Barfußpfad

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Barfußpfade werden als Gehstrecken mit verschiedenen Untergründen angelegt, um Tast- und Bewegungserfahrung zu vermitteln. Bekannt sind unterschiedliche Ausführungen, die sich in Größe und Ausstattung unterscheiden. Wesentlich ist die regelmäßige Instandhaltung zur Vermeidung von Verletzungsrisiken.

  • Fußfühlpfade in der Größenordnung von 10 - 100 m gliedern sich in Abschnitte mit unterschiedlichen Materialien und werden gerne als Stationen von Naturlehrpfaden, in Verbindung mit Kuranlagen, auf Spielplätzen und häufig auch in Schulhöfen angelegt.
  • Barfußparks oder Barfußwanderwege von ca. 1 - 4 km Länge werden vielerorts als Ausflugsziele angeboten und u.a. auch von Schulklassen gerne genutzt. Hier sind meist vielseitige Erlebnismöglichkeiten wie Balancierstrecken, Bachdurchquerungen, Natur- und Sinneserfahrungsstationen, Kneippanwendungen, Erlebnisspielplätze etc. integriert.

Vor allem der Wert von Barfußpfaden zur Förderung der Sensomotorik bildet die Grundlage der starken Interesses von Schulen (wie auch von Kindergärten) an diesem Thema. Von der ersten bis sechsten Jahrgangsstufe werden solche Angebote von den Schülern gerne angenommen. Ab etwa der 10. Jahrgangsstufe ist auch eine verantwortliche Beteiligung der Schüler an Projekten der Gestaltung und Unterhaltung von Barfußpfaden von Interesse.

Referenzprojekte werden auf der Seite Schul-Barfußpfade (in Aufbau) zusammengestellt. Dies soll Schulen, die Barfußpfade einrichten sollen, die Besichtigung bereits realisierter Anlagen und den Erfahrungsaustausch ermöglichen.


Weblinks

Siehe auch