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Datensicherheit auf dem Heimarbeitsplatz

aus ZUM-Wiki, dem Wiki für Lehr- und Lerninhalte auf ZUM.de
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Inhaltsverzeichnis

Zusammenfassung

Wichtiges in Kürze
  • Keine Panik, sondern ein geordnetes Vorgehen.
  • Grundsätzlich sollte von allen wichtigen Daten eine Sicherheitskopie angefertigt werden.
  • Benutzt man Windows, sollte man es "updaten", also Sicherheitslücken schließen.
  • Ein Virenschutzprogramm sollte installiert werden.
Die Verantwortung zur Duchführung der Maßnahmen trägt der Nutzer selbst!!!
Späteres Jammern gilt nicht.

Die heimliche Gemeinsamkeit von Festplatte und Schallplatte

  • Eine Festplatte nach einem Headcrash ist wie eine zerkratze Schallplatte, ggf. ist sie sogar unlesbar. Eigentlich berührt der Schreib-Lesekopf der Festplatte die Datenplatte nicht, bei Erschütterungen kann es aber dazu kommen, dass ein Effekt eintritt, wie wenn man den Tonarm eines Schallplattenspieler herunterdrückt.
  • Erkennungsmerkmal: Die Festplatte gibt rauhe Kratzgeräusche von sich (vgl. Fingernagel über die Tafel).
  • Gegenstrategie: Vor dem Defekt eine geeignete Sicherheitskopie anlegen.
  • Problem: Der Defekt kündigt sich nicht an, kommt aber bei feststehenden Rechnern selten vor.
  • UbuntuStudio-Icons-Video Production.svg So sieht es aus
  • Loudspeaker.png So hört es sich an

Sicherheitskopie (neudeutsch Backup)

Zu verschiedenen Strategien für Backups

Datenverlust tut weh,

denn es kann den Verlust von Fotos, Arbeitsblättern, Abiturvorschlägen etc. bedeuten. Schützen kann man sich durch eine Sicherheitskopie.

Wie oft ein Backup?

  • Backup abhängig von der Nutzung eines Systems
  • Privatanwender, die nur alle zwei Wochen kurz im Internet surfen und bestenfalls einmal einen Brief in Word schreiben, haben nicht den Sicherungs-Aufwand.
  • Dennoch sollte die Datensicherung immer so erfolgen, dass das Backup getrennt vom Rechner aufbewahrt wird. Mögliche Schäden sind im schlimmsten Fall Diebstahl, Vandalismus und Naturgewalten.

Empfehlung für Lehrer

  • Abhängig von der Computernutzung sollte überlegt werden, wie weh ein Datenverlust tun würde. Bei hoher Nutzung lohnt sich ein hoher Aufwand.
  • Bei hohem Mailaufkommen ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich ein Virus einschleicht, daher bitte am besten ab sofort ein schlechtes Gewissen bekommen, wenn die eigenen Daten nur auf der Festplatte des eigenen Arbeitsrechners gesichert sind.
  • Panik ist nicht angebracht, jedoch sollte man sich ja auch bei einer Autofahrt überlegen, ob man zugunsten des Kofferraumplatzes sein Ersatzrad zu Hause lässt. Das ist ein guter Vergleich, denn eine Festplatte ist wie ein Rad am Auto: Irgendwann geht sie kaputt, kann aber vorher ewig weit fahren. Durch die Rotation der Platte (daher das Surren) nutzt der Motor ab. Erschütterungen können wie Nägel in Autoreifen wirken.

