Diskussion:Wikipedia

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Kritik an Wikipedia gelöscht

Kritik an Wikipedia gelöscht [1], warum? Kritik mittels leichter Satire ist wohl noch erlaubt, oder? --123HASI 11:08, 23. Mai 2008 (CEST)

Vorschlag: Ich reaktiviere das Ganze wieder und kennezeichne es als Meinung, auch wenn mir nicht ganz klar ist, worauf das Ganze hinaus soll. - Gruß --Karl.Kirst 11:21, 23. Mai 2008 (CEST)

Verbesserung der Gliederung

Hallo Sandra! Da nur revertierst, ohne zu sagen, warum Du die vorhergehende und nun wieder aktuelle Gliederung beibehalten möchtest, frage ich Dich:

1. Warum zwei unterschiedliche Kapitel "Kritik an der Wikipedia" und "Den kritischen Umgang mit der Wikipedia lernen"? Insbesondere die Beiträge "Playing Wikipedia - Satire eines Insiders" und "INTERNET: "Eine grausame Welt" (Spiegel-Online, 13.11.2006)" behandeln m.E. ein sehr ähnliches Thema, nämlich die Art und Weise, wie Wikipedia ensteht.

2. Die Art und Weise wie Wikipedia entsteht ("Mitmach-Lexikon") ist für viele der Grund, warum sie dem Wissen in Wikipedia skeptisch gegenüberstehen. Für mich dies daher Teil der Quellenkritik der Wikipedia. Warum sollen diese wichtigen Dinge ans Ende des Artikels über Wikipedia stehen, hinter "Interwiki-Links zur Wikipedia und anderen Wikimedia-Projekten", hinter "Entwicklung der Wikipedia" und hinter "Wikimania"???

3. Die Überschrift "Wikipedia im Unterricht" ist in meinen Augen unsäglich. Das gesamte ZUM-Wiki widmet sich dem Unterricht! Und natürlich auch alles, was in diesem Artikel über Wikipedia steht!

4. Das Kapitel "Zensur" befasst sich mit dem Streit zwischen Inklusionisten und Exklusionisten. Wieso ist dieses Thema so wichtig, dass es so weit vorn stehen soll?

Ich wiederhole daher hier meinen

Vorschlag für eine bessere Gliederung

  1. Wikipedia im Unterricht zur Recherche nutzen
  2. Den kritischen Umgang mit der Wikipedia lernen
    1. Wikipedia Schulprojekt
    2. Denkanstöße
    3. Kritik an »Wikimedia Deutschland«
  3. Unterrichtseinheit zu Relevanzkriterien der Wikipedia und die Gefahr von Zensur
  4. Entwicklung der Wikipedia
  5. Wikimania

Die Idee dieser Gliederung ist, danach zu unterscheiden, wozu ich als Lehrkraft Wikipedia im Unterricht einsetzen möchte (Recherche, Quellenkritik, Relevanz). Es würde mich freuen, wenn im ZUM mehr diskutiert würde und weniger revertiert. (Ich gehe davon aus, dass die meisten Autoren etwas verbessern möchten.)

PS: Die Dopplungen (z.B. "Wikipedia in der Schule", "Methodik für Lehrer") hast Du dank Deines Reverts nun natürlich auch wieder drin. Gewollt?

Gruß!--Thomasew 08:45, 11. Mai 2010 (UTC)

