VWL Tutorium

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Inhaltsverzeichnis

VWL Tutorium

  • BIP = Konsum + Sparen
  • Jäger und Sammler = Teil der Natur
  • Bruttoprodukt - Saatgut = Nettoprodukt = CSub + CLux + S
 S = Sparen
 CSub = Subsistenzskonsum
 CLux = Luxuskonsum
  • \Pi = E - K = y x p - K(y)
 y = Menge
 p = Preis
 K = Kosten
  • Allmende: öffentliches Land, das jeder bewirtschaften konnte


Übung 3

Marktformen

1. Erklären Sie folgende Marktformen:

(a) bilaterales Monopol: Es gibt genau einen Anbieter und genau einen Nachfrager.

(b) Monopol: Es gibt nur einen Anbieter, aber wenige oder sehr viele Nachfrager.

(c) Oligopson: Es gibt sehr viele Anbieter, aber nur einen Nachfrager auf dem Arbeitsmarkt.


2. Wie heißt die Marktform, in dem:

(a) wenige Anbieter sehr vielen Nachfragern gegenüberstehen? --> Oligopol

(b) ein Nachfrager sehr vielen Anbietern gegenübersteht? --> Monopson

(c) sehr viele Anbieter sehr vielen Nachfragern gegenüberstehen? --> Polypol


Marktnachfrage

1. Die Nachfrage von Bernd bzw. Anton nach Bananen ist gegeben durch die folgenden Preis-Mengen-Kombinationen. Nehmen Sie an, der Markt besteht nur aus zwei Nachfragern.

(a) Vergleichen Sie die erste Preis-Mengen-Kombination von Bernd und Anton. Was sagt dies über die Vorliebe der beiden bzgl. der Nachfrage nach Bananen aus?

Anton mag Bananen weniger gern als Bern, da er für "umsonst nur 12 Bananen nimmt und Bernd 20.

(b) Vergleichen Sie die erste Preis-Mengen-Kombination von Bernd und Anton, bei der nichts nachgefragt wird. Erkären Sie.

Anton kauft bereits ab 1,50 GE keine Bananen mehr. Bernd kauft ab 2 GE nichts mehr.

(c) Berechnen Sie die Gesmatnachfrage am Markt.

xd| 32 | 17 | 8 | 1 | 0 | 0 | 0
p | 0 | 0,5 | 1 | 1,5 | 2 | 2,5 | 3


(d) Zeichnen Sie die drei Nachfragefunktionen.


Markt

1. Erklären Sie:

(a)Warum hat im Allgemeinen eine nachfragekurve eine negative Steigung und eine Angebotskurve eine positive Steigung?

negative Steigung/Entwicklung der Nachfragekurve: je höher der Preis, desto weniger wird nachgefragt.

postive Steigung der Angebotskurve: je höher der Preis, desto mehr wird angeboten.


(b)Was ist ein Marktgleichgewicht?

Ein Marktgleichgewicht ist eine Preis-Mengen-Kombination, bei der das Marktangebot gleich der Marktnachfrage ist.


2. Gegeben ist die Marktangebotsfunktion xs(p) = 2p - 2 und die Marktnachfragefunktion xd(p) = 16 - 4p. Zeichnen Sie die beiden Funktionen und kennzeichnen Sie das Marktgleichgewicht. Wie kann man das Marktgleichgewicht analytisch bestimmen?



3. Erklären Sie, warum eine Rechtsverschiebung der Nachfragekurve eine Zunahme der Nachfrage darstellt.



4. Nehmen Sie an, wir betrachten die Marktangebotskurve für Brötchen. Welche Auswirkungen hat

(a) eine Erhöhung des Wasserpreises

(b) eine Verdopplung der "Bormuth"-Filialen

(c) eine Preiserhöhung für Brötchen

(d) das Einsparen einer Arbeitskraft durch Anschaffung einer Knetmaschine

in Bezug auf die Angebotskurve? Erklären Sie!