Benutzer:Schippi007

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Frauenkirche München

Eigentlich heißt Domkirche "Zur liebe der Frauen" und wird heute im Volksmund als Frauenkirche bezeichnet.Sie ist warscheinlich einer der schönsten Kirchen Europas.Die Türme zählen zu den Wahrzeichen von München.Die Münchner Frauenkirche wurde erbaut von 1468-1488 und geweiht um 1494.Der Nordturm hat eine genaue Höhe von 98,574 m und der Südturm ist 98,454 m hoch.Die Turmkuppeln die aussehen wie Zwiebeln sind bereits 12 m hoch.Ihren Standpunkt hat sie am Marienplatz München.Um 1867 wollte man die "Zwiebeltürme" zu spitzen Türmen umbauen.Den Grundstein der Kirche wurde 1468 von Herzog Sigismund gelegt der anschließend Jörg von Halsbach mit dem Bau des Gebäudes beauftragte.Der Turmbau wurde 1488 fertig gestellt. 1944 wurde der Dom schwerstens zerstört.Das Hallengewölbe stürzte teilweise ein und die Kirche wurde ausgeplündert.Nach dem Krieg wurde die Domkirche in mehreren Etappen renoviert - zuletzt 1994. In der Frauenkirche München wurde auch der Bischof Johannes Tulbeck begraben.


Mit ihren weithin sichtbaren Kuppelhauben ist die Domkirche "Zu liebe der Frauen" Münchens unverwechselbares Wahrzeichen. Das Bauwerk beeindruckt mit seinen beiden 99 Meter hohen Türmen und den Kuppelhauben.Diese bieten einen einmaligen Blick auf München und die nahen Alpen. Sehenswert ist auch der gewaltige Innenraum des spätgotischen Backsteinbaus sowie der legendäre "Teufelstritt" im Eingangsbereich(siehe bild).Im Innenraum unter dem Chor - der Fürstengruft - befinden sich die ältesten Gräber der Wittelsbacher in München, so z.B. die Gebeine von Kaiser Ludwig dem Bayer.Der Kirchenraum bot zur Zeit des Baus allen Einwohnern Münchens Platz (allerdings hatte München damals gerade mal 13000 Einwohner), heute ist die Kirche wegen der inzwischen eingebauten Bänke mit 4.000 Besuchern gut gefüllt. Dennoch wirkt seine Größe keineswegs gewaltig, weil sie geschickt gegliedert ist durch 22 in zwei Reihen angeordneten hohen Achteckpfeilern, die eine durchlichtete "Wand" zwischen den sternrippenüberwölbten Schiffen aufrichten.Den Grundstein der Kirche wurde 1468 von Herzog Sigismund gelegt, der anschließend Jörg von Halsbach mit dem Bau des Gebäudes beauftragte. Der Turmbau wurde 1488 fertig gestellt. Die berühmten "Welschen Hauben", die als Vorboten der Renaissance galten, entstanden allerdings erst im Jahre 1525. 1944 wurde der Dom durch den Krieg schwerstens zerstört. Das Hallengewölbe stürzte teilweise ein und die Kirche wurde ausgeplündert. Nach dem Krieg wurde die Domkirche in mehreren Etappen renoviert - zuletzt 1994

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Teufelstritt am Boden der Eingangshalle der Münchner Frauenkirche.

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Kirchenbau des 20. Jahrhunderts

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Diese Kirche ist aus dem 20. Jahrhunhundert und steht in Italien.


Wie man sieht, sind die Kirchen aus dem 20. Jahrhundert viel moderner als z.B. im 18. Jahrhundert.

Moderne Kirchen sind Schätze mit vielen Gesichtern: aussagekräftige Räume für geistliches Leben und gottesdienstliches Feiern, prägende Baukunstwerke in Dorf und Stadtteil, spannende Orte voller Kultur und Geschichte. Diesen besonderen, heute teilweise gefährdeten Bauten widmen die Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst, München, das Deutsche Liturgische Institut, Trier, Marburg, ihre Wanderausstellung "Schätze! Kirchen des 20. Jahrhunderts". Vom 21. Januar bis zum 15. Februar 2008 wird die Ausstellung nun auch im Treppenhaus des Mainzer Instituts für Kunstgeschichte gezeigt – ergänzt um Sondertafeln zum Kirchenbau des 20. Jahrhunderts im Rhein-Main-Raum. Die Sondertafeln wurden im Rahmen eines Projektseminars des Mainzer Instituts für Kunstgeschichte unter Leitung von Dr. habil. Kai Kappel erarbeitet.Im 20. Jahrhundert haben mehr Christen wegen ihres Glaubens, ihrer Zugehörigkeit zur Kirche oder wegen ihres Widerstands gegen Gewaltverbrechen der Diktaturen den Tod erlitten, als dies in den vorangegangenen Jahrhunderten der Fall war.In den evangelischen Gemeinden ist so die Erinnerung an die Geschwister Scholl, Dietrich Bonhoeffer und Paul Schneider lebendig. Die Zahl der deutschsprachigen evangelischen Märtyrer ist aber viel größer.Vorab wird in ausführlichen Grundsatzbeiträgen Rechenschaft gegeben über die historische und theologische Reflexion zu dem Begriff des Märtyrers und seines evangelischen Gebrauchs. Daraus ist ein Konsens entwickelt worden, der einen Impuls geben kann für die Erinnerungsarbeit in Gemeinden und für den ökumenischen Dialog. Evangelische Märtyrerinnen und Märtyrer werden nicht heilig gesprochen. Es bleibe aber eine selbstverständliche Pflicht, ihres Eintretens für die Wahrheit des Glaubens zu gedenken.Zu Beginn des 21. Jahrhunderts werden nur noch wenige Kirchen gebaut. Da es immer weniger Gläubige gibt, ist vielmehr zu viel Kirchraum vorhanden und wird zum Teil stillgelegt. Das heißt, er wird entweder einer profanen Nutzung übergeben oder abgetragen