Servus Thomasew, mir persönlich kommt es darauf an, sehr deutlich herauszuarbeiten, dass zwischen der wp-eigenen PRWikipedia-logo.png (im Sinne von: gezielter "Imagepflege") und den REALEN Gegebenheiten eine erhebliche DiskrepanzWikipedia-logo.png zu beklagen ist. Mal abgesehen von meinen ganz persönlichen Erfahrungen mit den indiskutablen (!) Verhältnissen in der de:WP ...
... ist auf Folgendes hinzuweisen:
  1. Der für das Wikipedia Schulprojekt verantwortliche zeichnende Benutzer:Frank SchulenburgWikipedia-logo.png - der im übrigen involviert war in die von G. Schuler thematisierten äußerst "undurchsichtigen" Machenschaften des “Chatmobs” und sich dabei nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat - gehört beispielsweise zu den ersten bezahlten deutschen Wikipedianern.
  2. Im seinem Blog schreibt Rechtsanwalt Markus Kompa:
    Die Idee, das Wissen der Menschheit kommerzfrei zusammen zu tragen und es durch Nutzung von Schwarmintelligenz kollektiv zu evaluieren, hat im Prinzip einen großen Charme. [...]
    Vor geraumer Zeit indes wurde von einem Journalisten-Team aufgezeigt, dass große und mittlere Unternehmen mittels der Business-ITWikipedia-logo.png diverse Arbeitsschritte (zuvor: Dienstleistungen dieser Firma) in die Kunden-Sphäre outsourcenWikipedia-logo.png und sich auf diese Weise die Arbeitszeit und -leistung von ihren Kunden unentgeltlichWikipedia-logo.png aneignen (ergo: ausschließlich Gewinn-Maximierung, da der entsprechende Kostenvorteil NICHT an die Kunden weiter gegeben wird).
    Auf die Wikipedia übertragen ergibt sich aus der eben kurz umrissenen journalistischen Recherche, dass das - durch eine entsprechende gezielte Öffentlichkeitsarbeit gepflegte - Prinzip Wikipedia eine geradezu "geniale" Art ist (vgl. dazu Die Abenteuer des Tom Sawyer#Handlung), sich fremde Arbeitsleistung - unentgeltlich (!) - anzueignen.
Günter Schuler und Markus Kompa thematisieren in den beiden letztgenannten Publikationen die ungeheure Intransparenz nicht nur die finanziellen Aspekte betreffend, sondern insbesondere auch die äußerst undurchsichtigen Strukturen im organisatorischen Bereich (FRAGE: Wer bzw. welcher Admin arbeitet HAUPTBERUFLICH für die WP resp. den Verein Wikimedia e.V.? etc. pp. ) sowie das seltsame Gebaren in rechtlichen Angelegenheiten.
Meiner Meinung nach sollten wir hier im ZUM-Wiki die oben angesprochenen kritischen Punkte sowohl bzgl. der Nutzung von WP-Artikeln als auch hinsichtlich der Mitarbeit in der de:WP in sehr pointierter Form ansprechen. Die von Dir vorgeschlagene Gliederung trägt diesen Aspekten - sicherlich hinreichend - Rechnung; allerdings sollten wir inhaltlich, mit anderen Worten: bei der ein oder anderen Formulierung die entsprechende Kritikpunkte deutlicher hervorheben.
Liebe Grüße:. --Sandra Burger 12:32, 11. Mai 2010 (UTC)
Liebe Sandra, nichts gegen Kritik an der Wikipedia. Du wirst aber nicht erwarten wollen, dass ZUM-Wikiautoren, die bessere Erfahrungen mit der Wikipedia gemacht haben als du "entsprechende Kritikpunkte" so formulieren, wie du sie von deinem Standpunkt aus formulieren würdest, oder? --Fontane44 17:11, 11. Mai 2010 (UTC)
Wie gehen wir weiter vor? Es scheint mir, dass Du Dich, Sandra, in gewisser Weise für den Artikel Wikipedia verantwortlich fühlst. Den letzten beiden (sic!) Zeilen Deines Kommentars wiederum entnehme ich, dass Du meinen Gliederungsvorschlag befürwortest. Erwartest Du jetzt von mir, dass ich mir die Mühe noch einmal mache, die neue Gliederung einzubauen, nachdem Du meine Gliederung herausgekickt hast?--Thomasew 10:11, 17. Mai 2010 (UTC)
Da ihr euch mit der Gliederungsänderung im Prinzip einig seid, habe ich sie mal vorgenommen und den Teil zu Wikibu, wie vorgeschlagen, in einen eigenen Artikel verlagert. Danke Thomasew, der Artikel sieht jetzt m.E. deutlich übersichtlicher aus! --Fontane44 08:14, 21. Mai 2010 (UTC)
Im Sinne von Karl Kirst sollten wir aber doch auch prüfen, ob wir den Abschnitt "Kritik an Wikipedia und Wikimedia" nicht in einen eigenen Artikel verlagern, so wie es mit Einführung in die Arbeit mit Wikipedia, Einstieg in Wikipedia mit Arbeitsaufträgen, ZUM-Wiki und Wikipedia geschehen ist. Natürlich muss im Abschnitt "Den kritischen Umgang mit Wikipedia lernen" darauf hingewiesen werden. Wenn keine dringenden Einwände vorliegen, nehme ich mir das als nächstes vor. --Fontane44 08:25, 21. Mai 2010 (UTC)

