basierter, kostenloser Service von Cisco, zur Überwachung von Mobil-Geräten. Nach der Installation eines Apps auf dem Tablet/Handy muss ein Zahlen-Code eingegeben werden, damit das Gerät einer Verwaltungsgruppe zugeordnet werden kann, die man als Lehrer vorher im Web-Formular angelegt haben muss.

Mit Meraki kann man folgendes überwachen bzw. erreichen:

  • Welche Software installiert ist und zuletzt genutzt/aktualisiert wurde.
  • Software kann nicht automatisch installiert werden, es wird aber den Geräten einer Gruppe die Installation angemahnt. Der Administrator schickt zum Beispiel einen Link auf den Play-Store an die Geräte und der Benutzer muss von sich aus die Installation vornehmen. Man kann dann auch überprüfen, wer die Software schon installiert hat und wer noch nicht. Gleiches gilt für das Löschen von Software.
  • Administratoren können sich per E-Mail über neu installierte Software informieren lassen.
  • Das Funktionieren der Kamera kann verboten werden.
  • Meldet sich ein Teilnehmer von der Überwachung ab oder deinstalliert die Software bekommen die Adminstratoren eine Meldung per Mail.
  • Man kann die Position der Geräte ziemlich genau orten und erhält auch Informationen über das verwendete WLAN-Netzwerk. Die Üebrwachung der Position kann aber auch ausgeschaltet werden.
  • Allen Geräte einer Gruppe kann eine Nachricht zugeschickt werden.

Ergänzung: Diese Informationen gelten "nur" für Android-Geräte. iPhones und iPads bieten im Vergleich dazu wesentlich mehr Möglichkeiten zur Einschränkung.