Eine mögliche Strategie

Noia 64 apps kontour.png   Meinung

Hinweis:

  • Ich habe eine USB-Festplatte, auf der ich regelmäßig meinen gesamten "Eigene Dateien"-Ordner sicherere. Dabei lösche ich die alten Kopien erst, wenn kein Platz mehr vorhanden ist, falls Datensalat auftritt. Windows selbst und meine installierten Programme sichere ich nicht, da eine Neuinstallation auch immer etwas Reinigendes hat.
  • Denkbar ist auch die Sicherung auf CD, DVD oder USB-Stick. Für Disketten habe ich viiiel zu viele Daten (allein mehr als 1 GB Fotos).
  • Meine Fotos, den "Dienstordner" und anderer private Dokumente habe ich zudem auf einer DVD bei meiner Mutter (anderer Ort) gelagert, falls meine Wohnung abbrennt (habe leichte Wahnvorstellungen).
  • Ich benutze kein Backup-Programm, kopiere einfach mit Windows, da mir niemand garantieren kann, dass es das Backup-Programm-Format in 5 Jahren noch gibt. Allenfalls würde ich "zippen", um Platz zu sparen.
  • Ich habe meine dienstlichen Daten in einzelnen Ordnern halbjahresweise sortiert. Das erleichtert mir, eine Sicherheitskopie der aktuellen Daten anzufertigen, wenn ich nicht alles sichern möchte.
  • Eine interessante Strategie ist die Verbreitung seiner Schuldaten auf die Rechner der anderen Kollegen: Arbeitsblätter, die man mit anderen geteilt hat, verschwinden nicht so leicht ins Datennirvana und man kann sogar so tun, als sei man nett und wolle die Kollegen unterstützen. Um das einfach zu mache, habe ich für meine Kurse je 2 Ordner: Einen mit Schülerdaten und Noten, den ich nicht weitergebe und einen mit Materialien, den ich kopieren kann.
  • (Auch) ich schludere mit Sicherheitskopien, würde mich zwar ärgern, wüsste aber, dass ich selbst schuld bin, wenn meine Daten verlorengehen (tagelange Arbeit wäre im Datennirvana).

-Ugh 12:05, 25. Mai 2006 (CEST)


Bitte ändere den Inhalt dieses Beitrags nicht. Denn er gibt eine persönliche Meinung wieder.

Windows Update

 "Automatische Updates nutzen
    Gehe auf "Start" --> "Hilfe und Support" -->"Windows Update" um das Windows Update zu starten.
 Beim ersten Start müssen die Software bzw. Steuerelemente installiert werden.
 Das "Automatische Update" kann ausgeführt werden, indem man in der Systemsteuerung unter "Automatische 
 Updates" einen regelmäßigen Zyklus einstellt."

Virenschutz

Basisinformation

Als Malware (ein Kofferwort von engl. malicious »boshaft« und Software) bezeichnet man Computerprogramme, die oft eine offene oder verdeckte Schadfunktion aufweisen und üblicherweise mit dem Ziel entwickelt werden, Schaden anzurichten. Schadfunktionen können zum Beispiel die Manipulation oder das Löschen von Dateien oder die Kompromittierung der Sicherheitseinrichtungen (wie z.B. Firewalls und Antivirenprogramme) eines Computers sein.

Es existieren folgende Typen von Malware:

  • Computerviren sind die älteste Art der Malware, sie verbreiten sich, indem sie Kopien von sich selbst in Programme, Dokumente oder Datenträger schreiben.
  • Ein Computerwurm ähnelt einem Computervirus, verbreitet sich aber direkt über Netzwerke wie das Internet und versucht, in andere Computer einzudringen.
  • Ein Trojanisches Pferd ist eine Kombination eines (manchmal nur scheinbar) nützlichen Wirtsprogrammes mit einem versteckt arbeitenden, bösartigen Teil, oft Spyware oder eine Backdoor. Ein Trojanisches Pferd verbreitet sich nicht selbst, sondern wirbt mit der Nützlichkeit des Wirtsprogrammes für seine Installation durch den Benutzer.
  • Eine Backdoor ist ein üblicherweise durch Viren, Würmer oder Trojanische Pferde installiertes Programm, das Dritten einen unbefugten Zugang („Hintertür“) zum Computer verschafft, jedoch versteckt und unter Umgehung der üblichen Sicherheitseinrichtungen. Backdoors werden oft für Denial of Service-Angriffe benutzt.
  • Als Spyware bezeichnet man Programme, die Informationen über die Tätigkeiten des Benutzers sammeln und an Dritte weiterleiten. Ihre Verbreitung erfolgt meist durch Trojaner.