Wikibu

Hallo Sandra, ich stimme dir bei allem zu. Ist der Link aber wirklich so interessant, dass er einen so großen Kasten rechtfertigt? Vielleicht reichte eine Klammer mit (Zur Beurteilung Wikibu mit der entsprechenden Anmerkung)? --Fontane44 18:11, 13. Mai 2010 (UTC)

Lt. Impressum ist Wikibu ist ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt des Zentrums für Bildungsinformatik der Pädagogischen Hochschule PHBern. - Die Evaluationkriterien bewegen sich auf einem derart fragwürdigen Niveau, dass ich persönlich - unwillkürlich - sofort an einen bekannten SpontiWikipedia-logo.png-Spruch dachte:
Leute, fresst Scheiße! Millionen Fliegen können nicht irren. (Quelle des Zitats)
Es wird vorliegend - in einer absolut unwissenschaftichen Art und Weise - aus Quantität eine Aussage bezüglich der Qualität hergeleitet. - Und insofern ist der große Kasten m. E. mehr als gerechtfertigt. Herzliche Grüße:. --Sandra Burger 19:19, 13. Mai 2010 (UTC)
Ich wünsche mir hier ein breiteres Meinungsbild. Der ZUM-Artikel Wikipedia beschäftigt sich zwar mit der Behandlung von Wikipedia im Unterricht, richtet sich aber an Lehrkräfte als Zielgruppe. Ich persönlich traue daher jedem ZUM-Leser zu, dass er imstande ist, sich selbst ein Bild zu machen. Persönliche Meinungen gehören m.E. nicht in den Artikel, sondern entweder auf die Diskussionsseite (sofern sie Dinge betreffen, die für den Unterricht von Bedeutung sind) oder auf einen persönlichen Blog.
Eine Quellenkritik von Wikibu ist tatsächlich ebenso angezeigt wie die von Wikipedia. Dem ZUM-Artikel Wikipedia gereichte es jedoch m.E. zum Vorteil, wenn er anstatt persönlicher Meinungen Quellen angäbe. In diesem Fall erklärt die Arbeit von Andreas Brändle: Zu wenige Köche verderben den Brei (2005) den statistischen Zusammenhang zwischen Quantität und Qualität - wissenschaftlich... (Vergleiche auch die Besprechung auf wikipedia-quellenkritik.de.) Allerdings würde neben einem solch großen Meinungskasten eine derartig kleine Quellenangabe wohl kaum mehr wahrgenommen.
Viele Grüße, Thomasew 10:37, 17. Mai 2010 (UTC)
Vorab - insbesondere mit Blick auf die "formale" Kritik an meiner Meinungsäußerung der Hinweis auf:
Und - hoffentlich (!) - genau in diesem Sinne führen wir diese Diskussion. (Übrigens: Dass Anstoß genommen wird an einem ZUM-Wiki-regel-konformen Edit und mir das - mittels Vorlage "Meinung" intern vorgegebene - Layout quasi zum Vorwurf gemacht wird, das finde ich schon ein wenig irritierend um nicht zu sagen: befremdlich.)
Besten Gruß:. --Sandra Burger 11:30, 17. Mai 2010 (UTC)
Die Meinungsäußerung hat die Diskussion angeregt: Sehr gut. Im Wikipediaartikel aber lenkt sie von Wikipedia auf das relativ unwichtige Instrument Wikibu ab. Daher mein Vorschlag: Wir ergänzen den Linkhinweis auf Wikibu mit einer Ergänzung im Sinne von "Freilich ist das quantitative Analyseverfahren als Basis für qualitative Bewertungen problematisch, siehe: Wikibu#Kritik" und schreiben einen kleinen Artikel zu Wikibu mit einem solchen Abschnitt. Was haltet ihr davon? --Fontane44 15:15, 17. Mai 2010 (UTC)

Den kritischen Umgang mit der Wikipedia lernen

Es erscheint mir sinnvoll und zweckmäßig, zunächst einmal eine Frage von grundsätzlicher Natur zu klären: der hier in Rede stehende Abschnitt trägt die Überschrift »Den kritischen Umgang mit der Wikipedia lernen«.

