Diskussion:Computer in der Schule

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"Attraktivität von Computerräumen für andere Fächer"

Der Satz "Das steigert auch die Attraktivität von Computerräumen für andere Fächer." vermittelt den Eindruck, es seien (vornehmlich) die KollegInnen eines Faches, die den Computerraum nutzen. Und damit ist wohl das Fach Infomatik gemeint. - Bei uns an der Schule wurden bisher auch Entscheidungen für die Ausstattung der Schule mit neuer Hardware und (nicht fachspezifischer) Software ganz "selbstverständlich" von der Fachkonferenz Inforamtik getroffen. Dem habe ich in der Schule heftig widersprochen. - Bei uns an der Schule wird der Computerraum auch von Informatikern und Mathematikern genutzt. Aber gleichfalls nutzen diesen Raum intensiv KollegInnen im Fachunterricht Musik, Latein, Deutsch, Geschichte bzw. Gesellschaftslehre, Arbeitslehre etc. - Autos werden doch auch nicht nur von KFZ-Mechanikern und -Ingenieuren gefahren, oder? --Karl.Kirst 10:45, 11. Sep 2005 (CEST)

"Mit dem Ausdruck ist die Arbeit nicht beendet."

Was bedeutet "Mit dem Ausdruck ist die Arbeit nicht beendet."? Warum kann das nicht der Fall sein? Zum Beispiel, wenn Schüler an einem Projekt arbeiten und das ausgedruckte Papier das Produkt der Projektarbeit darstellt? Was gibt es danach noch zu tun? Ist gemeint, dass man die Produkte noch an Stellwänden anbringen muss, damit sie der Schulgemeinde präsentiert werden können? Oder ganz profan, dass man sich noch abmeldet und den Computer herunterfährt? - Neuvoton 17:19, 23. Feb 2005 (CET)

Ich verstehe darunter, dass man z.B. sein Ergebnis noch präsentiert oder in eienr Arbeitsgruppe weiter an dem Thema arbeitet, zu dem man sich etwas ausgedruckt hat. - Im Hintergrund steht bei mir die Erfahrung, dass sehr häufig SchülerInnen meinen, dass sie, wenn sie etwas aus dem Internet ausgedruckt haben, damit z.B. einen Wochenplan (oder eine Hausaufgabe) erledigt haben. Damit haben sie sich in aller Regel aber den Inhalt des ausgedruckten Textes noch nicht erarbeitet. Im Unterricht mache ich ähnliche Erfahrungen. - Zu unterscheiden ist sicherlich zwischen selbst erstellten und aus dem Internet kopierten Texten. Aber zumindest für letztere gilt, dass diese nach dem Ausdruck noch z.B. mit Hilfe von Textmarker und Stift zu bearbeiten sind ... und ggf. eben auch noch Voraussetzung z.B. für eine weitere Erarbeitung oder eine Präsentation sein können. --Karl.Kirst 18:57, 23. Feb 2005 (CET)
Aha, jetzt verstehe ich. Ich versuche die Schüler dazu zu bringen, prinzipiell keine Internet-Seiten auszudrucken. Ebenso versuche ich ihnen die Kopieren-Einfügen-Methode abzugewöhnen. (Es gibt natürlich auch Ausnahmen von der Regel.) I.d.R. sollten nur selbst gestaltete Word-Seiten ausgedruckt werden. Diese sind nach einem vorher besprochenen einheitlichen Schema aufgebaut. Wer Original-Texte aus dem Internet oder Bilder ohne eigenen Kommentar abgibt, erfüllt die Mindestanforderungen nicht und dessen Arbeit wird dementsprechend negativ bewertet. In diesem Sinne war bei mir schon sehr oft "die Arbeit (mit dem Ausdruck) beendet". - Neuvoton 20:07, 23. Feb 2005 (CET)
Ja, gemeint ist gestalterische Nachbearbeitung, Präsentation, Klassenzimmergestaltung, ins Heft einkleben, in Ornder einheften, in die Dokumentenmappe/Portfolio einfügen, etc. Im Sinne einer prozessorientierten Schreibdidaktik ist der Computer ein Schreibgerät, das der Überarbeitung, Verbesserung und Verschönerung von Texten dient. Es sollte also der Arbeit an der Tastatur eine konzeptionelle Arbeit vorausgehen und danach ein Informationsaustausch etc. geschehen. Damit wird der Computer auch ein Kommunikationsinstrument - etwas idealistisch formuliert. Klaus Dautel 20:14, 23. Feb 2005 (CET)
Gut, in diesem Sinne ist die Arbeit mit dem Ausdruck wirklich nicht beendet. Danke für die Erläuterungen! - Neuvoton 20:32, 23. Feb 2005 (CET)