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Diktate

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Diktate werden im Deutsch- oder Fremdsprachenunterricht eingesetzt.

Inhaltsverzeichnis

Schüleraktivierende Übungsdiktate

Partnerdiktat

Eigendiktat

Kurzdidakte

Bei Kurzdidakten handelt es sich um Diktate, die einen hohen Anspruch mit möglichst wenig Text verbinden.[1] Beispiel:

„Die wahren Waren waren wahrlich gut verwahrt.“

Laufdiktat

Der Text wird an einem beliebigen Ort im Raum aufgehängt, z. B. an der Tafel oder an einer Wand. Der Schüler geht zum Text, liest ihn sich dort durch und prägt sich dann einen Teil des Textes ein. Er kehrt zu seinem Tisch zurück und schreibt dort den memorierten Teil auf sein Blatt. Dies wird wiederholt, bis der Text des Diktates auf dem Papier des Schülers oder der Schülerin steht. Anschließend Abgleich und Korrektur der Fehler.

Wendediktat

Den Kindern wird ein kopierter Text zur Verfügung gestellt, den sie auf die Rückseite des Arbeitsblattes schreiben. Dabei ist es dem Kind erlaubt, so oft es möchte das Arbeitsblatt zu wenden und die Vorlage zu lesen. So können schwierige Textstellen wiederholt und aufmerksam gelesen werden. Beim Wendediktat handelt es sich also um eine wirksame Abschreibe- und Konzentrationsübung, die als Alternative zum klassischen Diktat eingesetzt werden kann.

Literatur

  • Marlen Döhring: Selbst ist der Rechtschreiber. Mit alternativen Diktatformen üben. In: Deutsch 5 bis 10, 18, 1. Quartal 2009, S. 10-13.
  • Theo Kaufmann: Alternative Diktatformen zum Üben. In: Grundschule Deutsch, Heft 10 (2006), S. 16.

Siehe auch

Anmerkungen

  1. Für Beispiele siehe Gerd Brenner (Hrsg.): Fundgrube Deutsch, S. 17.