Das in diesem Kontext (hier für das ZUM-Wiki) - unter pädagogischen Aspekten - maßgebliche Lernziel bringt Thomas Emden-Weinert meiners Erachtens hervorragend auf den Punkt, nämlich dass:
[...] die Lehrkraft ja gerade erreichen will, dass die Schüler genauer hinsehen. [....]
Hieran gemessen greift die bzgl. meines Edits vorgetragene Kritik weder unter inhaltlichen noch unter formalen Aspekten wirklich durch. (Sofern gewünscht, bis ich gern bereit, diese Aussage - en détail - zu begründen.) Liebe Grüße:. --Sandra Burger 21:39, 17. Mai 2010 (UTC)
Es geht darum, dass die Schüler die Texte, die sie für ihre Arbeit heranziehen, genauer ansehen, nicht darum, dass sie die Verhältnisse des Chatmobs studieren. Das wäre zwar auch ein interessantes Thema, würde aber vom Thema Quellenkritik weit in die Gesellschaftsanalyse führen. (Nichts dagegen, aber es gibt m.E. genügend Artikel, für deren Beurteilung nicht primär Gesellschaftsanalyse erforderlich ist.) --Fontane44 22:36, 17. Mai 2010 (UTC)
Es wäre - insbesondere auch mit Blick auf entsprechende schulrechtliche Bestimmungen - "unredlich" resp. eine Pflichtverletzung, wenn - von mir allerdings nur in einem Nebensatz (!) angesprochene - gewichtige Aspekte im Unterricht nicht thematisiert werden: So schrieb beispielsweise Rudolf Stumberger in seiner vielbeachteten Publikation "Der Internet-Krieg der Editoren" (tp vom 15.03.2006):
[...] Interessanter Weise lässt sich an diesem Wikipedia-Artikel sozusagen in Zeitrafferform ein gesellschaftliches Phänomen studieren, das "in der freien Natur" als vielfältigster und langandauernder Prozess stattfindet: Der Kampf der Klassifikationssysteme als Teil eines Kampfes um gesellschaftliche Ressourcen. Bourdieu hat dies so formuliert:
Darum geht es in den Auseinandersetzungen um die Definition des Sinns der Sozialwelt: um Macht über die Klassifikations- und Ordnungssysteme, die den Vorstellungen und damit der Mobilisierung und Demobilisierung der Gruppen zugrundeliegen.
Und darum geht es grundsätzlich in der Auseinandersetzung zum INSM-Artikel, nämlich darum, ob von "Reformen" oder von "Sozialabbau", von "Flexibilisierung" oder von "Abbau des Kündigungsschutzes", ob von einer "branchen- und parteiübergreifende Plattform" oder von einer "getarnte PR-Agentur eines Arbeitgeberverbandes" gesprochen wird. Diese Wörter sind Politik und es geht eben entweder um die "Mobilisierung von Gruppen" für den neoliberalen Umbau des Staates oder für die Verteidigung sozialer Rechte. Und dies nicht im luftleeren Raum, sondern höchst verbunden mit den Interessen der Akteure: [...]
Mir persönlich kam es - primär - darauf an, (selbstverständlich konkret im hier zur Rede stehenden Kontext) das Augenmerk auf ein gesellschaftlich hochrelevantes[1]Thema zu lenken (vgl. Aktuelle_Ereignisse). Die ManipulationsanfälligkeitWikipedia-logo.png - Stichwort: Schein-Objektivität (dazu noch unter dem Label "EnzyklopädieWikipedia-logo.png" / nebst Schein-Demokratie unter dem "Label": wir, die Wikipedia-Gemeinschaft sind eine InstitutionWikipedia-logo.png) etc. pp. - der Wikipedia sowie die zwecks ManipulationWikipedia-logo.png gezielt eingesetzte Manipulationstechnik dürfte sich wohl kaum resp. schwerlich untersuchen und aufzeigen lassen an einem Artikel über das Liebesleben der Ameise. Herzliche Grüße:. --Sandra Burger 10:16, 20. Mai 2010 (UTC)
P.S.:
Und ob, wie Benutzer:Thomasew in seiner Publikation Hinweise zur Unterrichtsgestaltung empfiehlt, (ZITAT) "lokale Begebenheiten wie z.B. Schule, Vereine, Denkmäler" WIRKLICH geeignet sind, um der eben dargelegten Verpflichtung der Lehrkraft in ausreichender Weise (!) nachzukommen, das kann getrost bezweifelt werden. Darüber hinaus wäre - beispielsweise - kritisch zu beleuchten, warum die Neonazis (vgl. hierzu die zahlreichen Publikationen von Günter Schuler) eine derart hohe Affinität zur de:WP zeigen usw. usf. Besten Gruß:. --Sandra Burger 12:10, 20. Mai 2010 (UTC)