W-Logo.gif Malware, Wikipedia – Die freie Enzyklopädie, 25.05.2006 - Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. Siehe die Nutzungsbedingungen für Einzelheiten. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Wie kann ich mich schützen?

Virenschutzprogramme

Besonders der Anschluss vieler Computer mit sensiblen Daten an das Internet und Programmierfehler in fast jeder Software machen es quasi unmöglich, Sicherheit vor jeder Art von Angriffen zu erreichen. Ein System wird dann als sicher bezeichnet, wenn der Aufwand für das Eindringen in das System höher ist als der daraus resultierende Nutzen für den Angreifer. Deshalb ist es wichtig, die Hürden für einen erfolgreichen Einbruch möglichst hoch zu setzen und damit das Risiko zu reduzieren.


W-Logo.gif Computersicherheit#Angriffe und Schutz, Wikipedia – Die freie Enzyklopädie, 25.05.2006 - Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. Siehe die Nutzungsbedingungen für Einzelheiten. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Welches Anti-Viren-Programm?

  • Da unser Arbeitgeber uns kein Anti-Viren-Programm bezahlt, ein kostenloses aber auf jeden Fall besser ist als keines, kann ein kostenloses genutzt werden.
  • Eine eindeutige Empfehlung kann nicht ausgesprochen werden. Wegen der weiten Verbreitung ist z.B. Antivir einen Versuch wert (Dokumentationen für Einsteiger unten!), man sollte allerdings die Lizenzbedingungen der kostenlosen Version prüfen, wenn man es beruflich nutzt.

Wie kommt der Virus auf meinen Rechner

  • Inzwischen am häufigsten über das Internet. Heiße Schmuggelkandidaten sind E-Mails, der Internet Explorer mit seinen Sicherheitslücken, Windows-Sicherheitslücken, Programme, die man aus unseriöser Quelle hat, aber auch einfach Pech (sogar auf PC-Zeitschriften-CDs gab es schon mal Viren).

Wichtige Hinweise

  • Bevor man ein neues Virenprogramm installiert, sollte man ein vorhandenes altes entfernen (Start - Programme - Software - Virenprogramm suchen - deinstallieren). Virenprogramme stufen sich gegenseitig z.T. als Schädlinge ein.
  • Ein Virenprogramm muss alle paar Wochen mit neuen Daten versorgt werden, sonst kann man es auch weglassen. Viren, die sich weit verbreiten, sind i.d.R. nur ein paar Wochen, maximal ein paar Monate alt. Kennt ein Virenprogramm einen Virus nicht, so sinkt die Erkennquote. Die Daten, die das Virenprogramm läd, sind vergleichbar mit "Fingerabdrücken" des Virus. Man kann ihn damit eindeutig identifizieren.
  • Wenn man einen Virus hat, sollte man eine Schadensbegrenzungsstrategie fahren:
    • Man denkt darüber nach, welche Daten noch schnell gesichert werden müssen. Gefahr: Mit den zu sichernden Daten sichert man ggf. auch den Virus.
    • Der Computer sollte möglichst nicht weiter benutzt werden, wenn das Anti-Virus-Programm den Virus nicht entfernt hat.
    • Man informiert sich im Internet über den Virus (z.B. über einen anderen Rechner oder in der Schule) und leitet entsprechende Gegenmaßnahmen ein.

Beispiel: Antivir Anleitung für Einsteiger

Inhalt:
1 	AntiVir installieren
2 	Die wichtigsten Einstellungen ändern
3 	Zusatzschutz vor Dialern und anderer Malware
4 	Die manuelle Virensuche
5 	Wenn ein Virus gefunden wurde

Weblinks


Siehe auch