Fußnoten

  1. Vgl. Hessisches LSG, Az.: L 6 AS 336/07, Vorlagebeschluss vom 29. Oktober 2008. Absatz-Nr. 145:
    [...] Tatsächlich dürfte es für das Verhältnis von Staat und Bürgern aber keine andere Regelung der fundamentalen Bedeutung der Bestimmung des soziokulturellen Existenzminimums gleichkommen, die in den vergangenen Jahrzehnten schon aufgrund der stetigen Zunahme der Zahlen bedürftiger Bürger gestiegen ist. Die Regelleistung ist seit 1990 nicht nur für die Millionen in Not geratene Bürger von entscheidender existentieller Bedeutung - im Jahr 2005 standen rund 7,4 Mio. Menschen, darunter knapp 1,6 Mio. Kinder, im Leistungsbezug gemäß dem SGB II -, sondern sie beinhaltet nach der Verfassungsjudikatur darüber hinaus mit der Verschonungsgrenze noch die grundlegende Determinante des gesamten Einkommensteuerrechts. [...]

    * Hessisches LSG, Az.: L 6 AS 336/07, Vorlagebeschluss vom 29. Oktober 2008.

Medienkompetenz: kritische Bewertung von Artikeln in Wikipedia

Es lässt sich argumentieren, wenn Wikibu so schlecht ist, dann müsste der Link ganz wegfallen. M.E. lässt sich aber anhand von Wikibu gut über Qualitäts/Quantitätskriterien streiten. - Je nach Gegenstand bietet die Zahl der Belege übrigens schon Anhaltspunkte für Qualität, auch wenn die Qualität der Belege natürlich wichtiger ist. --Fontane44 19:30, 13. Mai 2010 (UTC)
Gern. Beurteile doch bitte einmal die Qualität der folgenden Artikelversion:
Besten Gruß:. --Sandra Burger 19:56, 13. Mai 2010 (UTC)

Qualität auch unabhängig von fehlenden Belegen mäßig. - Reicht das?? --Fontane44 22:14, 13. Mai 2010 (UTC)

Hallo Fontane44, wenn ich ehrlich sein soll: Nein, das reicht nicht. - Mit Deiner Bewertung bin ich insbesondere deshalb nicht zufrieden, weil Deine Beurteilung für Dritte (resp. für mich) nicht rationalWikipedia-logo.png nachvollziebar ist. Es fehlt ein "Bewertungsraster", wie es hier im ZUM-Wiki beispielsweise für Schülerblogs angeboten wird (vgl.:Bewertungsraster_für_Schülerblogs).
Vielleicht sollten wir - zunächst einmal - auf die Bewertungskriterien von Wikibu zurückzugreifen (auch deshalb, um diese kritisch zu hinterfragen). Die dort aufgeführten Punkte sollten ggf. um weitere Kriterien - beispielsweise jene aus dem o. a. Bewertungsraster für Schülerblogs - ergänzt werden. Weitere Anregungen finden sich möglicherweise in Publikationen zum Thema "Medienkompetenz" etc. pp. Ich bin gespannt auf Deine diesbezüglichen Vorschläge. Liebe Grüße:. --Sandra Burger 11:34, 14. Mai 2010 (UTC)
Aus den Blogkriterien könnte man "Sprache verständlich", "sinnvoll strukturiert und klar in Absätze gegliedert" "Grammatik und Rechtschreibung korrekt" herausgreifen. Hinzu käme: sachlich richtig, wikifiziert usw. Aber weit besser, als ich es auf die Schnelle könnte, steht das ja in der WikipediaWikipedia-logo.png. --Fontane44 13:24, 14. Mai 2010 (UTC)
Mir leuchtet nun wirklich nicht ein, warum wir bzgl. der Wikipedia - in recht unkritscher Weise - deren "interne" Qualitätskriterien quasi übernehmen sollen. Wenn im Unterricht die Qualität eines Artikels aus einer bekannten BoulevardzeitungWikipedia-logo.png besprochen wird (ZITAT: [...] Die meisten Leute haben ihre Bildung aus der BILD. Und die besteht nun mal, wer wüsste das nicht, aus Angst, Hass, Titten und dem Wetterbericht! [...]), dann werden wir - in gewohnt professioneller Weise - unseren Schülern als einen der elementaren Grundsätze vermitteln, stets eine kritische Distanz zu wahren (vgl. Medienkompetenz) ... ich glaube nicht, dass auch nur ein Lehrer auf die Idee käme, redaktionsintere Richtlinien aus dem Hause SpringerWikipedia-logo.png seinen Schülern zur Bewertung von entsprechenden Tageszeitungen als "Qualitätskriteren" anzuempfehlen ... Insofern bin ich ob Deiner Antwort doch einigermaßen "irritiert". Herzliche Grüße:. --Sandra Burger 07:08, 15. Mai 2010 (UTC)
Dann erläutere doch deine Kriterien. Gruß --Fontane44 12:25, 15. Mai 2010 (UTC)
Guten Morgen, ich sehe das so, dass es für gewöhnlich "tödlich" ist, andere zu kopieren. En.Wikipedia.org hat beispielsweise andere Richtlinien wie de.wikipedia.org. Ich war beispielsweise auch mal bei bar.wikipedia.org aktiv. Vielleicht haben sie gar die eine eigene Herangehensweise - das weiß ich aber nicht genau. Stichwort:Orginalität. Gruß j--Uptojoe 03:14, 16. Mai 2010 (UTC)
Salü Fontane44, Du nanntest oben - als ein sehr wichtiges Kriterium - den Punkt "sachlich richtig". Zur Bewertung der o. a. Artikelversion gebe ich Dir - zunächst einmal (lediglich) - drei weitere Kriterien an die Hand: Relevanz , fachliche Kompetenz des Autors (dessen eigene Darstellung), Informationsgehalt ("Nutzwert" für den Leser) - Punkteskala jeweils (wie bei wikibu): 0 bis 10. Besten Gruß:. --Sandra Burger 07:48, 16. Mai 2010 (UTC)
Passende Kriterien, aber sobald du die von mir übernommenen Blogkriterien einbeziehst, wird es problematisch mit der Bepunktung. Ein Text, der sprachlich weder korrekt noch verständlich ist, kann bei den anderen Kriterien noch so gut abschneiden, als Lexikonartikel ist er unbrauchbar. - Aber so genau brauchen wir es in diesem Kontext vielleicht nicht zu nehmen, weil es ja nicht um die Bewertung von ZUM-Wikiartikeln geht, wo eine intensivere Diskussion lohnete und noch einiges mehr zu berücksichtigen wäre, z.B. sachangemessener Stil. --Fontane44 21:00, 16. Mai 2010 (UTC)

Diskussionen um die Wikipedia

Aus Zeitmangel habe ich die Diskussionen, die hier um verschiedene Aspekte der Wikipedia ausgetragen werden, nicht lesend mitverfolgt. Und ich bin es, ehrlich gesagt, auch Leid, Glaubenskriege (wenn es sich denn um solche handelt) um die Wikipedia auch nur zur Kenntnis zu nehmen: Ich halte die Lektüre von Vielem, was ich sporadisch beim Blick auf einzelne Wikipedia-Diskussionsseiten mitbekommen, für reine Zeitverschwendung.

Um nicht missverstanden zu werden:

  • Die Wikipedia ist ein fantastisches Online-Lexikon.
  • In der Wikipedia leisten sehr viele Menschen sehr viel Sinnvolles.

Aber das heißt durchaus nicht automatisch, dass alles, was in der Wikipedia passiert gut, wichtig und vorbildlich ist. Aber es heißt auch nicht automatisch, dass wir uns hier im ZUM-Wiki damit auseinandersetzen müssen.

Als einer der Hauptverantwortlichen für das ZUM-Wiki habe ich zwei Bitten:

  1. Das ZUM-Wiki hat eine eigene Zielsetzung (siehe ZUM-Wiki:Über ZUM-Wiki). Der sind wir verpflichtet. Dies sollte auch bei der Auseinandersetzung mit anderen Projekten, wie z.B. der Wikipedia, beachtet werden.
  2. Um die Auseinandersetzung mit der Wikipedia als dem größten Online-Lexikon und wohl inzwischen dem bedeutendsten Lexikon für schulische Zwecke kommen wir nicht herum. Dies sollte aber immer unter dem Blickpunkt der Relevanz für Schule und Unterricht erfolgen. Es ist nicht unsere Aufgabe, uns an Richtungskämpfen in der und über die Wikipedia zu beteiligen.

Ich hoffe, dass diese Hinweise hilfreich sind, und zu einer konstruktiven Entwicklung der Seite Wikipedia beitragen können.

Mit besten Grüßen --Karl Kirst 15:18, 20. Mai 2010 (UTC)